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	<title>Forum MLP - Das MLP-Magazin &#187; Gesundheit</title>
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		<title>Fit sein zahlt sich aus</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prävention statt Therapie: Krankenversicherungen belohnen gesundheitsbewusstes Verhalten, etwa durch Beitragsrückerstattung oder Bonusprogramme. Ausschlaggebend für die Wahl eines Tarifs sollten aber immer die versicherten Leistungen sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Prävention statt Therapie: Krankenversicherungen belohnen gesundheitsbewusstes Verhalten, etwa durch Beitragsrückerstattung oder Bonusprogramme. Ausschlaggebend für die Wahl eines Tarifs sollten aber immer die versicherten Leistungen sein. </h4>
<div id="attachment_12056" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Gesundheit_Fit-sein-zahlt-sich-aus_iStockphoto.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-12052" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Gesundheit_Fit-sein-zahlt-sich-aus_iStockphoto.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-12056" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: iStockphoto</p></div>
<p><strong>2. Februar 2012.</strong> Älter werden – und dabei fit und aktiv bleiben. Davon träumen die meisten Deutschen. Zwar ist es nicht jedem vergönnt, zum Beispiel 100 Jahre alt oder älter zu werden, aber jeder einzelne kann durch sein Verhalten dazu beitragen, möglichst gesund zu altern. Zumindest glaubt das eine Mehrzahl der Deutschen, belegt der aktuelle MLP Gesundheitsreport. Die repräsentative Studie hat das Institut für Demoskopie Allensbach mit Unterstützung der Bundesärztekammer im Auftrag von MLP erstellt. Demnach glauben 82 Prozent der Befragten, dass jeder durch gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung viel zum Erhalt seiner Gesundheit beitragen kann. Und immerhin knapp 60 Prozent sind der Überzeugung, dass sich durch eine gesunde Lebensweise auch der persönliche Alterungsprozess deutlich hinauszögern lässt. </p>
<p>Dies unterstreicht auch eine aktuelle medizinische Studie aus Großbritannien: Den Ergebnissen zufolge lassen sich etwa 40 Prozent aller Krebs-Erkrankungen durch eine gesunde Lebensweise, wie Verzicht auf Tabak, ungesunde Ernährung und zu viel Alkohol, verhindern. Die Bedeutung eines ausgewogenen Lebens ist hierzulande vielen Menschen bewusst. Laut MLP Gesundheitsreport fänden es sogar zwei Drittel der Umfrageteilnehmer akzeptabel, wenn Personen, die durch ihr Verhalten ein höheres Gesundheitsrisiko haben, etwa weil sie rauchen oder stark übergewichtig sind, auch höhere Beiträge in der Krankenversicherung zahlen müssten.</p>
<p><strong>Vorsorge ist besser als Nachsorge</strong><br />
Prävention statt Therapie: Darauf setzen inzwischen auch immer mehr Krankenversicherungen. Denn gesunde Versicherte sparen dem Gesundheitssystem – gerade in einer <a  href="http://www.forum-mlp.de/2011/10/hurra-wir-leben-lang/" target="_blank"> zunehmend alternden Gesellschaft</a> &#8211; eine Menge Geld. Viele Arztbesuche lassen sich etwa durch eine gesündere Lebensweise der Betroffenen vermeiden, davon sind laut MLP Gesundheitsreport  zumindest drei Viertel der befragten Ärzte überzeugt. Im Gegenzug wünschen die Patienten mehr Aufklärung von ihren Ärzten: Drei Viertel der Befragten erwarten von Medizinern, dass sie zu gesundheitsbewusstem Verhalten auffordern – und nicht nur akute Beschwerden behandeln. Wer gesund lebt, erhöht nicht nur seine Lebensqualität, sondern kann auch richtig Geld sparen. Denn sowohl private als auch gesetzliche Krankenversicherungen in Deutschland unterstützen mit verschiedenen Programmen gesundheitsförderliches Verhalten ihrer Mitglieder. </p>
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		<title>Neues Jahr, neue Regeln</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/12/neues-jahr-neue-regeln-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 08:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch im Bereich Gesundheit bringt das Jahr 2012 wichtige Änderungen mit sich. Teil 2 der Reihe gibt einen Überblick über neue Vorschriften in der Kranken- und Pflegeversicherung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Auch im Bereich Gesundheit bringt das Jahr 2012 wichtige Änderungen mit sich. Teil 2 der Reihe gibt einen Überblick über neue Vorschriften in der Kranken- und Pflegeversicherung. </h4>
