Wahltarife bieten kaum Planungssicherheit
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(Stand: Mai 2010)
Finanzminister Wolfgang Schäuble möchte die Bedingungen für offene Immobilienfonds ändern. Ab Sommer 2011 soll für Neuinvestments, die nach Inkrafttreten des Gesetzes erfolgen, Folgendes gelten: Anleger können über ihre Anteile zum einen erst nach einer Kündigungsfrist von bis zu zwei Jahren wieder verfügen; zum anderen müssen sie ihre Anteile mindestens zwei Jahre lang halten. Insgesamt müsste jeder also künftig bis zu vier Jahre warten, um wieder an sein Geld zu kommen. Besonders bittere Pille für Anleger: Schäuble will sämtliche Immobilienbestände der Investmentvehikel krisenbedingt mit einem „Sicherheitsabschlag von zehn Prozent” abwerten lassen; dadurch entstehe ein “Puffer” für schlechte Zeiten. Entsprechend fallen dann auch die Preise der Fondsanteile.
Der Hintergrund: Bis zum Ausbruch der Wirtschaftskrise waren offene Immobilienfonds mit einer stabilen Durchschnittsrendite von rund drei Prozent eine attraktive Alternative zu täglich liquiden Geldanlagen wie Tagesgeldern. Offene Immobilienfonds investieren unter anderem in Bürotürme, Hotels oder Einkaufszentren. Das Platzen der Immobilienblase sowie die darauf folgende Wirtschaftskrise haben dazu geführt, dass weltweit immer mehr Gewerbeimmobilien leer stehen – parallel dazu fallen die Mieten und Immobilienpreise. Das hat bei etlichen offenen Immobilienfonds tiefe Spuren hinterlassen. Viele Anleger ziehen daher ihre Gelder aus Angst vor Verlusten ab. Die Folge: Einige Immobilienfonds haben derzeit nicht mehr genügend liquide Mittel. Für diese Fonds bleiben nur zwei Alternativen: notgedrungene Objektverkäufe oder die vorübergehende Fondsschließung.
Chancen intelligent nutzen
Angesichts der aktuellen Entwicklungen und den Plänen Schäubles eignen sich offene Immobilienfonds künftig allenfalls als langfristige Geldanlage. „Aber aufgrund ihrer derzeit unklaren Zukunft raten wir Anlegern vorerst von Investitionen in Einzelfonds ab“, sagt Horst Schneider, Leiter Vermögensmanagement bei MLP. „Sinnvoller ist, sich über professionell gemanagte Anlagekonzepte an Immobilien zu beteiligen.“ Gut geeignet ist zum Beispiel das Modulare Vermögensmanagement (MVM). Für die Performance der Geldanlage sind erfahrene Fondsmanager verantwortlich. Sie können die Gelder breit über sämtliche attraktiven Anlageklassen streuen, darunter auch Immobilien. Hinzu kommt: Wegen der vielschichtigen und flexiblen Anlagestruktur sind beim MVM auf lange Sicht keine Liquiditätsschwierigkeiten zu erwarten, zudem gelten für Anleger keine Mindesthaltefristen.
So funktioniert das MVM: Für jede Anlageklasse innerhalb der Geldanlage ist ein ausgewiesen erfolgreicher Marktexperte verantwortlich (Multi-Manager). Die unterschiedlichen Fondsmanager investieren unter anderem in Aktien, Anleihen oder alternative Anlageklassen wie etwa Immobilien (Multi-Asset). „Immobilieninvestments können ein wichtiger Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios sein, beispielsweise um ein stabiles Gegengewicht zu Aktienanlagen herzustellen“, erklärt Schneider. Besonderes Plus: Auswahl und Struktur der Geldanlagen richten sich nach der persönlichen Risikobereitschaft des MLP-Kunden. „Diese individuell definierte Risikogrenze wird übers Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent nicht überschritten“, erläutert Schneider.
Wer allerdings die Kapitalmärkte vorerst meiden möchte und absoluten Wert auf Sicherheit legt, muss sich dennoch nicht für derzeit renditeschwache Investments wie Tages- oder Festgelder entscheiden. Mit „ZinsPlus“ bietet MLP seinen Kunden exklusiv ein sicheres sowie leistungsstarkes Fondskonzept – mit Aussicht auf eine Rendite oberhalb des aktuellen Tages- und Festgeldniveaus.
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