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	<title>Forum MLP - Das MLP-Magazin &#187; Vorsorge</title>
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	<description>Forum MLP - Das MLP-Magazin</description>
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		<title>Rente mit 67 – und jetzt?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 07:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfelgendreher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahresbeginn ist die Rente mit 67 in Kraft. FORUM online erklärt, was auf Arbeitnehmer zukommt –  und wie sie sich optimal vorbereiten können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative">— Seit Jahresbeginn ist die Rente mit 67 in Kraft. FORUM online erklärt, was auf Arbeitnehmer zukommt –  und wie sie sich optimal vorbereiten können.</h4>
<div id="attachment_861" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/rente_mit_67.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-12017" title="Rente mit 67 – und jetzt?"><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/rente_mit_67.jpg" alt="Rente mit 67 – und jetzt?" title="" width="620" height="330" class="alignnone size-full wp-image-12000" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: iStockphoto</p></div>
<p><strong>23. Januar 2012.</strong> Planmäßig zum 1. Januar 2012 ist die Rente mit 67 gestartet. Und kaum eingeführt, ist sie erneut Mittelpunkt lebhafter Diskussionen: Von „abschaffen“ über „verschieben“ bis zu „beibehalten“ und sogar „ausbauen“ tönen Politiker je nach Parteizugehörigkeit, Wirtschaftsverbände und Sachverständige. Der Hintergrund: Im Jahr 2007 war die Rente mit 67 von der damaligen Koalition aus CDU und SPD beschlossen worden, um die gesetzliche Rentenversicherung für die Zukunft besser aufzustellen. Dies ist nötig mit Blick auf den fortschreitenden demografischen Wandel: Die Bundesbürger leben immer länger und beziehen deshalb immer länger Renten – Tendenz weiter steigend. </p>
<p>Zugleich wird die Zahl der Berufstätigen als Beitragszahler in den kommenden Jahren drastisch abnehmen (mehr zur Demografie und zur Zukunft der deutschen Altersversorgung <a  href="http://www.forum-mlp.de/2011/05/hurra-wir-leben-laenger/"> hier</a>). Eine schrittweise verlängerte Lebensarbeitszeit soll der Rentenkasse mittel- bis langfristig durch vergleichsweise mehr Beitragszahler und leicht verlängerte Lebensarbeitszeiten finanziell mehr Luft verschaffen, so die Überlegung. „Allerdings wird das Ungleichgewicht zwischen Beitragszahlern und Rentnern auf Dauer nicht ausreichend abgefedert. Um seinen Lebensstandard im Alter bestmöglich zu halten, ist <a  href="http://www.forum-mlp.de/2011/05/auch-schon-ausreichend-vorgesorgt/">ergänzende Vorsorge</a> weiterhin unverzichtbar“, rät Miriam Michelsen, Leiterin Produktmanagement Vorsorge bei MLP.</p>
<p><strong>Stufenweise später in die Rente </strong><br />
<a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Grafik_Rente-67.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-12017" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Grafik_Rente-67-150x99.jpg" alt="" title="" width="150" height="99" class="alignright size-thumbnail wp-image-12124" /></a> Seit Jahresbeginn wird die Rente mit 67 nun schrittweise eingeführt: Fortan muss der jeweils anstehende Rentnerjahrgang je einen Monat länger arbeiten, um bei voller gesetzlicher Rente in den Ruhestand gehen zu können. Ab 2024 steigt die Staffelung jährlich jeweils um zwei Monate an – solange, bis 2029 für alle künftigen Rentnergenerationen tatsächlich das gesetzliche Rentenalter von 67 gilt.</p>
<p><strong>Das bedeutet die Rente mit 67 für Arbeitnehmer: </strong></p>
<ul class="clist">
<li>Wer in 2012 ohne Abschläge in Rente gehen will, kann dies nicht wie bislang mit 65 Jahren tun, sondern muss 65 Jahre und einen Monat arbeiten. </li>
<li>Ein Arbeitnehmer Jahrgang 1955 kann sich beispielsweise im Jahr 2020 mit 65 Jahren und neun Monaten ohne Abschläge in den Ruhestand verabschieden. </li>
<li>Die ersten Arbeitnehmer, die zum Erhalt der vollen Rente bis zum Alter von 67 arbeiten müssen, sind ab 1964 Geborene</li>
<li>Besonders langjährig Versicherte sind nicht betroffen: Wer früh in den Beruf gestartet ist und deshalb 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, kann weiterhin mit 65 Jahren ohne Abschläge in den Ruhestand.</li>
</ul>
<p>Nach wie vor können Arbeitnehmer auch vor ihrem gesetzlichen Rentenalter in den Ruhestand gehen, müssen dann allerdings spürbare Abschläge bei ihrer gesetzlichen Rente in Kauf nehmen: Für jeden Monat, der bis zur regulären Altersgrenze fehlt, werden monatlich – und lebenslang – 0,3 Prozent weniger<br />
Rente ausgezahlt. „Allein die daraus resultierende Versorgungslücke müsste ein Ruheständler dann fortan aus Ersparnissen ausgleichen“, stellt MLP-Expertin Michelsen fest.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Check-Up für die Finanzen</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2012/01/check-up-fur-die-finanzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau wie bei der Gesundheit gilt für die Finanzen: Regelmäßige Check-Ups sind notwendig, um bestmöglich für die Zukunft vorzusorgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Genau wie bei der Gesundheit gilt für die Finanzen: Regelmäßige Check-Ups sind notwendig, um bestmöglich für die Zukunft vorzusorgen. </h4>
<div id="attachment_12128" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Beratung_Finanzcheck_fotolia.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-12073" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Beratung_Finanzcheck_fotolia.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-12128" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>23. Januar 2012.</strong> Höheres Renteneintrittsalter, größere Absetzbarkeit bei der Basis-Rente oder die Möglichkeit zur Pflege-Auszeit – das Jahr 2012 hat zahlreiche gesetzliche Neuerungen mit sich gebracht. Für viele Arbeitnehmer verändern sich dadurch auch die persönlichen Rahmenbedingungen, zum Beispiel für die eigene Vorsorge- und Vermögensplanung (mehr zu den Änderungen ab 2012 lesen Sie <a  href="https://www.forum-mlp.de/2011/11/neues-jahr-neue-regeln/" target="_blank"> hier</a>). Jetzt bietet sich also ein idealer Zeitpunkt für einen Check-Up der eigenen Finanzen. </p>