<div id="attachment_11957" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/12/Jahreswechsel_Gesundheit_Fotolia.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11922" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/12/Jahreswechsel_Gesundheit_Fotolia.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-11957" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>14. Dezember 2011.</strong> <a  href="http://www.forum-mlp.de/2011/11/neues-jahr-neue-regeln/" target="_blank"> Im ersten Teil</a>  informierte FORUM Online über die wichtigsten gesetzlichen Änderungen im Vorsorgebereich. Auch in der Kranken- und Pflegeversicherung kommen ab 2012 einige Änderungen zum Tragen:</p>
<p><strong>Höhere Beiträge für Gutverdiener</strong><br />
Zum 1. Januar wird die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angehoben. Sie gibt die Einkommenshöhe an, bis zu der Beiträge für die GKV erhoben werden. Auf Einkünfte jenseits dieser Summe werden keine weiteren Beiträge fällig. Die neue BBG liegt bei 45.900 Euro pro Jahr beziehungsweise 3.825 Euro pro Monat (bislang: 44.550 beziehungsweise 3.712,50 Euro). Für Gutverdiener wird die gesetzliche Krankenversicherung deshalb teurer: Die monatliche Höchstbelastung steigt um 17,45 Euro auf 592,88 Euro (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil).</p>
<p><strong>Grenze für Wechsel in die Private steigt leicht an</strong><br />
Zum Jahreswechsel wird auch die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung – auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt – etwas erhöht. Sie legt fest, ab wann sich ein gesetzlich Krankenversicherter für den Wechsel in die private Krankenversicherung entscheiden darf. Ab 2012 muss ein Pflichtversicherter jährlich mehr als 50.850 Euro oder 4.237,50 Euro monatlich verdienen (sozialversicherungspflichtiges Entgelt), bevor er dann 2013 wechseln darf. Die bereits Anfang 2011 eingeführte Verkürzung der Wartefrist von drei Jahren auf nur noch eins hat auch 2012 weiterhin Bestand.</p>
<p><strong>Zahnbehandlungen werden teilweise teurer </strong><br />
Zum Jahreswechsel wird die Gebührenordnung der Zahnärzte angepasst. Das Honorarvolumen wird um rund sechs Prozent erhöht und Leistungen, die nicht im Katalog der gesetzlichen Krankenversicherung stehen, werden vielfach neu bewertet. Zwar bleiben auch viele Positionen unverändert, doch kosten beispielsweise bestimmte höherwertige Zahnfüllungen gesetzlich Krankenversicherte künftig mehr. Der GKV-Spitzenverband rechnet vor: Eine Vollkrone (Keramik/Vollverblendung) kann ab 2012 statt mit bisher 256 Euro dann mit 330 Euro zu Buche schlagen. Ein so genanntes Inlay konnte nach alter GOZ bis zu 236 Euro kosten. Nach neuer Regelung kann ein Zahnarzt 100 Euro mehr dafür in Rechnung stellen.<br />
Privat Versicherte oder privat Zusatzversicherte müssen voraussichtlich nicht mit Mehrkosten rechnen, da aufwendigere Behandlungen in der Regel schon mitversichert sind. Ebenfalls neu zum Jahreswechsel: Für zahntechnische Leistung ab 1.000 Euro haben Patienten künftig einen Anspruch auf einen Kostenvoranschlag.</p>
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		<title>Kaum zukunftsfähig</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/11/kaum-zukunftsfahig/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 09:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der neue MLP Gesundheitsreport ergibt: Die meisten Deutschen zweifeln an der Tragfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems und rechnen mit einer Zunahme der Zwei-Klassen-Medizin. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Der neue MLP Gesundheitsreport ergibt: Die meisten Deutschen zweifeln an der Tragfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems und rechnen mit einer Zunahme der Zwei-Klassen-Medizin.  </h4>
<div id="attachment_11800" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/11/GSR_Pressefoto_2010.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11782" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/11/GSR_Pressefoto_2010.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-11800" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: MLP</p></div>
