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	<title>Forum MLP - Das MLP-Magazin &#187; Geldanlage</title>
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	<description>Forum MLP - Das MLP-Magazin</description>
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		<title>Finanzmärkte: Steuer für mehr Stabilität</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:49:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
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		<category><![CDATA[Themenbereiche]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Steuer auf Finanzgeschäfte soll wieder mehr Ruhe in die Finanzmärkte bringen. FORUM Online erklärt, wie das funktionieren soll – und welche Auswirkungen das für Anleger und Sparer haben kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Eine Steuer auf Finanztransaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Aktien oder Anleihen: Sie soll angesichts übertriebener Spekulationsgeschäfte wieder mehr Ruhe in die Finanzmärkte bringen. FORUM Online erklärt, wie das funktionieren soll – und welche Auswirkungen das für Anleger und Sparer haben kann. </h4>
<div id="attachment_12171" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Geldanlage_Finanztransaktionssteuer_fotolia.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-12167" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Geldanlage_Finanztransaktionssteuer_fotolia.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-12171" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>30. Januar 2012.</strong> Ob in Brüssel, Berlin oder Paris: Die Staats- und Finanzminister der 27 Euro-Staaten treffen sich aufgrund der anhaltenden Banken- und Schuldenkrise in Europa immer häufiger. Vor allem ein Zusammenkommen der zuständigen Experten und Fachreferenten jagt das nächste. Mit großem Engagement erarbeiten sie seit Monaten Maßnahmen, mit denen sich die angespannte finanzielle Situation in den Euro-Ländern dauerhafter stabilisieren lässt. Eine jetzt auch auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel wieder verstärkt diskutierte Maßnahme ist die so genannte Finanztransaktionssteuer: eine Abgabe auf jeden Kauf und Verkauf von Aktien, Anleihen oder Derivaten an der Börse. So hat sich bereits Frankreich jüngst entschlossen, eine Steuer auf Finanzgeschäfte ab August einzuführen. FORUM Online stellt wichtige Fragen und Antworten zusammen. </p>
<p><strong>Was soll die Finanztransaktionssteuer bewirken?</strong><br />
Für die <a  href="http://www.forum-mlp.de/2012/01/hoffen-statt-bangen/" target="_blank"> Kursturbulenzen und Börsencrashs</a> der vergangenen Monate und Jahre wurden immer wieder Spekulanten mit verantwortlich gemacht. Der Hintergrund: Sie kaufen und verkaufen Aktien oder komplexere Finanzprodukte wie Derivate mit Hilfe von Computern teilweise innerhalb von Millisekunden und erzielen mitunter extrem kurzfristige Kursgewinne. Eine Transaktionssteuer, die jeden einzelnen Kauf und Verkauf belastet, würde diese Form des schnellen Handels verteuern und damit für Spekulanten weit uninteressanter machen. Das Ziel: Ruhe in die Finanzmärkte zu bringen. Die Aktien-Kurse könnten dadurch weniger schwankungsanfälliger werden – und die Finanzmärkte wären wieder besser einschätzbar für langfristige Investments.  </p>
<p><strong>Wie funktioniert die Finanztransaktionssteuer?</strong><br />
Das Steuerkonzept der EU-Kommission wird vor allem von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, der eine Steuer auf Finanzgeschäfte in Frankreich bereits durchgesetzt hat, voran getrieben. Generell sieht das Steuerkonzept vor, dass auf jeden Kauf von Aktien oder Anleihen 0,1 Prozent Steuern fällig werden. Auf jedem Kauf von Derivaten soll die Steuer mit 0,01 Prozent lasten. Ein Beispiel: Ein Aktien-Kauf über 4.000 Euro würde nach aktuellen Plänen mit vier Euro Steuern belastet.</p>
<p><strong>Wollen alle EU-Länder diese Steuer?</strong><br />