<p>Nicht nur steuerliche oder rechtliche Neuerungen können Anpassungen in der Vorsorge- und Vermögensplanung erfordern. Auch Änderungen im persönlichen Umfeld geben Anlass, das eigene Finanzportfolio auf den Prüfstand zu stellen: Hat die Familie Zuwachs bekommen? Hat man eine neue Wohnung bezogen oder den Arbeitgeber gewechselt? Wurde ein größerer PKW angeschafft? </p>
<p>Ob privat oder beruflich: Auch vermeintlich kleinere Veränderungen können Anpassungen der persönlichen Vorsorge- und Vermögenssituation sinnvoll und notwendig machen. Vielen Arbeitnehmern ist dabei allerdings nicht bewusst, welche Auswirkungen manche Neuerungen in ihren Lebensumständen nach sich ziehen können. Daher lohnt sich grundsätzlich ein umfassender Check-Up mit einem Finanz- und Vorsorgeexperten. Wichtige Frage dabei ist, ob die mittel- und langfristigen Lebenspläne sowie entsprechende Spar- und Vorsorgeziele noch zusammen passen. </p>
<p><strong>Beispiel Gehaltserhöhung</strong><br />
Steht eine Gehaltserhöhung an, freut sich der Arbeitnehmer in der Regel erst einmal über das monatliche Plus. Allerdings kommen zum Beispiel bei einem Gehaltsplus von monatlich 300 Euro* nach Steuern und Sozialabgaben gerade einmal rund 130 Euro netto beim Arbeitnehmer an. Daher kann es vor allem langfristig deutlich vorteilhafter sein, direkt in eine betriebliche Altersversorgung (bAV) zu investieren: Die Beiträge fließen vom Bruttolohn und damit vor Steuern und zum Großteil auch vor Sozialabgaben in den Vertrag – dadurch vergrößert sich der Spareffekt.</p>
<p>Zudem gilt grundsätzlich bei jeder Gehalts- oder Beförderungsrunde: Eine neue berufliche Position verändert auch die individuellen Absicherungsansprüche. Das gilt zum Beispiel mit Blick auf eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit. „Berater und Kunde sollten regelmäßig überprüfen, ob die aktuelle Absicherungshöhe noch ausreicht“, rät Miriam Michelsen, Leiterin Vorsorge bei MLP.<br />
<br / ><br />
* Annahme zum genannten Beispiel: Bei einem Gehaltssprung in 2012 von monatlich 5.000 auf 5.300 Euro (bei Steuerklasse 1, keine Kinder etc.).</p>
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		<title>Patchworkfamilien: So sieht die optimale Vorsorge aus</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2012/01/patchworkfamilien-so-sieht-die-optimale-vorsorge-aus/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 08:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Patchworkfamilien sind schon eine Herausforderung an sich. Doch wie ist es eigentlich um die Vorsorge bestellt? Auf welche Punkte zu achten ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Patchworkfamilien sind schon eine Herausforderung an sich. Doch wie ist es eigentlich um die Vorsorge bestellt? Auf welche Punkte zu achten ist. </h4>
<div id="attachment_11836" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/11/Vorsorge_Demografie_Patchwork_fotolia.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11830" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/11/Vorsorge_Demografie_Patchwork_fotolia.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-11836" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>30. November 2011.</strong> Boris Becker und sein Clan sind wohl die bekannteste Patchworkfamilie Deutschlands. Und selbst im Schloss Bellevue lebt mit Bundespräsident Christian Wulff und seiner Ehefrau Bettina eine zusammengewürfelte Familie. Vater, Mutter, gemeinsames Kind – diese traditionelle Familienstruktur entspricht längst nicht mehr der Norm. Patchworkfamilien sind auf dem Vormarsch. </p>
<p>Gründe für die Zunahme der Flickwerk-Gemeinschaften gibt es viele. Zum einen wird hierzulande mittlerweile rund jede dritte Ehe geschieden. Gleichzeitig sind die Auswirkungen des demografischen Wandels spürbar: Die Gesellschaft wird immer älter; die Lebenserwartung steigt kontinuierlich. Von hundert Männern, die heute 45 Jahre alt sind, erreichen immerhin mindestens 65 ihr 85. Lebensjahr. Und wer länger lebt, hat natürlich auch länger Zeit, Familien zu gründen.</p>
<p><strong>Finanzielle Verpflichtungen klären</strong><br />
Jede siebte Familie, so die Schätzungen, lebt heute als Patchworkfamilie zusammen. Genaue Statistiken gibt es nicht, moderne Patchworkfamilien sind so vielfältig wie die Flickenteppiche, nach denen sie benannt sind. Und das bringt ebenso vielfältige Herausforderungen mit sich – nicht nur im zwischenmenschlichen Bereich, sondern auch für die individuelle Finanzplanung und Familienvorsorge. „Anders als in vielen klassischen Familien sind es die Elternteile nach einer Trennung in der Regel gewohnt, ihre Finanzen vorübergehend alleine zu regeln.“, sagt Miriam Michelsen, Leiterin Produktmanagement Vorsorge bei MLP. Dennoch sollten Patchworkfamilien-Oberhäupter frühzeitig vor allem zwei Punkte für eine optimale Absicherung ansprechen: erstens die finanziellen Verpflichtungen gegenüber Partnern oder Kindern aus früheren Beziehungen und zweitens die Frage, ob gewisse Vorsorge-, Versicherungs- und Geldanlageentscheidungen künftig gemeinsam getroffen werden sollten. </p>
<p>„Zu klären ist dann beispielsweise, welche Absicherung bereits besteht, ob die Rahmenbedingungen der Absicherung zur neuen Lebenssituation passen und welche Personen in bestehenden Verträgen als Begünstigte eingetragen sind“, betont Michelsen. Beratungsbedarf gibt es auch in Sachen Vollmachten und Erbschaft, denn das gesetzliche Erbrecht ist gerade bei unkonventionellen Familienmodellen häufig sehr kompliziert und birgt viel Konfliktpotenzial.</p>
<p><strong>Unbedingt den Todesfall absichern</strong><br />
Eine der größten Herausforderungen: Wie lassen sich im Todesfall eines Elternteils alle Sprösslinge – also leibliche Kinder, Stiefkinder und nicht adoptierte Kinder des Partners – optimal absichern? Denn häufig sind Patchwork-Familien Großfamilien mit drei, vier oder mehr Kindern. Das macht eine finanzielle Absicherung für den Fall, dass dem Hauptverdiener etwas zustößt, noch wichtiger. Vor allem, wenn die Kinder noch klein sind und zudem noch Schulden für Eigentumswohnung oder Haus abzutragen sind. „Ohne ausreichende Absicherung steht die Familie beim Tod eines Partners schnell vor existenziellen finanziellen Problemen“, warnt die Vorsorgeexpertin.</p>