<p><strong> 23. November 2011.</strong> Der demografische Wandel treibt nicht nur Politiker und Wissenschaftler, sondern längst auch die Bevölkerung um. Weil es immer mehr alte als junge Menschen gibt und außerdem die Lebenserwartung insgesamt steigt, droht das Gesundheits- und Pflegesystem zu kollabieren. Die meisten Bundesbürger bezweifeln bereits heute, dass die bestehende Versorgung zukunftsfähig ist und wollen sich auf die gesetzliche Absicherung nicht mehr verlassen. Zu diesen und anderen Befunden kommt der 6. MLP Gesundheitsreport, den der unabhängige Finanz- und Vermögensberater jährlich gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach mit Unterstützung der Bundesärztekammer veröffentlicht. In der repräsentativen Studie werden rund 1.800 Bundesbürger und mehr als 500 Ärzte befragt. </p>
<p><strong>Bürger und Ärzte erwarten Pflegenotstand</strong><br />
Große Sorgen machen sich viele Bürger vor allem, wenn sie an ihre eigene Situation im Alter denken: Mehr als jeder Zweite befürchtet, im Pflegefall nicht ausreichend finanziell abgesichert zu sein. Entsprechend ist auch das Vertrauen in die gesetzliche Pflegeversicherung deutlich zurückgegangen. Mehr als drei Viertel der Befragten fürchten inzwischen, dass die Leistungen zur Sicherstellung einer guten Pflege nicht ausreichen. 2010 waren es erst 64 Prozent. </p>
<p>Mit der Regierung sind die Befragten in Bezug auf den drohenden Pflegenotstand reichlich unzufrieden. 82 Prozent der Ärzte und Bürger fordern, der Gesetzgeber müsse mehr tun. „Die Politik hat jetzt zwar jüngst den Einstieg in eine kapitalgedeckte Zusatzabsicherung beschlossen“, sagt Clemens Keller, Leiter Krankenversicherung bei MLP. „Dies ist zwar ein richtiger Schritt, reicht aber noch nicht aus. Auch die Bürger hätten eine Pflegereform unterstützt, mit der die Herausforderungen an der Wurzel gepackt werden – das zeigt der MLP Gesundheitsreport eindeutig.“ Inzwischen plädiert ein deutlich größerer Teil von 43 Prozent dafür, dass man oberhalb der Grundsicherung eigenverantwortlich privat vorsorgen müsse – anstatt nur auf den Staat zu vertrauen.</p>
<p><img src="" /></p>
<div style="margin-top:15px;"></div>
<p><strong>Zufrieden ja, aber wie lange noch?</strong><br />
Mit der bestehenden Gesundheitsversorgung sind dagegen die meisten Bundesbürger zufriedener als in den Vorjahren. 72 Prozent der Bevölkerung und 88 Prozent der Ärzte beurteilen sie im aktuellen MLP Gesundheitsreport sogar mit „gut“ oder „sehr gut“. Eine Bevölkerungsmehrheit von 59 Prozent hat in den vergangenen Jahren gleichbleibende Erfahrungen mit der ärztlichen Versorgung gemacht. Auch die Sorge, dass Patienten im Krankheitsfall auf eine notwendige Behandlung verzichten müssen, ist geringer als in den Vorjahren – aber mit 32 Prozent immer noch deutlich vorhanden. </p>
<p>Dass sie dem System auch in Zukunft gute Noten geben können, glauben dagegen die wenigsten. Gerade einmal 16 Prozent sind davon überzeugt, dass das heutige Versorgungsniveau für alle Bevölkerungsschichten aufrecht erhalten werden kann. Hinzu kommt der zunehmende Ärztemangel, den bereits heute fast zwei Drittel der Ärzte als Problem sehen. Bundesweit besonders betroffen sind Menschen in strukturschwächeren Regionen mit weniger als 25.000 Einwohnern: 20 Prozent der Bewohner spüren den Mangel bereits heute. </p>
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		<title>Pflege: Wunsch und Wirklichkeit klaffen häufig auseinander</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/08/pflege-wunsch-und-wirklichkeit-klaffen-haufig-auseinander/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 09:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pribaudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer heute schon weiß, wie er im Alter leben möchte, sollte früh den finanziellen Grundstein dafür legen. Private Pflegezusatzpolicen können helfen, die eigenen Wünsche zu realisieren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative">— Wer heute schon weiß, wie er im Alter leben möchte, sollte früh den finanziellen Grundstein dafür legen. Private Pflegezusatzpolicen können helfen, die eigenen Wünsche zu realisieren. </h4>
<div id="attachment_10598" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/08/KostenPflege_fotolia.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-10597" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/08/KostenPflege_fotolia.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-10598" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: fotolia</p></div>
<p><strong>31. August 2011.</strong> Eine Senioren-Wohngemeinschaft, in der Gesunde und Demenzkranke gemeinsam unter einem Dach wohnen? Was der Verein Ginkgo Langen als Modellprojekt seit Jahren praktiziert, ist für viele Deutsche unvorstellbar. </p>
<p>Forum Online hat das Gingko-Haus in der Nähe von Frankfurt besucht: </p>
