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Geld & Geldwert

Wollen Sie arbeiten, bis Sie 67 sind? 

— Rente mit 65, mit 67 oder gar mit 69? Tatsache ist: Um die Rentner von morgen versorgen zu können, müssen die Arbeitnehmer immer länger in die Rentenkassen einzahlen. Private Vorsorge ist wichtiger denn je.

(Stand: März 2010)

Fotografie: Pixland

Die Deutschen werden immer älter – und immer weniger Menschen finanzieren mit ihren Einkünften die gesetzliche Rente. Damit Arbeitnehmer zum Ausgleich länger in die Rentenkassen einzahlen, hatte die Regierung schon im Jahr 2007 das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 Jahre angehoben. Zwei Jahre später, im Zuge der letzten Rentenerhöhung 2009, hat die Bundesbank nachgerechnet: Wenn es beim derzeitigen Rentenniveau bleiben soll, müssen die Menschen künftig sogar mindestens bis zum 69. Lebensjahr arbeiten.

Rentner von morgen: Minusgeschäft
Wie wichtig weitere Rentenreformen sind, zeigt ein Blick in die Zukunft: Wer als Arbeitnehmer die Deutsche Rentenversicherung (DRV) um seine Rentenberechnung bittet, erkennt den dringenden Handlungsbedarf. So muss ein heute 36-Jähriger, der im Jahr 2040 mit 67 Jahren in Rente geht, trotz längerer Arbeitszeit und stetig steigender Rentenbeiträge mit einer deutlich geringeren Verzinsung (minus 0,7 Prozent) seiner eingezahlten Beiträge rechnen als ein Arbeitnehmer, der bereits heute in Rente geht (3,5 Prozent).

Zuschüsse vom Staat nutzen
Die Möglichkeiten der ergänzenden privaten Vorsorge sind vielseitig – und besonders attraktiv, weil der Staat das Vorsorgesparen fördert. „Es gibt kein Land auf der Welt, das seine Bevölkerung bei der privaten Altersvorsorge so umfassend von Steuern und Beiträgen freistellt und mit staatlichen Zuschüssen fördert wie Deutschland“, sagt auch Walter Riester, ehemaliger Arbeits- und Sozialminister (SPD).

Rund 13 Millionen Deutsche nutzen bereits die 2001 von ihm eingeführte staatlich geförderte Riester-Rente. MLP bietet seinen Kunden neben der Riester- Rente ein großes Spektrum an Vorsorgemöglichkeiten – von der steuerbegünstigten Basis-Rente oder der betrieblichen Altersvorsorge bis hin zu privaten Lebens- und Rentenversicherungen (siehe Grafik).

Je früher Sparer mit privater Zusatzvorsorge beginnen, desto mehr profitieren sie vom langfristigen Anlagehorizont. „Ob Selbstständiger oder Arbeitnehmer, für jeden Kundenbedarf gibt es ein passendes und flexibles Vorsorgekonzept“, sagt Miriam Michelsen, Bereichsleiterin Vorsorge bei MLP. Außerdem lassen sich die einzelnen Bausteine clever kombinieren: „Wer etwa die Basis-Rente mit einer Versicherung gegen Berufsunfähigkeit verbindet, kann auch die Beiträge für den Zusatzbaustein steuerlich absetzen“, so Miriam Michelsen.

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