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		</item>
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		<title>Weniger Familienrückhalt: Senioren zunehmend auf sich gestellt</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2012/01/weniger-familienruckhalt-senioren-zunehmend-auf-sich-gestellt/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 08:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pribaudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Großfamilie als Auffangbecken im Alter – darauf ist längst kein Verlass mehr. Künftig sind die Alten auf fremde Hilfsdienste angewiesen. Doch die muss man sich erst einmal leisten können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Die Großfamilie als Auffangbecken im Alter – darauf ist längst kein Verlass mehr. Künftig sind die Alten auf fremde Hilfsdienste angewiesen. Doch die muss man sich erst einmal leisten können.</h4>
<div id="attachment_11757" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/11/Vorsorge_Familienrueckhalt_Senioren_fotolia.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11746" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/11/Vorsorge_Familienrueckhalt_Senioren_fotolia.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-11757" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>16. November 2011. </strong>Einsame, neue Welt: In den kommenden 50 Jahren wird Deutschland Prognosen zufolge demografiebedingt um ein Fünftel schrumpfen. Neben den Auswirkungen auf die <a  href="http://www.forum-mlp.de/2011/05/hurra-wir-leben-laenger/" target="_blank"> sozialen Sicherungssysteme</a> wie die gesetzliche Renten- und Pflegeversicherung hat diese Entwicklung auch Folgen für die familiäre Versorgungssituation. Denn anders als in Entwicklungs- und Schwellenländern wie etwa auf dem afrikanischen Kontinent oder in Südamerika, in denen aufgrund des Kinderreichtums die Großfamilie Rückhalt bietet, sind Ältere in den westlichen Industrieländern zunehmend auf sich selbst gestellt. Die Zahl der Einpersonenhaushalte steigt kontinuierlich. <a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/11/Grafik_Familienrueckhalt_Senioren_HH.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11746" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/11/Grafik_Familienrueckhalt_Senioren_HH-150x127.jpg" alt="" title="" width="150" height="127" class="alignright size-thumbnail wp-image-11778" /></a><br />
Schätzungen des Statistischen Bundesamtes zufolge wird der Anteil von Senioren bei den Singlehaushalten aufgrund der sinkenden Geburtenzahlen bis 2030 auf von derzeit 40 Prozent auf 43 Prozent steigen. </p>
<p>Zusätzlich entzerren sich auch oftmals die Lebensräume von Familien. Kinder zieht es meist berufsbedingt in die weite Welt. Doch für entfernt lebende Verwandte oder Berufspendler ist die Betreuung Älterer oder Pflegebedürftiger meist nicht zu stemmen. Laut einer Studie des F.A.Z.-Instituts kann sich entsprechend nur jeder fünfte Berufstätige vorstellen, die Rundum-Pflege für einen Familienangehörigen zu übernehmen. Daran wird auch das kürzlich verabschiedete Pflegezeitgesetz wenig ändern, das Arbeitnehmern ab 2012 ermöglicht, für die Betreuung Angehöriger beruflich kürzer zu treten. </p>
<p><strong>Hilfsdienste boomen</strong><br />
Für viele ist also absehbar, dass sie bei einer Berufsunfähigkeit oder im Alter über Jahre hinweg auf fremde Hilfe angewiesen sind – sei es zunächst für einfache Tätigkeiten wie Einkaufen, Essen kochen,  Putzen oder Fahrdienste über häusliche Pflege bis hin zur 24-Stunden-Betreuung. </p>
<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/08/Grafik_Kosten_Pflegestufen_v003.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11746" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/08/Grafik_Kosten_Pflegestufen_v003-150x113.jpg" alt="" title="" width="150" height="113" class="alignleft size-thumbnail wp-image-10626" /></a> Entsprechend steigt die Nachfrage nach privaten Pflege- und Hilfsdiensten: Dem &#8220;Trendreport&#8221; der Minijob-Zentrale und Forsa zufolge wird es in Deutschland immer selbstverständlicher, für Arbeiten in Haus und Garten eine Haushaltshilfe zu beschäftigen. Im Zuge des demografischen Wandels bräuchten die Alten immer mehr fremde Unterstützung, heißt es. &#8220;Die Senioren haben den Wunsch, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu bleiben und holen sich Unterstützung im Haushalt&#8221;, erklärt Claudia Müller von der Minijob-Zentrale. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues Jahr, neue Regeln</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/11/neues-jahr-neue-regeln/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 09:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[2012 stehen entscheidende gesetzliche Veränderungen an. FORUM Online gibt einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen. Teil 1: gesetzliche und private Altersvorsorge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — 2012 stehen entscheidende gesetzliche Veränderungen an. FORUM Online gibt einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen. Teil 1: gesetzliche und private Altersvorsorge. </h4>
<div id="attachment_11850" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/11/Jahreswechsel_Vorsorge_Fotolia.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11822" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/11/Jahreswechsel_Vorsorge_Fotolia.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-11850" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>30. November 2011.</strong> Ein höheres Renteneintrittsalter, ein niedrigerer Garantiezins und weitere gesetzliche Veränderungen im Vorsorgebereich kommen ab dem 1.1.2012 zum Tragen. Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:</p>
<p><strong>Höheres Renteneintrittsalter</strong><br />
Ab Januar 2012 wird in der gesetzlichen Rentenversicherung Schritt für Schritt die Rente mit 67 eingeführt. Das Renteneintrittsalter steigt dann von 65 Jahren (Jahrgang 1947) auf 67 Jahre (ab Jahrgang 1964). Das verändert auch die Bedingungen für die private Altersvorsorge: Wer ab dem kommenden Jahr eine Riester- oder Rürup-Rente oder eine betriebliche Altersversorgung abschließt, kann ohne Verlust von Förderung über das Geld erst mit 62 statt wie bislang mit 60 Jahren verfügen – das heißt, er muss auf die Auszahlung der angesparten und durch staatliche Förderung aufgestockten Rente zwei Jahre länger warten. </p>