<p><img src="" /></p>
<p>Während sich die Bewohner des Projektes früh Gedanken darüber gemacht haben, wie sie im Alter leben möchten, verdrängt ein Großteil der Menschen diese Frage. Eine Blitz-Umfrage unter Lesern von Forum Online ergab: Ein Drittel aller Befragten will sich über die eigene Wohnsituation im Alter erst dann Gedanken machen, wenn es so weit ist. 26 Prozent der Befragten gaben an, auf jeden Fall in ihrem jetzigen Zuhause wohnen bleiben zu wollen, auch wenn sie alleine oder krank sein sollten. Ebenfalls 26 Prozent der Befragten können sich vorstellen, im Alter in einer Senioren-WG zu leben. Für 15 Prozent kommt diese Wohnform hingegen überhaupt nicht in Frage. </p>
<p>„Gerade für jüngere Menschen spielt dieses Thema noch keine Rolle“, sagt Clemens Keller, Leiter Krankenversicherung bei MLP. Dabei sollte die Frage nach der gewünschten Wohnsituation im Alter schon früh in die persönliche Lebens- und Finanzplanung einfließen. Denn schon heute gibt es neben der mobilen Pflege <a  target="_blank" href="http://www.forum-mlp.de/2011/06/wer-will-schon-alt-aussehen/">viele Hilfsmittel</a> und <a  target="_blank" href="http://www.forum-mlp.de/2011/06/science-fiction-fur-oma-und-opa/">intelligente Unterstützungssysteme</a> zur selbständigen Bewältigung des Alltags. Doch wer sich diesen Komfort leisten möchte, muss rechtzeitig ein finanzielles Polster aufbauen. „Wer im Alter selbstbestimmt in seinem eigenen Umfeld leben möchte, muss sich darüber in Klaren sein, dass das Geld kostet“, so MLP-Experte Keller. </p>
<p>Neben der Miete fallen nämlich eventuell auch Kosten für den altersgerechten Umbau der Wohnung, beispielsweise durch einen Treppenlift an. Noch stärker ins Gewicht fallen jedoch die Kosten, die im Falle einer schweren Erkrankung oder gar einer Pflegebedürftigkeit anfallen: „Denn einen Großteil der Hilfsmittel und des Pflegeaufwandes muss der Betroffene selbst finanzieren“, betont MLP-Experte Keller. </p>
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		<title>Statuswechsel: Ab sofort ein Young Professional</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/07/statuswechsel-ab-sofort-ein-young-professional/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 12:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern noch Student, heute hochqualifizierter Berufseinsteiger: Was Hochschulabsolventen beim Übergang ins Berufsleben beachten sollten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Gestern noch Student, heute hochqualifizierter Berufseinsteiger: Was Hochschulabsolventen beim Übergang ins Berufsleben beachten sollten. </h4>
<div id="attachment_10256" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/07/Studenten_Berufseinstieg_fotolia.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-10238" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/07/Studenten_Berufseinstieg_fotolia.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-10256" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>26. Juli 2011.</strong> Das Examen ist in der Tasche und mit dem ersten richtigen Job auch der Berufseinstieg geschafft: Über 300.000 erfolgreiche Hochschulabsolventen stehen jedes Jahr vor den gleichen Fragen: Wie sichere ich meine Arbeitskraft ab, was spricht für, was gegen eine private Kranken- oder Zusatzversicherung und habe ich überhaupt alle notwendigen Versicherungen abgeschlossen? Daneben beschäftigen sich viele auch mit der Vorsorge im Alter und dem Vermögensaufbau. Ist dann noch Nachwuchs geplant, kann vor lauter finanziellen Herausforderungen schnell mal der Kopf schwirren. Forum Online gibt im Folgenden einen Überblick, worauf Young Professionals achten sollten. </p>
<p><strong>Vorsorge</strong><br />
Inzwischen wird jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Angestellte später einmal berufs- oder erwerbsunfähig. Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit gehört deshalb nicht nur zu den wichtigsten Bausteinen jedes Vorsorgekonzepts. Sie ist gerade für junge Akademiker wichtig, weil sie viel in ihre Ausbildung investiert haben. Die Absicherung ihrer eigenen Arbeitskraft sollte daher eine hohe Priorität genießen. </p>