Nicht alle EU-Staaten sind mit der Finanztransaktionssteuer einverstanden. Vor allem Großbritanniens Premierminister David Cameron sperrt sich gegen die Pläne der Kommission. Die Crux dabei: Ohne den traditionell starken Finanzplatz Großbritannien wären die Einnahmen aus einer Finanztransaktionssteuer um rund ein Drittel geringer. Außerdem besteht die Gefahr, dass Händler und Banken ihre Geschäfte verstärkt nach Großbritannien verlagern könnten, um der Steuer zu entgehen. Banker befürchten dann eine Kapitalflucht aus Europa nach Großbritannien.</p>
<p><strong>Wen trifft die Transaktionssteuer?</strong><br />
Ziel ist, mit der Transaktionssteuer vor allem die Banken mit Spekulationsgeschäft zu belasten. Besonders Risikogeschäfte sollen so verhindert werden. Laut Vorschlag der EU-Kommission wären Geschäfte mit Privatpersonen steuerbefreit. Doch Privatpersonen treten ohnehin eher selten direkt an der Börse auf, da die Finanzinstitute die Transaktionen für sie übernehmen. Die Kosten dafür könnten allerdings in geringen Teilen an Kunden weitergegeben werden. </p>
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		<title>Check-Up für die Finanzen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau wie bei der Gesundheit gilt für die Finanzen: Regelmäßige Check-Ups sind notwendig, um bestmöglich für die Zukunft vorzusorgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Genau wie bei der Gesundheit gilt für die Finanzen: Regelmäßige Check-Ups sind notwendig, um bestmöglich für die Zukunft vorzusorgen. </h4>
<div id="attachment_12128" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Beratung_Finanzcheck_fotolia.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-12073" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Beratung_Finanzcheck_fotolia.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-12128" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>23. Januar 2012.</strong> Höheres Renteneintrittsalter, größere Absetzbarkeit bei der Basis-Rente oder die Möglichkeit zur Pflege-Auszeit – das Jahr 2012 hat zahlreiche gesetzliche Neuerungen mit sich gebracht. Für viele Arbeitnehmer verändern sich dadurch auch die persönlichen Rahmenbedingungen, zum Beispiel für die eigene Vorsorge- und Vermögensplanung (mehr zu den Änderungen ab 2012 lesen Sie <a  href="https://www.forum-mlp.de/2011/11/neues-jahr-neue-regeln/" target="_blank"> hier</a>). Jetzt bietet sich also ein idealer Zeitpunkt für einen Check-Up der eigenen Finanzen. </p>
<p>Nicht nur steuerliche oder rechtliche Neuerungen können Anpassungen in der Vorsorge- und Vermögensplanung erfordern. Auch Änderungen im persönlichen Umfeld geben Anlass, das eigene Finanzportfolio auf den Prüfstand zu stellen: Hat die Familie Zuwachs bekommen? Hat man eine neue Wohnung bezogen oder den Arbeitgeber gewechselt? Wurde ein größerer PKW angeschafft? </p>
<p>Ob privat oder beruflich: Auch vermeintlich kleinere Veränderungen können Anpassungen der persönlichen Vorsorge- und Vermögenssituation sinnvoll und notwendig machen. Vielen Arbeitnehmern ist dabei allerdings nicht bewusst, welche Auswirkungen manche Neuerungen in ihren Lebensumständen nach sich ziehen können. Daher lohnt sich grundsätzlich ein umfassender Check-Up mit einem Finanz- und Vorsorgeexperten. Wichtige Frage dabei ist, ob die mittel- und langfristigen Lebenspläne sowie entsprechende Spar- und Vorsorgeziele noch zusammen passen. </p>
<p><strong>Beispiel Gehaltserhöhung</strong><br />
Steht eine Gehaltserhöhung an, freut sich der Arbeitnehmer in der Regel erst einmal über das monatliche Plus. Allerdings kommen zum Beispiel bei einem Gehaltsplus von monatlich 300 Euro* nach Steuern und Sozialabgaben gerade einmal rund 130 Euro netto beim Arbeitnehmer an. Daher kann es vor allem langfristig deutlich vorteilhafter sein, direkt in eine betriebliche Altersversorgung (bAV) zu investieren: Die Beiträge fließen vom Bruttolohn und damit vor Steuern und zum Großteil auch vor Sozialabgaben in den Vertrag – dadurch vergrößert sich der Spareffekt.</p>