<p>Bei Vorsorgeverträgen der so genannten dritten Schicht, zu der Kapitallebensversicherungen oder fondsgebundene Rentenversicherungen gehören, wirkt sich das höhere Renteneintrittsalter auch auf die steuerliche Behandlung und damit unmittelbar auf den Endbetrag aus. Das günstige Halbeinkünfteverfahren, bei dem nur die Hälfte der Erträge aus dem Vorsorgevertrag besteuert wird, greift künftig erst, wenn das Kapital frühestens im Alter von 62 Jahren ausgezahlt wird (bei zwölf Jahren Laufzeit). Bislang konnten sich Versicherte ihr Kapital steuerbegünstigt schon ab einem Alter von 60 Jahren auszahlen lassen. Wer künftig sein Kapital also schon vor dem Alter 62 abrufen möchte, muss Abgeltungssteuer zahlen. Dadurch sinkt die Höhe der Auszahlung nach Steuern schnell um mehrere tausend Euro.</p>
<p><strong>Niedrigerer Garantiezins</strong><br />
Ebenfalls ab Januar 2012 gilt in der Lebensversicherung ein niedrigerer Garantiezins: Er sinkt von bislang 2,25 Prozent auf 1,75 Prozent. Der Garantiezins ist der Zins, den ein Versicherungsunternehmen dem Kunden für seine Sparbeiträge in Kapitallebens- und Rentenversicherungen über die gesamte Vertragslaufzeit garantiert. Die Höhe des Garantiezinses legt nicht das Versicherungsunternehmen fest, sondern das Bundesfinanzministerium. Dabei orientiert es sich an der Zinsentwicklung zehnjähriger Bundesanleihen. Betroffen von der Senkung des Garantiezinses sind auch fondsgebundene Produkte. Sie müssen auf Basis des neuen Garantiezinses neu kalkuliert werden. Wer hingegen noch von den alten Bedingungen &#8211; sowohl bei der Verzinsung als auch beim Renteneintrittsalter &#8211; profitieren will, sollte seinen Vorsorgevertrag unbedingt bis zum Jahresende abschließen.</p>
<p><strong>Basisrente: Sonderausgabenabzug steigt um zwei Prozentpunkte</strong><br />
Aufwendungen zur privaten Altersvorsorge, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, können zusammen mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Im Jahr 2025 werden dies maximal 20.000 Euro für Singles und 40.000 Euro für gemeinsam veranlagte Verheiratete sein. Bis dahin gilt eine Übergangsregelung, wonach der Sonderausgabenabzug jährlich um zwei Prozentpunkte steigt. Im kommenden Jahr können bereits 74 Prozent der geleisteten Altersvorsorgebeiträge zur Basisrente und zur gesetzlichen Rentenversicherung steuerlich geltend gemacht werden: Das sind maximal 14.800 Euro für Singles und 29.600 Euro für Verheiratete.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unterschätztes Risiko</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/11/riskanter-irrtum/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 07:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Berufsunfähigkeitsversicherung – jeder braucht sie, doch viel zu wenige haben sie – FORUM räumt auf mit den größten Irrtümern und Vorurteilen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Berufsunfähigkeitsversicherung – jeder braucht sie, doch viel zu wenige haben sie – FORUM räumt auf mit den größten Irrtümern und Vorurteilen.</h4>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_lead_SabineKress.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11114" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_lead_SabineKress.jpg" alt="" title="Berufsunfaehig_gg_lead_SabineKress" width="620" height="330" class="alignnone size-full wp-image-11115" /></a><p class="wp-caption-text">Fotos: Sabine Kress</p></div>
<p><strong>29. November 2011.</strong> Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung in Hamburg unterschätzen 86 Prozent der Arbeitnehmer das Risiko einer Berufsunfähigkeit. Immerhin 20 bis 30 Prozent der Berufstätigen werden berufsunfähig, ein Unfall ist dabei jedoch selten die Ursache. FORUM online klärt diese und andere Missverständnisse rund um das Thema Berufsunfähigkeit. </p>
<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress1b.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11114" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress1b-132x150.jpg" alt="" title="Berufsunfaehig_gg_SabineKress1b" width="132" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-11196" style="margin-bottom:20px;"/></a><strong>„Was soll mir im Büro schon passieren?“ </strong><br />
Da mittlerweile Nerven- und Rückenkrankheiten eine der Hauptursachen für eine Berufsunfähigkeit sind, sind auch Büroangestellte nicht vor diesem hohen Risiko gefeit. Ein Burn-out, Depressionen oder ein langwieriges Bandscheibenleiden können zur Unterbrechung der Berufstätigkeit, einer Umorientierung oder gar zum Karriereaus führen.</p>
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<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress2.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11114" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress2-132x150.jpg" alt="" title="Berufsunfaehig_gg_SabineKress2" width="132" height="150" class="alignleft  size-thumbnail wp-image-11117" style="margin-bottom:20px;" /></a><strong>„Die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden, ist verschwindend gering.“</strong><br />
Die Gefahr ist größer, als viele glauben. Laut einer Analyse der Deutschen Aktuarvereinigung werden 43 Prozent aller heute 20-jährigen Männer und rund 38 Prozent der jungen Frauen bis zu ihrem Rentenbeginn berufsunfähig. Unter den heute 50-Jährigen trifft dieses Schicksal jeden Dritten. </p>
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<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress3.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11114" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress3-132x150.jpg" alt="" title="Berufsunfaehig_gg_SabineKress3" width="132" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-11118" style="margin-bottom:20px;" /></a><strong>„Ich werde mit meinen Ersparnissen schon hinkommen.“</strong><br />
Nur kürzere berufliche Ausfälle lassen sich eventuell mit Ersparnissen überbrücken. Aber schon monatliche Lebenshaltungskosten von 2.000 Euro bedeuten über fünf Jahre einen Bedarf von 125.000 Euro. Hinzu kommt: Ersparnisse und Zinsen, die in jungen Jahren verbraucht werden, fehlen im Alter.</p>