<p>Bei der Wahl der Altersvorsorge gilt: Es kann immer nur eine individuelle Antwort darauf geben, welche Mischung aus Renditechance und Risiko für den Einzelnen optimal ist. MLP geht in der Altersvorsorgeberatung immer von der Risikoneigung des Einzelnen aus. Zu diesem Zweck hat der unabhängige Finanz- und Vermögensberater jüngst gemeinsam mit dem Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften eine Methode entwickelt, die Beratern aussagekräftige Beurteilungs- und Vergleichsmaßstäbe zu den <a  href="http://www.forum-mlp.de/2011/07/komplexe-vorsorgewelt-so-blicken-sie-durch/" target="_blank"> Chancen und Risiken</a> eines Produktes gibt.</p>
<p><strong>Krankenversicherung</strong><br />
Gut verdienende Jungakademiker stehen schnell vor der Frage, ob sie in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln können, um sich möglichst früh einen individuellen und umfassenden <a  href="http://www.forum-mlp.de/2011/03/gesetzlich-oder-privat/" target="_blank"> Leistungsschutz</a> zu sichern. Möglich ist der Wechsel ab einem Jahreseinkommen von 49.500 Euro. Die Entscheidung für einen Wechsel in die PKV sollte aber vor allem vom eigenen Anspruch an die gesundheitlichen Leistungen bestimmt sein – nicht allein vom <a  href="http://www.forum-mlp.de/2010/12/%e2%80%9emanche-einsteigertarife-sind-einfach-nur-billig-%e2%80%9c" target="_blank"> Preis</a>. Der MLP-Berater unterstützt beim Vergleich der unterschiedlichen Leistungskataloge und Tarife.  </p>
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		<title>Zähne: So vermeiden Sie den Sanierungsfall</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/07/zahne-so-vermeiden-sie-den-sanierungsfall/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 07:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pribaudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch eine Hiobsbotschaft für gesetzlich Versicherte: Brücken, Kronen und Füllungen sollen teurer werden. Wie Patienten ihre Lücken im Versicherungsschutz schließen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative">— Noch eine Hiobsbotschaft für gesetzlich Versicherte: Brücken, Kronen und Füllungen sollen teurer werden. Wie Patienten ihre Lücken im Versicherungsschutz schließen können.</h4>
<div id="attachment_10071" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/07/Zahnzusatzversicherung_f1online.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-10065" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/07/Zahnzusatzversicherung_f1online.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-10071" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: f1online</p></div>
<p><strong>7. Juli 2011.</strong> Zahnersatz könnte ab dem kommenden Jahr deutlich teurer werden. Verantwortlich dafür ist die neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ), die das Gesundheitsministerium derzeit diskutiert. Demnach sollen Zahnärzte künftig für einzelne Behandlungen höhere Honorare abrechnen können. </p>
<p>Die GOZ regelt die Abrechnung von medizinischen Leistungen, die über die Standardleistungen der Krankenkassen hinausgehen – bei denen also auch gesetzlich Versicherte einen Eigenanteil übernehmen müssen. Das trifft gerade beim Zahnersatz immer häufiger zu. </p>
<p>Die gesetzlichen Krankenkassen warnen davor, dass sich durch die Reform der GOZ vor allem Behandlungen mit Kronen, Brücken oder Füllungen verteuern. So könnte nach Berechnungen des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung etwa eine Vollkrone für die Versicherten künftig 330 Euro statt bislang 256 Euro kosten. Bei Brücken oder Prothesen müssten die Patienten künftig 237 Euro mehr, das heißt insgesamt 513 Euro, selbst bezahlen. Einlagenfüllungen würden um 100 Euro auf 336 Euro steigen.</p>
<p><strong>Mehr Geld, aber weniger Leistungen </strong><br />
Zwar hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) bereits beteuert, dass eine Zahnbehandlung auch künftig bezahlbar bleiben soll. Dennoch steigt mit dieser Maßnahme die Belastung für die gesetzlich Versicherten erneut. Erst Anfang des Jahres war der Beitragssatz von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent angehoben worden. Hinzu kommt: Beim Zahnersatz sind die Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung schon seit den Gesundheitsreformen der 90er Jahre skuzessive gestrichen worden. Ob Füllung, Krone oder Inlay – heute zahlt die GKV nur noch für bestimmte Behandlungen Festzuschüsse. Der Versicherte muss in jedem Fall einen Teil der Kosten selbst übernehmen. </p>