<p>Zudem gilt grundsätzlich bei jeder Gehalts- oder Beförderungsrunde: Eine neue berufliche Position verändert auch die individuellen Absicherungsansprüche. Das gilt zum Beispiel mit Blick auf eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit. „Berater und Kunde sollten regelmäßig überprüfen, ob die aktuelle Absicherungshöhe noch ausreicht“, rät Miriam Michelsen, Leiterin Vorsorge bei MLP.<br />
<br / ><br />
* Annahme zum genannten Beispiel: Bei einem Gehaltssprung in 2012 von monatlich 5.000 auf 5.300 Euro (bei Steuerklasse 1, keine Kinder etc.).</p>
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		<title>Aufmerksam Ruhe bewahren</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfelgendreher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Die US-Rating-Agentur Standard &#038; Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von neun Euroländern sowie des Euro-Rettungsschirms herabgestuft. Was das für Anleger und Sparer bedeutet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Die US-Rating-Agentur Standard &#038; Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von neun Euroländern sowie des Euro-Rettungsschirms herabgestuft. Was das für Anleger und Sparer bedeutet. </h4>
<div id="attachment_12106" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Geldanlage-Rating-Auswirkungen.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-12104" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Geldanlage-Rating-Auswirkungen.jpg" alt="" title="Geldanlage-Rating-Auswirkungen" width="620" height="330" class="size-full wp-image-12106" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>19. Januar 2012.</strong> „Schlag für Eurozone: S&#038;P stuft neun Länder herunter“, „S&#038;P legt nach: Auch Euro-Rettungsschirm büßt Spitzennote ein“, wer die aktuelle Medienberichterstattung verfolgt, findet sich schnell ratlos angesichts der Vielzahl der Meldungen und Entwicklungen. Jüngster Auslöser für die Diskussionen an den Finanzmärkten und in der EU-Politik: Die US-Rating-Agentur Standard &#038; Poor’s (S&#038;P) hat in den vergangenen Tagen neun Euro-Länder, darunter Österreich und Frankreich sowie den Euro-Rettungsschirm (EFSF), der mit seinen Garantien für die Finanzierung der EU-Schuldenländer bürgen soll, in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft. Angesichts dieser Vorgänge sind viele Anleger und Sparer unsicher mit Blick auf ihre Vermögensanlagen und Altersvorsorge. Forum Online erklärt die Zusammenhänge, welche Folgen die aktuellen Entwicklungen haben – und welche Schlüsse Anleger daraus ziehen können.</p>
<p><strong>Was ist passiert?</strong><br />
Standard &#038; Poor’s hatte ihre Herabstufung bereits im Dezember angekündigt – und jüngst umgesetzt. Sie stufte die Bonität von neun der 17 Euro-Länder herunter. Besonders im medialen Fokus standen dabei Österreich und EU-Schwergewicht Frankreich, die beide ihr AAA-Rating verloren und nun mit AA+ bewertet sind. Die Benotung von Spanien und Italien senkte S&#038;P gleich um zwei Stufen, auf A beziehungsweise BBB. Wenige Tage später stufte die Agentur auch noch den Euro-Rettungsschirm von AAA auf AA+ herab. Damit verfügen in der Euro-Zone nur noch Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und Finnland über die Spitzenbonität AAA. </p>
<p><strong>Warum sind Bonitätsnoten für ein Land wichtig?</strong><br />
Die Bewertungen der drei führenden Rating-Agenturen S&#038;P, Moody’s und Fitch sind ausschlaggebend für die Finanzierungskosten der Staaten an den Kapitalmärkten. Grundsätzlich gilt: Je besser ein Staat (oder auch ein Unternehmen) bewertet ist, desto günstiger kann es Geld aufnehmen. Wer eine schlechtere Bonität hat, muss potentiellen Investoren höhere Zinsen anbieten, um das mögliche Ausfallrisiko für den Gläubiger zu vergüten. Zudem sehen viele Anlagevorschriften für beispielsweise Versicherungen oder Pensionsfonds vor, dass aus Sicherheitsgründen nur in Anleihen höchster Bonität investiert werden darf. Verliert ein Land sein AAA, ist es für viele solcher Investoren tabu. </p>