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<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress4.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11114" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress4-132x150.jpg" alt="" title="Berufsunfaehig_gg_SabineKress4" width="132" height="150" class="alignleft  size-thumbnail wp-image-11119" style="margin-bottom:20px;" /></a><strong>„Irgendeinen Beruf werde ich schon noch ausüben können.“ </strong><br />
Auch bei einer Unterbrechung der Erwerbsbiografie kann eine BU-Versicherung hilfreich sein, etwa wenn mehrere Jahre zur Überwindung der Krankheit oder zur beruflichen Neuorientierung nötig sind. Ist das Einkommen des Versicherten danach wesentlich geringer, zahlen viele Anbieter sogar weiter BU-Rente.</p>
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<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress5.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11114" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress5-132x150.jpg" alt="" title="Berufsunfaehig_gg_SabineKress5" width="132" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-11120" style="margin-bottom:20px;"/></a><strong>„Ich habe doch eine Unfallversicherung!“ </strong><br />
Statistiken zufolge beruht nur jede zehnte Berufsunfähigkeit auf einem Unfall. Die Hauptgründe sind Nerven- und Rückenkrankheiten. Selbst Gefäßerkrankungen und Krebs sorgen für mehr Unterbrechungen als Unfälle. Die Unfallpolice deckt außerdem nicht das gesamte Risiko einer Berufsunfähigkeit ab.</p>
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<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress6.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11114" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress6-132x150.jpg" alt="" title="Berufsunfaehig_gg_SabineKress6" width="132" height="150" class="alignleft  size-thumbnail wp-image-11121" style="margin-bottom:40px;"/></a><strong>„Es gibt doch die Erwerbsminderungsrente vom Staat!“</strong><br />
2001 wurde die staatliche Berufsunfähigkeitsrente für die Geburtsjahrgänge ab 1961 abgeschafft und dafür die Erwerbsminderungsrente eingeführt. Bei voller Erwerbsminderung beträgt sie maximal rund ein Drittel des monatlichen Bruttogehalts. Ein voll erwerbsunfähiger Berufstätiger erhielt 2010 im Schnitt 640 Euro Rente pro Monat. Die volle staatliche Unterstützung bekommt nur, wer weniger als drei Stunden am Tag irgendeine Tätigkeit verrichten kann – also auch weit unterhalb seiner Qualifikation. Eine gute BU-Versicherung hingegen springt schon ein, wenn der Versicherte weniger als 50 Prozent einsatzfähig ist – und zwar in seinem eigenen Beruf. Wichtig ist daher die Auswahl einer hochwertigen Police. </p>
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<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress7.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11114" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress7-132x150.jpg" alt="" title="Berufsunfaehig_gg_SabineKress7" width="132" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-11122" style="margin-bottom:20px;"/></a><strong>„Die Prämien für eine BU-Versicherung sind doch viel zu teuer!“</strong><br />
Im Vergleich zum finanziellen Gesamtrisiko machen die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung nur einen Bruchteil aus. So kann ein gesunder 30-jähriger Büroangestellter schon mit 40 bis 50 Euro pro Monat eine monatliche BU-Rente von 1.000 Euro bis zum Beginn seiner Altersrente sichern. Würde dieser hingegen ab Mitte 30 berufsunfähig, würde ihm ohne Absicherung bis zur Rente ein Einkommen von knapp einer Million Euro entgehen – bei einem Gutverdiener wäre der Verdienstausfall noch höher. Wie viel eine BU-Versicherung kostet, hängt vom Geschlecht, dem Beruf des Versicherten, von dessen Gesundheitszustand und vom Alter ab. Steuerberater zahlen weniger als etwa Dachdecker.</p>
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<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress8.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11114" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress8-132x150.jpg" alt="" title="Berufsunfaehig_gg_SabineKress8" width="132" height="150" class="alignleft  size-thumbnail wp-image-11123" style="margin-bottom:20px;"/></a><strong>„Mich nimmt keiner mehr.<br />
Für eine Berufsunfähigkeitsversicherung bin ich schon zu alt.“ </strong><br />
Tatsächlich ist es für einen kerngesunden 25-Jährigen einfacher und günstiger, eine BU-Absicherung zu erhalten, als für einen Endvierziger mit allerlei Zipperlein. Wer viele oder schwere Vorerkrankungen mitbringt, muss möglicherweise mit Preisaufschlägen oder Ausschlüssen rechnen. Unmöglich ist eine Absicherung aber auch dann nicht – und sinnvoll allemal. Da MLP-Berater aus dem breiten Marktangebot wählen, wird es ihnen gelingen, auch für ältere Semester faire Vertragsangebote zu bekommen. Außerdem gibt es alternative Produktlösungen, die zumindest einen Teil der Risiken abdecken. </p>
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<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress9.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11114" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress9-132x150.jpg" alt="" title="Berufsunfaehig_gg_SabineKress9" width="132" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-11124" style="margin-bottom:20px;"/></a><strong>„Für eine Berufsunfähigkeitsversicherung bin ich noch viel zu jung. Die schließe ich später ab.“</strong><br />
Aktuelle Untersuchungen der Techniker Krankenkasse zeigen, dass zunehmend junge Menschen bereits während des Studiums an psychischen Störungen leiden. Bis zur Berufsunfähigkeit ist es zwar in der Regel noch ein weiter Weg, jede Erkrankung verringert jedoch die Wahrscheinlichkeit, zu günstigen Konditionen und in vollem Umfang Schutz zu bekommen. Zudem sind Burn-out-Syndrome nach wenigen Jahren im Job leider keine Seltenheit. Deshalb sollte eine BU-Absicherung so früh wie möglich erfolgen. </p>
