Finanzierungsangebote besser vergleichbar
MLP führt für Immobilienfinanzierungen den Vergleichszins ein. Er schließt eine Gesetzeslücke – und sorgt für ehrliche Verhältnisse. MEHR
(Stand: März 2010)
Seelische Probleme waren 2007 nach der Statistik der Deutschen Rentenversicherung in fast 40 Prozent der Fälle die Ursache für Erwerbsunfähigkeit oder -minderung. Bei 16 Prozent waren Muskel- oder Skeletterkrankungen die Gründe und bei 6,1 Prozent Herz- und Kreislaufbeschwerden (siehe Grafik). Eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente erhalten noch die Geburtsjahrgänge vor 1961, falls sie ihre Tätigkeit nicht mehr ausüben können. Für jüngere Betroffene gibt es prinzipiell nur eine Erwerbsminderungsrente vom Staat, wenn sie überhaupt nicht mehr oder nur noch wenige Stunden am Tag einsatzbereit sind.
Lebensstandard sichern
Die gesetzlichen Leistungen bei Erkrankung sind niedrig. Miriam Michelsen, Bereichsleiterin Vorsorge bei MLP, nennt ein Beispiel: „Beträgt das Nettogehalt etwa 2.962 Euro im Monat, fließen als gesetzliche Erwerbsminderungsrente gerade einmal 1.211 Euro monatlich. Kann der oder die Betroffene noch mindestens drei, aber weniger als sechs Stunden am Tag tätig sein, liegen die gesetzlichen Leistungen bei 605 Euro im Monat. Das reicht nicht, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.“
Wer also künftig für den schlimmen Fall der Berufsunfähigkeit ausreichend abgesichert sein will, muss zusätzlich privat vorsorgen. MLP-Expertin Miriam Michelsen erklärt, worauf es beim Abschluss einer Police grundsätzlich ankommt: „Bei der Auswahl des geeigneten Berufsunfähigkeitsschutzes sind hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung des Versicherers genauso wichtig wie eine günstige und nachhaltig kalkulierte Prämie.“ Denn die Tarifbedingungen haben die Versicherungsanbieter mittlerweile zugunsten der Kunden weitgehend vereinheitlicht und verbessert. Der Wettbewerb läuft also inzwischen nicht mehr über die Klauseln im Kleingedruckten. Zum Beispiel wurde aus fast allen Tarifen die sogenannte abstrakte Verweisung gestrichen. Danach konnte die Gesellschaft ihre Leistung verweigern, wenn die versicherte Person zwar nicht mehr ihrem ursprünglichen, jedoch noch irgendeinem anderen Job nachgehen konnte.
Frühzeitig vorsorgen
Generell gilt: Je jünger der oder die Versicherte, desto günstiger fallen die monatlichen Beiträge aus. Prämienbeispiel:
Eine 40-Jährige Frau, die seit 13 Jahren berufstätig ist, sichert sich 1.200 Euro monatlich zusätzlich zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente mit einem Monatsbeitrag zwischen 90 und 100 Euro. Hätte sie ihre Police schon vor zehn Jahren im Alter von 30 Jahren unterschrieben, lägen die Beiträge für sie jetzt nur bei 65 bis 75 Euro im Monat. Ein frühzeitiger Abschluss gibt also Sicherheit – und spart Prämie. Seit 2010 finanziert der Staat die Prämien sogar noch mehr mit – wenn auch indirekt.
Das seit dem 1. Januar 2010 geltende Bürgerentlastungsgesetz berücksichtigt den monatlichen Obolus zur gesetzlichen oder privaten Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich komplett. Deshalb haben viele Steuerzahler seit 2010 bei gleichem Bruttoeinkommen mehr netto übrig. Das Steuerplus lässt sich ideal in die zusätzliche Vorsorge investieren, ohne dass deswegen an anderer Stelle gespart werden müsste.
Die richtige Wahl: Welcher Schutz am besten passt
Entscheidend für die Details des BU-Vertrages ist die individuelle Lebenssituation. Zum einen besteht die Möglichkeit, eine selbstständige Berufsunfähigkeitspolice zu wählen. Zum anderen kann eine Berufsunfähigkeitszusatzpolice in Kombination zum Beispiel mit einer Renten- oder Risikolebensversicherung abgeschlossen werden. Um sich für das richtige Produkt entscheiden zu können, sollte sich jeder zu den Einzelheiten individuell und umfassend beraten lassen.
Weitere Informationen:
So finden Sie mit MLP zu Ihrer idealen Absicherung bei Berufsunfähigkeit.
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