<p>Privatversicherte genießen dagegen gerade beim Zahnersatz deutliche Vorteile: Wem etwa ein Backenzahn fehlt, der bekommt im Rahmen der Regelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung eine Brücke. Diese Form des Zahnersatzes ist mit rund 840 Euro relativ günstig, allerdings muss der Zahnarzt dafür intakte Nachbarzähne abschleifen. Privatversicherte bekommen in solchen Fällen statt einer Brücke ein hochwertiges Implantat, das mit rund 2.000 Euro Kosten kalkuliert wird. Die Nachbarzähne bleiben bei dieser Methode erhalten und der Patient ist durch einen hochwertigen Zahnersatz in der Regel länger beschwerdefrei. </p>
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		<title>Science fiction für Oma und Opa</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/06/science-fiction-fur-oma-und-opa/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 06:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfelgendreher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Pill Pet“, „AwareCar“ und andere intelligente Unterstützungssysteme – längst hat die Forschung auch die Alten entdeckt. Doch die Innovationen kosten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative">— „Pill Pet“, „AwareCar“ und andere intelligente Unterstützungssysteme – längst hat die Forschung auch die Alten entdeckt. Doch nicht jeder wird sich diesen Komfort auch leisten können.</h4>
<div id="attachment_9925" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/06/sciencefiction_lead_0611.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-9923" title="Science fiction für Oma und Opa"><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/06/sciencefiction_lead_0611.jpg" alt="Science fiction für Oma und Opa" title="Science fiction für Oma und Opa" width="620" height="330" class="size-full wp-image-9925" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>29. Juni 2011</strong>. Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas geht es traditionell eher protzig zu. Kulisse, Messestände, Produkte – Superlative, wohin man schaut. Umso auffälliger ist ein Slogan, der die Besucher zur Sondershow „Silver Summit“ locken soll: „Get less!“. Mit dieser Reduktion aufs Wesentliche umwirbt die Computerindustrie auf der CES die ältere Kundschaft. Auf dem „Gipfel der Silbernen“ sind etwa „Einfach-iPods“ mit drei Knöpfen statt Drehrad und Display zu sehen oder Mobiltelefone, die ihre Nutzer an die regelmäßige Einnahme von Medikamenten erinnern. </p>
<p><strong>Junge Wissenschaft für alte Menschen</strong><br />
Viele solcher Neuheiten sind Ergebnisse einer relativ jungen wissenschaftlichen Disziplin, die vor allem im Zuge des demografischen Wandels an Bedeutung gewinnt: Die Gerontechnologie ist in den 90er Jahren entstanden. „Es handelt sich um eine Kombination aus Gerontologie, Produktdesign und Ingenieurswissenschaften“, erklärt Anna Pohlmeyer, die derzeit am Zentrum Mensch-Maschine-Systeme der TU Berlin ihre Doktorarbeit in diesem Gebiet schreibt. „Interdisziplinäre Forscherteams auf der ganzen Welt entwickeln Lösungen, mit denen ältere Menschen ihren Alltag verbessern und ihre Selbstständigkeit und Mobilität erhalten können“, so die Psychologin.</p>
<p>Allerdings geben nicht in erster Linie die Defizite und Gebrechen der Senioren die Richtung für die Gerontechnologen vor. Im Gegenteil: Die älteren Nutzer werden direkt in den Produktentwicklungsprozess einbezogen. „Wir betrachten vor allem ihre Wünsche und entwickeln Anwendungen dafür. Diese müssen jedoch zugleich die altersbedingten motorischen, sensorischen und kognitiven Schwächen ausgleichen können“, sagt die Wissenschaftlerin.</p>
<p>Die Wünsche haben sich in den vergangenen Jahren stark geändert. Noch nie zuvor waren Senioren so gut ausgebildet, so wohlhabend, so gesund und so erpicht darauf, das Leben im Ruhestand noch einmal völlig neu anzupacken wie die „Alten von heute“. Für die Forscher bedeutet das: Sie entwerfen keine Seniorenautos, sondern versuchen den schicken Flitzer, mit dem man ans Meer fahren will, altersgerecht umzubauen.</p>
<p><strong>AgeLab als Vorreiter </strong><br />
„Im Fokus steht nicht der Prozess des Alterns, sondern die Zukunft des Lebens“, bringt es Joseph Coughlin, Chef des MIT AgeLab auf den Punkt. Das Labor am renommierten <a  href="http://agelab.mit.edu" target="_new">Massachusetts Insitute of Technology </a>gilt als einer der Vorreiter in Sachen Gerontechnologie. Seit 1999 erforschen dort Wissenschaftler aller Fachrichtungen, wie Technologie die Lebensqualität im Alter erhalten kann. Einer von ihnen ist Dava Newman. Der Professor für Luft- und Raumfahrttechnik hat lange das Leben in schwereloser Umgebung erforscht. Für das AgeLab konzipierte er mit seinen Kollegen eine Art Bio-Anzug für Senioren, der den Kreislauf überprüft, die Temperatur kontrolliert und noch dazu die Gelenke schont. Auch das „Pill Pet“ geht auf das Konto des AgeLabs: Dabei handelt es sich um eine Art medizinkundiges Tamagotchi, das Senioren an die Einnahme ihrer Medikamente erinnert, aber auch regelmäßig aktive Ansprache seitens seines Herrchens einfordert.</p>