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<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress10.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11114" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress10-132x150.jpg" alt="" title="Berufsunfaehig_gg_SabineKress10" width="132" height="150" class="alignleft  size-thumbnail wp-image-11125" style="margin-bottom:50px;"/></a><strong>„Am besten ist eine selbstständige BU-Versicherung geeignet, sonst ist meine Flexibilität eingeschränkt.“</strong><br />
Das stimmt nicht. In vielen Situation ist es sinnvoll die BU-Absicherung mit einem Sparvertrag zu kombinieren. Der Vorteil: Im BU-Fall werden die Sparbeiträge vom Versicherer weitergezahlt. Clever gemacht, können Versicherte dabei sogar Steuern sparen, nämlich wenn die BU mit einer Basisrente gekoppelt wird. Zahlreiche Versicherer bieten in diesem Zuge seit Jahren eine Wechseloption an, die es dem Versicherten ermöglicht, unkompliziert und ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine selbstständige BU-Versicherung zu wechseln. Das gibt ihm mehr Flexibilität, um etwa bei Arbeitslosigkeit nicht auf den BU-Schutz verzichten zu müssen. </p>
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<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress11.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11114" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Berufsunfaehig_gg_SabineKress11-132x150.jpg" alt="" title="Berufsunfaehig_gg_SabineKress11" width="132" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-11126" style="margin-bottom:20px;"/></a><strong>„Die Versicherung stellt sich im Schadensfall ohnehin quer.“</strong><br />
Es gibt grundsätzlich nur wenige Fälle, in denen Versicherer nicht zahlen, etwa wenn sich der Versicherte vorsätzlich verletzt oder er die Gesundheitsfragen bei Abschluss nicht wahrheitsgemäß beantwortet hat. In den vergangenen Jahren sind die Vertragswerke der Versicherer und die gesetzlichen Regelungen insbesondere durch die sogenannte VVG-Reform zudem immer kundenfreundlicher und eindeutiger geworden. Ob eine Versicherung zahlt oder nicht, hängt auch von deren Qualität ab. Aus dem breiten Marktangebot eine hochwertige Police herauszufiltern, ist eine entscheidende Aufgabe des MLP-Beraters. </p>
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		<title>Hohes Einkommen &#8211; große Vorsorgelücke</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 09:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer glaubt, dass die aktuelle Armutsdiskussion nur die unteren Einkommensklassen betrifft, täuscht sich. Gerade Durchschnitts- und Besserverdiener können im Alter finanzielle Probleme bekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Wer glaubt, dass die aktuelle Armutsdiskussion nur die unteren Einkommensklassen betrifft, täuscht sich. Gerade Durchschnitts- und Besserverdiener können im Alter finanzielle Probleme bekommen. </h4>
<div id="attachment_11545" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/fotolia_123.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11534" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/fotolia_123.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-11545" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>25. Oktober 2011.</strong> Unter 850 Euro im Monat fängt im Alter die Armut an. Das hat zumindest Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen jetzt festgelegt. Um Rentner vor der „Armutsfalle“ zu bewahren, will ihr Ministerium ab 2013 die so genannte Zuschussrente starten. Diese soll mit 850 Euro im Monat noch über der Grundsicherung von 650 Euro bis 750 Euro liegen. </p>
<p>Ministerin von der Leyen hat bei ihren Plänen auch Normalverdiener, vor allem Frauen, im Blick, die etwa aufgrund wechselhafter Erwerbsbiografien oder Scheidungen keine ausreichende Altersversorgung haben. Das Ministerium erwartet, dass bis zum Jahr 2035 schon gut eine Million Menschen die neue Zuschussrente in Anspruch nehmen müssen, drei Viertel davon Frauen.</p>
<p>Mit weniger als 850 Euro im Alter auskommen zu müssen – das trifft nicht nur die niedrigen Einkommensklassen. Welche Versorgungslücken sich im Alter auch bei mittleren Einkommen ergeben können, zeigt folgendes Rechenbeispiel: Eine 35jährige verheiratete Frau verdient brutto 36.000 Euro pro Jahr. Bleibt ihr Einkommen gleich und geht sie mit 67 Jahren in Rente, bekommt sie vom Staat nach aktuellem Stand knapp 1.000 Euro brutto im Monat. Abzuziehen sind davon noch Steuern und Sozialabgaben: Es verbleiben etwa 800 Euro monatliche Rente – bei einem gewohnten Nettoeinkommen von rund 1.870 Euro eine herbe Einbuße. „Ziel einer privaten Vorsorgestrategie sollte es sein, im Rentenalter rund 80 Prozent des gewohnten Nettoeinkommens zu erreichen, in diesem Fall also 1.500 Euro“, erläutert Miriam Michelsen, Leiterin Produktmanagement Vorsorge bei MLP. </p>
<p>Die Versorgungslücke im Rentenalter beträgt für die heute 35-Jährige jedoch etwa 730 Euro monatlich. Diese Lücke könnte sie jedoch mit einem Sparbeitrag von etwa 265 Euro pro Monat schließen –  vorausgesetzt, sie nutzt bei ihrer privaten Altersvorsorge die maximalen Fördermöglichkeiten der Riester-Rente oder der betrieblichen Altersversorgung aus. Zudem muss das Vorsorgeprodukt eine jährliche Rendite von vier Prozent abwerfen. „Außerdem muss sie mit dem monatlichen Sparen sofort beginnen“, betont Michelsen. </p>
<p><strong>Höheres Einkommen – größere Lücke</strong><br />
Schwieriger wird das bei höheren Einkommen: Ein heute 38-jährige Ehemann, der als Angestellter 6.000 Euro brutto im Monat verdient, bräuchte im Alter schon rund 2.700 Euro, um seinen gewohnten Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Aus der gesetzlichen Rente kann er mit 65 Jahren aber nur gut 1.500 Euro erwarten – abzüglich Sozialabgaben und Steuern verbleiben rund 1.200 Euro zum Leben. Es besteht eine Versorgungslücke von etwa 1.400 Euro oder fast 50 Prozent. </p>
<p>Selbst wenn der Arbeitnehmer &#8211; wie derzeit vom Gesetzgeber vorgesehen &#8211; erst mit 67 Jahren in Rente geht, bleibt die Versorgungslücke nach heutigen Berechnungen mit 1.300 Euro ähnlich groß. „Diese Lücke kann er nur schließen, wenn er ab sofort bis zu seinem Rentenbeginn monatlich etwa 560 Euro für die private Vorsorge zur Seite legt“, so Michelsen. Als Produkte eignen in diesem Fall neben der Riester-Rente und der betrieblichen Altersversorgung auch die sogenannte Basisrente. Sie ermöglicht gerade höheren Einkommen attraktive Steuervorteile.</p>