<p><strong>Wie begründet S&#038;P seine Entscheidung?</strong><br />
Hauptkritikpunkt der Analysten von S&#038;P an den Staaten der Euro-Zone ist, dass diese das Problem der wirtschaftlichen Ungleichgewichte nicht genug angingen. Man konzentriere sich vorrangig auf Sparmaßnahmen anstatt auch auf Wachstumsförderung zu setzen. Vielmehr würden die Sparbemühungen das Wirtschaftswachstum der von Schuldenlasten besonders betroffenen Länder behindern. Zudem glaubt S&#038;P, dass sich die Krise weiter verschärfen könnte. </p>
<p><strong>Wie sehen die übrigen Rating-Agenturen die Lage?</strong><br />
Die anderen beiden großen Rating-Agenturen, Fitch und Moody’s, beurteilen die Lage aktuell zurückhaltender: So will Moody’s die Kreditwürdigkeit Frankreichs wohl bis Ende März unter die Lupe nehmen und die Benotung mindestens bis dahin bei AAA belassen. Die Rating-Agentur Fitch lässt durchblicken, dass man derzeit sechs Euro-Länder überprüfe und Ende Januar voraussichtlich auch einige davon herabstufen werde, darunter wohl auch Italien und Spanien. An der höchsten Bonität für Frankreich wollen die Fitch-Analysten vorerst aber festhalten.</p>
<p><strong>Wie zeigen sich die Kapitalmärkte nach der S&#038;P-Herabstufung?</strong><br />
Weil die Herabsetzung von den Marktteilnehmern bereits erwartet worden war, reagierten die Kapitalmärkte weltweit gelassen. Beispielsweise machten positive Unternehmenszahlen und -nachrichten auf den deutschen Aktienmarkt größeren Eindruck. Die Befürchtungen, dass es für manche EU-Länder und den EFSF in der Refinanzierung teurer werden könnte, bewahrheiteten sich bislang nicht: Sowohl der Euro-Rettungsschirm als auch einige EU-Länder, darunter das herabgestufte Frankreich, konnten jüngst kurzfristige Anleihen zu günstigen Konditionen am Markt platzieren.</p>
<p><strong>Wie beurteilen Experten aus Wirtschaft und Politik die Lage?</strong><br />
Bundesbankvorstand Andreas Dombret erachtet die Herabstufung des EFSF als nicht besonders dramatisch, denn die möglicherweise höheren Kreditkosten würden letztlich die hilfeempfangenden Länder tragen müssen. Für diese Staaten wachse so der Anreiz, sich wieder aus eigener Kraft auf den Kapitalmärkten Geld zu besorgen. Selbst S&#038;P plädierte dafür, bei der Beurteilung „die Kirche im Dorf zu lassen“, sagt deren Europa-Chefanalyst Moritz Kraemer. Selbst nach den aktuellen Anpassungen seien die Ratings in der Eurozone im internationalen Vergleich noch sehr stark. Die Herabstufung Frankreichs von AAA auf AA+ sei vergleichbar mit Schulnoten von 1+ auf 1. Deutschland sei stark genug aufgestellt, um weiterhin die Höchstnote zu behalten. Dies gelte auch für den Fall, dass tatsächlich ein Negativszenario mit Rezession und lang anhaltender Wachstumsschwäche eintreten sollte, so der S&#038;P-Analyst.</p>
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		<title>Hoffen statt bangen</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2012/01/hoffen-statt-bangen/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfelgendreher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Home]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz Euro- und Schuldenkrise zeigt sich die deutsche Wirtschaft für 2012 optimistisch. Was das für Anleger bedeutet, erklärt Feri-Vorstand Heinz-Werner Rapp im Interview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative">— Trotz Euro- und Schuldenkrise zeigt sich die deutsche Wirtschaft für 2012 optimistisch. Die Aussichten für die Finanzmärkte hängen dagegen in erster Linie davon ab, wie schnell die Politik die Probleme im Euroraum in den Griff bekommt. Was das für Anleger bedeutet, erklärt Feri-Vorstand Heinz-Werner Rapp im Interview.</h4>