<p><strong>Mobilität trotz körperlicher Defizite</strong><br />
Ein Schwerpunkt des Instituts ist die Mobilität. Aktuell arbeiten die US-Entwickler an ihrem „AwareCar“. Sie statten einen handelsüblichen Volvo XC90 mit Kameras, Monitoren und Sensoren aus, die jegliche körperliche Reaktion des Fahrers aufzeichnen. Die Informationen werden im Bordcomputer verarbeitet. Kippt der Blutzuckerspiegel, empfiehlt das Auto die Aufnahme von Obst oder Schokoriegeln. Lassen die Augenbewegungen auf Müdigkeit schließen, mahnt die elektronische Stimme zur Pause. In etwa 25 Jahren könnte die Technik marktreif sein, schätzen die Ingenieure. Dann könnte sie nicht nur älteren Fahrern lebensrettende Dienste erweisen.</p>
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		<title>Wer will schon alt aussehen?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 09:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfelgendreher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Spezielle Produkte für die Bedürfnisse von Senioren erleichtern das Leben – doch zahlen muss sie der Konsument in der Regel selbst. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative">— Spezielle Produkte für die Bedürfnisse von Senioren erleichtern das Leben – doch zahlen muss sie der Konsument in der Regel selbst. </h4>
<div id="attachment_9753" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/06/vorsorge_hilfsmittel_0611_lead.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-9749" title="Wer will schon alt aussehen?"><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/06/vorsorge_hilfsmittel_0611_lead.jpg" alt="Wer will schon alt aussehen?" title="Wer will schon alt aussehen?" width="620" height="330" class="size-full wp-image-9753" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: TOPRO GmbH</p></div>
<p><strong>14. Juni 2011</strong>. „Hallo, ich bin bereit“, sagt die Waage. Dann gibt die Frauenstimme das exakte Gewicht an und verabschiedet sich freundlich mit „Auf Wiedersehen“. „Die sprechende Waage ist extrem flach und standfest“, erläutert der Hamburger Ladenbesitzer Holger Merbach. „Und sie wird niemals sagen: Jetzt wiegst du aber zu viel!“</p>
<p>In seinem „Senior aktiv“-Laden stehen sprechende Haushaltsgeräte neben hörgerätekompatible Großhandys, Leselupen und Hilfsmitteln zur Körperpflege. Vor vier Jahren eröffnete der Hamburger sein Geschäft, das zu einem deutschlandweiten Franchise-System mit insgesamt acht Standorten gehört. Der Kernzielgruppe ab 75 Jahren bietet „Senior aktiv“ Hilfsmittel zur selbständigen Bewältigung des Alltags an. Doch die Kunden sind nicht nur Senioren: Auf der Tastatur mit den großen, bunten Tasten machen auch Kinder erste Handgriffe am PC. Manager nutzen die bequemen Knietabletts, um zu Hause am Laptop zu arbeiten. Und auch jüngere Frauen kaufen sich Haushaltshelfer wie den „strongboy“, um widerborstigen Verschlüssen zu Leibe zu rücken.</p>
<p>Im Trend bei jung und alt liegen formschöne und funktionale Gegenstände, deren Potential sich auch für denjenigen, der Hilfe braucht, oft erst auf den zweiten Blick erschließt. Holger Merbach hat beispielsweise die Porzellanserie „Unisono“ im Sortiment, deren Teller sich durch einen unauffälligen gewölbten Innenrand auszeichnen. Dieser hilft dabei, das Essen sicher aufs Besteck zu befördern. Die Becher haben größere Henkel, und wer bei der Bewegung von Hals und Nacken eingeschränkt ist, kann zum Nasenbecher greifen. So wird entwürdigendes Plastikgeschirr oder die Schnabeltasse überflüssig.</p>
<p><strong>Das „Altern“ nachvollziehen</strong><br />
„Der Markt bewegt sich mittlerweile mit deutlicher Geschwindigkeit“, sagt Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, der seit 1985 Unternehmen zum Thema demografischer Wandel berät. Denn die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Die über 60-Jährigen verfügen laut GfK bereits heute über ein Drittel der Kaufkraft. </p>