<p>Die Rechenbeispiele zeigen: Auch Durchschnittsverdiener und höhere Einkommensklassen sind nicht davor gefeit, im Alter empfindliche Lücken in ihrer finanziellen Versorgung festzustellen – im Gegenteil: Um den gewohnten – vergleichsweise hohen &#8211; Lebensstandard im Alter aufrecht zu erhalten, müssen sie einen besonders großen Teil über die private Vorsorge ansparen. Die gesetzliche Rente spielt in dieser Gehaltsklasse nur noch eine untergeordnete Rolle. </p>
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		<title>Riester-Sparen: fondsgebunden oder klassisch?</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/10/riester-sparen-fondsgebunden-oder-klassisch-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pribaudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob klassische Rentenversicherung oder Fondspolice – Riester-Produkte gibt es passend für jeden Anlegertyp. Die Unterschiede im Überblick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Ob klassische Rentenversicherung oder Fondspolice – Riester-Produkte gibt es passend für jeden Anlegertyp. Die Unterschiede im Überblick. </h4>
<div id="attachment_11469" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Riestervergleich_fotolia.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11592" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Riestervergleich_fotolia.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-11469" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>26. Oktober 2011.</strong> Wie schafft man es mit seinem Nachnamen in den Duden? Walter Riester, ehemaliger Bundesarbeitsminister, hat es vorgemacht: Vor gut zehn Jahren gab er der staatlich geförderten Zusatzrente seinen Namen und verewigte sich damit unter dem Buchstaben „R“ im deutschen Nachschlagewerk. Zu Recht, denn die Riester-Rente ist ein wichtiger Baustein in der Altersvorsorge geworden. </p>
<p>Anspruch auf die Förderung haben alle in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherte Arbeitnehmer und Beamte sowie deren Ehepartner. Damit sie die staatliche Förderung kassieren können, müssen sie einen Eigenanteil in Höhe von vier Prozent der im vorangegangenen Kalenderjahr erzielten Einnahmen leisten. </p>
<p><strong>Für jeden Topf einen Deckel</strong><br />
Wer sich für einen Riester-Vertrag entscheidet, hat jedoch die Qual der Wahl – zwischen Rentenversicherungen, Fonds- und Banksparplänen sowie Bausparen. Besonders beliebt sind klassische und fondsgebundene Rentenversicherungen. Sie machen mit gut 10,5 Millionen Verträgen zwei Drittel aller Riester-Verträge aus. Welches Produkt das passende ist, hängt vor allem vom Anlegertyp und von der Vermögenssituation ab. Wer erben wird oder mit Einkünften aus Immobilienbesitz rechnet, ist flexibler als ein Niedrigverdiener, für den jeder Cent zählt. „Damit jeder Anleger am Ende den Riester-Vertrag bekommt, der optimal zu ihm passt, ist eine individuelle Beratung sehr wichtig“, sagt MLP-Vorsorgeexpertin Michelsen. </p>
<p><strong>Klare Verhältnisse von Anfang an</strong><br />
Wer auf Nummer sicher gehen will, ist mit einer klassischen Riester-Rentenversicherung gut bedient. Sie investiert den Sparanteil weitgehend konservativ, vor allem in festverzinsliche Papiere. Daher können Riester-Versicherer schon bei Vertragsabschluss die garantierte monatliche Rente nennen. Hinzu kommen Zahlungen aus künftig erwirtschafteten Überschüssen. „Wer einen solchen Vertrag unterschreibt, weiß genau, wie hoch die Rentenzahlung mindestens bei Rentenbeginn sein wird“, so Michelsen. </p>
<p>Mit dieser Planungssicherheit kann die klassische Rentenversicherung vor allem bei sicherheitsorientierten Anlegern punkten, die kein Risiko eingehen wollen. Neben der gesetzlichen Mindestgarantie, nach der der Kunde am Ende zumindest die eingezahlten Beiträge und Zulagen zurück erhält, gibt es bei der klassischen Riester-Rente derzeit eine Mindestverzinsung von 2,25 Prozent. Ab 2012 sind es 1,75 Prozent für neue Verträge. Wer sich den höheren Zins sichern will, muss allerdings noch bis Ende 2011 eine Riester-Rente abschließen. </p>
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		<title>Die Multi-Vorsorge-Generation</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/10/die-multi-vorsorge-generation/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 13:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach allen Seiten müssen sich die mittleren Jahrgänge absichern. Sie tragen für sich selbst, den Nachwuchs und für die eigenen Eltern die Verantwortung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Die heute 30- bis 50-Jährigen haben es nicht leicht: Neben der Notwendigkeit zu immer mehr Eigenvorsorge trägt die sogenannte Sandwich-Generation häufig gleichzeitig die finanzielle Verantwortung für ihre Kinder und Eltern. Eine Herausforderung für die ganzheitliche Finanzplanung.</h4>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/MultiVorsorgeGeneration_tt_lead_SignumCommunication.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11086" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/MultiVorsorgeGeneration_tt_lead_SignumCommunication.jpg" alt="" title="MultiVorsorgeGeneration_tt_lead_SignumCommunication" width="620" height="330" class="alignnone size-full wp-image-11103" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Signum communication</p></div>
<p><strong>19. Oktober 2011.</strong> Vom wöchentlichen Besuch bei seiner Mutter kehrt der Münchner Karsten Stricker seit einigen Monaten mit gemischten Gefühlen zu seiner Familie zurück. „Mit ihren 74 ist sie geistig noch gut dabei. Aber körperlich baut sie zunehmend ab, sieht schlecht, kann kaum noch gehen“, berichtet der 45-Jährige nachdenklich. Er hofft, dass die Witwe trotzdem noch eine Weile alleine in ihrer Zweizimmerwohnung im 40 Kilometer entfernten Erding zurechtkommt. „Über kurz oder lang werden wir uns aber wohl nach einem Heim oder einer Pflegehilfe für sie umsehen müssen und dann schauen, was wir uns leisten können.“ Als Abteilungsleiter eines Mobilfunkunternehmens verdient Stricker nicht schlecht. Auch seine Frau Friederike steuert mit ihrem Halbtagsjob als Grafikerin zum Einkommen der Familie bei. Dennoch beschäftigt ihn der Gesundheitszustand seiner Mutter nicht nur aus emotionalen Gründen. „Wir haben vor fünf Jahren ein Haus gekauft, da ist noch einiges abzuzahlen. Und die Kinder sind erst in der Grundschule. Was in Sachen Ausbildung da auf uns zukommt, wissen wir noch gar nicht“, erklärt er. Mögliche Zusatzkosten für die Pflege der Mutter hatte er bislang noch nicht in seiner Finanzplanung vorgesehen. „Ich habe in erster Linie an die Absicherung meiner eigenen Familie gedacht.“ </p>
