Politik wälzt Kassen-Defizit auf Versicherte ab
Bis zu 95 Euro sollen gesetzlich Versicherte ab 2011 pro Monat mehr zahlen – ohne bessere Leistungen. Einzig sinnvolle Alternative: die Private. MEHR
(Stand: Mai 2010)
Angst ist bei der Geldanlage immer ein schlechter Ratgeber. Doch die Griechenland-Krise hat dafür gesorgt, dass die Finanzmärkte in diesen Wochen wieder einmal durch Furcht und Misstrauen geprägt sind – besonders Aktienkurse und der Euro gerieten unter Druck. Kurzfristig werden daran auch die milliardenschweren Kredite nichts ändern, die die Euro-Staaten und der Internationale Währungsfonds (IWF) dem vom Staatsbankrott bedrohten Griechenland am Wochenende zugesagt hatten. Anleger, die breit aufgestellt sind, brauchen sich jedoch nicht von den Turbulenzen anstecken zu lassen. Denn für die Geldanlage oder die Immobilien-Finanzierung kann das mediterrane Reizklima sogar förderlich sein – vorausgesetzt, die langfristige Strategie stimmt.
„Die Griechenland-Krise und mit ihr die Abstufung der Länder Spanien und Portugal hat die Unsicherheit an den Finanzmärkten wieder verstärkt“, erläutert Horst Schneider, Leiter Vermögensmanagement bei MLP. Dennoch sollten gerade Privatanleger die europäische Krisen-Stimmung aus einer gesunden Distanz betrachten: „Am fundamental positiven Umfeld ändert auch die desolate Lage in Griechenland nichts“, betont er. Schließlich werde der Markt aktuell auch von zahlreichen positiven Fakten bestimmt:
Konjunktur: Laut ifo-Geschäftsklima-Index bewerten die Unternehmen in Deutschland ihre Zukunft so positiv wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr. Die globale Konjunktur wächst in diesem Jahr nach Schätzungen des IWF und der Weltbank um gut vier Prozent. Die Schwellenländer China, Indien und Brasilien wachsen sogar stärker als vor dem Ausbruch der Finanzkrise.
Immobilien-Finanzierung: Mit der Griechenland-Krise setzte auch die Flucht vieler Anleger in die so genannten sicheren Anlage-Häfen ein. Als einer dieser „sicheren Häfen“ gelten traditionell Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland. Durch die verstärkte Nachfrage ist deren Rendite, bei zehnjähriger Laufzeit, auf rund drei Prozent gefallen. „Davon profitieren vor allem Kunden, die jetzt ein Hypothekendarlehen benötigen“, erläutert MLP-Experte Schneider. So kostet ein Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung aktuell deutlich weniger als vier Prozent, mehr als drei Prozentpunkte weniger als der langfristige Durchschnitt. Wer jetzt die günstigen Konditionen nutzt, profitiert langfristig.
Aktienmärkte: Insgesamt sind die weltweiten Aktienmärkte, gemessen etwa am wichtigen Kurs-Gewinn-Verhältnis, noch nicht zu teuer. Außerdem schwimmen sozusagen die globalen Finanzmärkte in Liquidität – dank der Niedrig-Zins-Politik der großen Zentralbanken. Das meiste Geld wird in Aktien angelegt, weil zu diesen börsennotierten Unternehmensbeteiligungen im Hinblick auf das Chance-Risiko-Verhältnis keine ernst zu nehmende Alternative besteht – daran dürften auch die zeitweisen Schockverluste im Zuge der Griechenland-Krise nichts ändern. „Experten rechnen frühestens für das zweite Halbjahr mit einer ersten und moderaten Leitzinsanhebung in den USA, eventuell auch in Großbritannien“, sagt Horst Schneider. Positiv überdies: Allein in den USA haben bis Anfang Mai 78 Prozent der Unternehmen höhere Gewinne für das erste Quartal 2010 gemeldet als von Analysten vorhergesagt. Dieser Trend dürfte sich im weiteren Verlauf des Jahres fortsetzen. „Sobald sich die Lage in Griechenland durch das Hilfspaket der restlichen Euro-Länder zumindest beruhigt hat, werden die Märkte solche positiven Nachrichten auch wieder stärker zur Kenntnis nehmen“, ist sich Schneider sicher.
Geldanlage: Die Situation beweist einmal mehr: Am ruhigsten können derzeit diejenigen Anleger schlafen, die ihr Geld möglichst breit gestreut investiert haben – und dadurch vor kurzfristigen Rückschlägen an den Kapitalmärkten weitestgehend geschützt sind. Eine Möglichkeit dazu bieten aktiv gemanagte Vermögensmanagement-Konzepte, bei denen professionelle Vermögensverwalter das Geld auf verschiedene aussichtsreiche Anlageklassen, darunter Aktien, Rohstoffe oder auch andere alternative Investments verteilen. „Damit ist das Investment unabhängiger von aktuellen Marktturbulenzen wie der Griechenland-Krise“, so Schneider. Voraussetzung für den langfristigen Erfolg in der Geldanlage sei, dass in jeder Marktlage – auch in Krisenzeiten – die jeweils aussichtsreichsten Anlageklassen genutzt werden.
Auch MLP folgt diesem so genannten Multi-Asset-Ansatz, bei dem das Vermögen möglichst auf eine Vielzahl unterschiedlicher Regionen, Investmentthemen und Anlageinstrumente gestreut wird. „Konzepte wie das Modulare Vermögensmanagement sind flexibel und bieten auch in Krisenzeiten überdurchschnittliche Performancechancen“, erläutert Schneider. Bei der Anlagestrategie spielt vor allem der persönliche Bedarf des Kunden eine wichtige Rolle: Ausgehend von der Frage, welchen Verlust der Anleger maximal pro Jahr verschmerzen kann, verteilen die Experten des MLP-Tochterunternehmens Feri Finance die Anlagen. Damit managt Feri das Risiko eines Investments individuell – und überlässt es nicht etwa der aktuellen Entwicklung der Wirtschaft oder der Kapitalmärkte.
Weitere Informationen:
Sicherheitsorientierten Anlegern bietet MLP mit dem Fondskonzept „ZinsPlus“ eine interessante und renditestarke Alternative zu Tages- und Festgeld.
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