<p>Der von Meyer-Hentschels Institut entwickelte „Age-Explorer“ – ein Spezialanzug, der seinen Träger in einen „gefühlten“ 70 bis 80-Jährigen verwandelt – wird von Industrie und Handel stark nachgefragt. So optimieren Ergonomie-Experten bei BMW und Ford mit dessen Hilfe den Komfort ihrer Autos. Diverse Konsumgüter und Verpackungen werden durch „künstlich gealterte“ Mitarbeiter auf die Probe gestellt. Auch Banker und Busfahrer steigen probehalber in den Age-Explorer, um ihre Dienstleistungen besser auf die Bedürfnisse alter Menschen zuschneiden zu können. „Bei den meisten Unternehmen laufen solche Tests allerdings im Verborgenen“, weiß Dr. Meyer-Hentschel. „Sie wollen ihr Produkt und ihren Service zwar für alte Menschen optimieren, aber ihre Marke soll nicht in der öffentlichen Wahrnehmung altern.“</p>
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		<title>City BKK: Versicherte suchen nach Alternativen</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/05/kassenpleite-gesetzlich-versicherte-suchen-nach-alternativen/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 06:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Home]]></category>

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		<description><![CDATA[Die City BKK stellt zum 30. Juni ihren Betrieb ein. Was jetzt mit den 170.000 Mitgliedern passiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Die City BKK stellt zum 30. Juni aus finanziellen Gründen ihren Betrieb ein. Was jetzt mit den 170.000 Mitgliedern passiert und warum eine private Krankenversicherung die bessere Wahl  ist. </h4>
<div id="attachment_9600" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/05/Kassenpleite_fotolia_095.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-9596" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/05/Kassenpleite_fotolia_095.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-9600" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>31. Mai 2011. </strong> Es ist ein Novum in der Geschichte der Gesetzlichen Krankenversicherung: Mit der City BKK muss zum 30. Juni zum ersten Mal eine Krankenkasse amtlich schließen. Die Kasse ist finanziell am Ende und nicht mehr in der Lage, ihren Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Schon häufiger standen Krankenkassen am Rande einer Pleite – bislang fanden sich allerdings stets andere Kassen, die den Mitgliederbestand komplett übernahmen und die Pleite-Kassen quasi „schluckten“. Auch im Moment ist die City BKK nicht die einzige gesetzliche Krankenkasse mit finanziellen Schwierigkeiten: Die BKK für Heilberufe und die Vereinigte IKK sind nach Medienberichten aktuell auf der Suche nach einem Fusionspartner, um die eigene Schließung zu vermeiden. </p>
<p><strong>Einige Kassen ziehen sich aus der Affäre</strong><br />
Die fast 170.000 Mitglieder der City BKK müssen sich jetzt bis spätestens 14. Juli eine neue Kasse suchen. Und stehen dabei häufig vor buchstäblich verschlossenen Türen: Laut Sozialgesetzbuch darf zwar keine Krankenkasse ein neues Mitglied ablehnen, de facto stellten sich verschiedene Kassen jedoch taub, wenn Mitglieder der City BKK bei ihnen anklopften. Von urplötzlich geschlossenen Kundencentern bis hin zur Abwimmelung von Interessenten am Telefon versuchten sich die Krankenkassen vor allem bei älteren oder chronisch kranken Versicherten aus der Affäre zu ziehen. Sowohl der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr als auch das Bundesversicherungsamt haben dieses Vorgehen scharf kritisiert und mit Sanktionen gedroht. </p>
<p>Das Problem: Tatsächlich ist es für eine Krankenkasse wirtschaftlich bedrohlich, wenn sie überdurchschnittlich viele ältere und kranke &#8211; und damit teure &#8211; Mitglieder aufnehmen muss. Zwar fließt ein Ausgleich innerhalb der gesetzlichen Kassen, der so genannte „morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich“ (kurz Morbi-RSA). Mittels dessen sollen die Unterschiede in der Versichertenstruktur zwischen den einzelnen Kassen ausgeglichen werden. Allerdings differieren die Sätze je nach Krankheitstyp erheblich.</p>
<p>So meldete etwa jüngst die AOK Nordost drohende Liquiditätsschwierigkeiten, weil viele ehemalige City BKK-Mitglieder zu ihr wechseln. Deren Vorsitzender Frank Michalak bleibt nun nach eigenen Angaben nichts anderes als die gestiegenen Kosten per Zusatzbeitrag auf alle Versicherten umzulegen. Das hatte auch die City BKK versucht: Bereits 2010 hatte Vorstandschef Herbert Schulz einen Zusatzbeitrag von 8 Euro eingeführt, den er zum 1. Januar 2011 auf 15 Euro erhöhte. Mit der Folge, dass tausende Mitglieder kündigten und damit die finanzielle Lage noch verschärften.</p>
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