<p><strong>Verschärfte Rahmenbedingungen</strong><br />
Karsten und Friederike Stricker sind typische Vertreter der sogenannten Generation Sandwich: 30- bis 50-Jährige, die mitten im Leben stehen, dabei sind, sich eine Existenz aufzubauen, die Verantwortung „nach unten“ für die Zukunft ihrer Kinder tragen – und eben immer öfter auch „nach oben“, die Verantwortung für ihre Eltern. Diese Sorgen der mittleren Generation sind zwar kein neues Phänomen. Doch sie haben sich durch die veränderten Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren verschärft: Bedingt durch verlängerte Ausbildungs- und Studienzeiten wird der Nachwuchs heute immer später finanziell flügge, die Eltern sind viel länger in der Pflicht. Gleichzeitig haben diese selbst eine stetig steigende Lebenserwartung und müssen verstärkt vorsorgen. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamts wird ein heute 45-Jähriger im Schnitt 83 Jahre alt, eine 45-jährige Frau sogar vier Jahre älter. Aus den mittleren Jahrgängen werden also immer mehr ein Alter erreichen, in dem sich Krankheiten und damit verbundene Pflege häufen. Im Bevölkerungsdurchschnitt kommen die Sandwicher, die laut Definition über einen längeren Zeitraum zeitgleich von ihren Kindern und ihren Eltern intensiv beansprucht werden, zwar momentan noch nicht häufig vor. „Aber die Summe der finanziellen und zeitlichen Belastungen für die Pflege wird zunehmen, wenn der Anteil der Älteren weiter steigt. Und wenn Familien sehr spät gegründet werden, könnte auch die Kinderbetreuung zeitlich häufiger damit zusammenfallen“, erklärt Harald Künemund, Professor für Empirische Altersforschung und Forschungsmethoden an der Universität Vechta. </p>
<p><strong>Spürbare Erosionen</strong><br />
Neben der Verantwortung für Eltern und Kinder müssen die zwischen 1960 und 1980 Geborenen auch noch selbst fürs eigene Alter vorsorgen. Die mittleren Jahrgänge bekommen die Erosion in den staatlichen Vorsorgesystemen – sei es beim Thema Berufsunfähigkeit, Kranken- und Pflegeversicherung oder Altersrente – am stärksten zu spüren. Während die heutigen Jugendlichen mit der Botschaft aufgewachsen sind, am besten mit dem ersten Verdienst noch privat fürs Alter vorzusorgen, weil die Sparbeiträge vom Staat bezuschusst werden, kam diese Botschaft für die Sandwicher erst relativ spät. Von Rentenkürzungen, Arbeitszeitverlängerungen und einer ungewissen Pflegezukunft sind sie im Alter voll betroffen, haben aber auf der anderen Seite begrenzt Zeit, um bei der privaten und betrieblichen Vorsorge in vollem Umfang von allen Förderungen und Steuervorteilen zu profitieren. </p>
<p>So führt beispielsweise die Einführung der Rente mit 67 ab 2012 zu einer faktischen Rentenkürzung für alle, die nicht bis zu diesem Alter arbeiten können oder wollen. Hinzu kommt: Eine Sicherungsklausel schließt zwar derzeit noch eine Kürzung der Renten aus, doch da die Erhöhungen seit Jahren hinter der Preissteigerung zurückbleiben, haben selbst heutige Rentner immer weniger im Portemonnaie. Angesichts der demografischen Entwicklung mit weniger Beitragszahlern und mehr Senioren wird zudem das Niveau der gesetzlichen Altersversorgung bis zum Jahr 2025 um etwa zehn Prozent sinken. Derzeit beträgt das aktuelle Sicherungsniveau 50,8 Prozent vor Steuern. Im Jahr 2025 werden es nur noch 45,2 Prozent des dann aktuellen Durchschnittslohns sein. So geht die Herausforderung, die eigene Absicherung und gegebenenfalls die der Generation davor und danach möglichst unter einen Hut zu bringen, auch nicht spurlos an den heutigen Mid-Agern vorbei: Einer aktuellen Allensbach-Studie im Auftrag von MLP zufolge sorgen sich 62 Prozent der 30- bis 44-Jährigen, dass sie im Alter finanzielle Probleme bekommen und die Rente oder die Ersparnisse nicht ausreichen könnten. Die 45- bis 59-Jährigen sind nur marginal optimistischer. Auch knapp die Hälfte aller Besserverdienenden mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 3.000 Euro monatlich teilt diese Sorge.</p>
<p><strong>Ganzheitliche Planung</strong><br />
Fürs Alter sparen, das Risiko der Berufsunfähigkeit abfedern, den Partner und die Kinder versorgt wissen und zusätzlich ein Auge auf die Eltern haben – um alle Baustellen in den Griff zu bekommen, ist eine individuelle Analyse und eine ganzheitliche Finanzplanung nötig. Was bedeutet es beispielsweise finanziell für eine Familie, wenn der Hauptversorger ausfällt? Wie ändert sich die Situation durch eine Risiko- oder Berufsunfähigkeitsversicherung? Wie sieht eine optimale Verteilung der Vorsorgebeiträge auf die unterschiedlichen Konzepte aus? Und was passiert, wenn sich Lebensumstände wie Einkommensentwicklung, Ersparnisse, Scheidung oder Familienzuwachs ändern? „Eine solide Finanzplanung berücksichtigt die aktuellen Lebensumstände und Zukunftspläne der Kunden und projiziert die Szenarien bis ins hohe Alter“, sagt Miriam Michelsen, Leiterin Vorsorge bei MLP. Welche Risiken es für Singles, Paare und Familien in der Alters- und Pflegevorsorge gibt und welche Lösungsansätze möglich sind, zeigen folgende <a  href="/2011/10/die-multi-vorsorge-generation/2/">Musterfälle</a>. Ein Berufseinsteiger muss schließlich ganz andere Prioritäten setzen als eine Familie, die sich vor Kurzem ein Haus gekauft hat und nun zusätzlich die Pflege der Eltern übernimmt. Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen können eine Vorsorgestrategie entscheidend beeinflussen, aktuell etwa der sinkende Garantiezins ab 2012, das erhöhte Renteneintrittsalter und die neuen sogenannten Unisex-Tarife in der Rentenversicherung (mehr dazu siehe <a  href="/2011/10/die-multi-vorsorge-generation/3/">Interview</a>). Ob die Vorsorgeplanung dann noch trägt, überprüfen MLP-Berater in regelmäßigen Check-up-Gesprächen. </p>
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