<div id="attachment_861" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Rapp_Interview.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11998" title="Feri-Vorstand Heinz-Werner Rapp"><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2012/01/Rapp_Interview.jpg" alt="Feri-Vorstand Heinz-Werner Rapp" title="" width="620" height="330" class="alignnone size-full wp-image-12000" /></a><p class="wp-caption-text">Feri-Vorstand Heinz-Werner Rapp, Foto: MLP</p></div>
<p><strong>09. Januar 2012.</strong> Vorsichtig optimistisch gibt sich die deutsche Wirtschaft, was die Aussichten für das Jahr 2012 betrifft. Laut Umfrage des ifo-Instituts unter knapp 600 Unternehmen aus Industrie, Bau, Handel und Dienstleistungen im Dezember 2011 rechnet die große Mehrheit &#8211; rund drei Viertel – damit, dass die Konjunktur auch im neuen Jahr anzieht. Die meisten gehen zwar davon aus, dass das Wachstum schwächer ausfallen wird als 2011. Aber nur 12 Prozent der befragten Unternehmen glauben, dass es zu einer Rezession kommen wird. </p>
<p>Trotz Euro-Krise, nervöser Finanzmärkte und einer lahmenden Weltkonjunktur blicken die deutschen Unternehmer also mit Zuversicht ins neue Jahr. Volle Auftragsbücher, gute Beschäftigungsquoten und die Aussichten, in den wachsenden Schwellenländern wie China oder Brasilien auch in Zukunft gute Geschäfte zu machen, verstärken ihren Optimismus. </p>
<p>Wie sich im neuen Jahr hingegen die Kapitalmärkte entwickeln werden, darüber sind sich die Experten weniger einig. „Die Entwicklungen werden in erster Linie davon abhängen, wie schnell es die Politik schafft, die Währungs- und Finanzkrise in Europa in den Griff zu bekommen“, betont Dr. Heinz-Werner Rapp, Vorstand der MLP-Tochter Feri Finance AG. </p>
<p>Schlimmstes Szenario sei derzeit ein Auseinanderfallen der Eurozone. „Doch eigentlich ist der politische Wille, die Eurozone zusammen zu halten, ausgeprägt genug. Jetzt müssen die beschlossenen Rettungsmaßnahmen aber schnell und entschlossen umgesetzt werden“, betont Rapp. Forum Online hat nachgefragt, was das bedeutet. </p>
<p><strong>Herr Dr. Rapp, 2011 war für die Anleger mal wieder ein krisengeschütteltes Jahr. Wie geht es 2012 weiter?</strong><br />
<em>Heinz-Werner Rapp:</em> Tatsächlich hat sich die anfängliche so genannte Griechenland-Krise zu einer systemischen Währungs- und Finanzkrise für Gesamt-Europa entwickelt. Die gesamte Entwicklung hängt im Moment in erster Linie davon ab, ob und wie schnell die Politik die Krise in den Griff bekommt. Die Rettungsmaßnahmen für die Finanzmärkte sind zwar in Teilen beschlossen, aber noch längst nicht umfassend und aktiv genug umgesetzt. </p>
<p><strong>Wie schnell kann und muss die Politik handeln?</strong><br />
<em>Heinz-Werner Rapp:</em> Wir denken, dass bereits im Laufe des ersten Quartals 2012 die entscheidenden Weichen gestellt sein müssen – ansonsten bleibt die Unsicherheit langfristig der bestimmende Faktor für die Finanzmärkte.</p>
<p><strong>Welche Maßnahmen können das sein?</strong><br />
<em>Heinz-Werner Rapp:</em> Leider brachte auch der jüngste EU-Gipfel am 9. Dezember nur unzureichende Ansätze: Zwar wurde versucht, durch automatische Schuldenbremsen das Problem überhöhter Staatsverschuldung einzudämmen. Doch es bleibt zweifelhaft, ob das in den jeweils betroffenen Ländern auch politisch umsetzbar ist. Dass sich beispielsweise die britische Regierung umgehend von diesem Gipfel distanziert hat, ist ein weiteres Symptom für den schleichenden Zerfallsprozess Europas.</p>
<p><strong>Kann man trotzdem eine Prognose für das neue Jahr abgeben?</strong><br />
<em>Heinz-Werner Rapp:</em> Wenn sich die Eurokrise nicht weiter verschärft, können wir davon ausgehen, dass sich auch die Finanzmärkte stabilisieren und zumindest seitwärts bewegen. Ist diese Stabilisierung langfristig wirkungsvoll, können die Renditen auch wieder steigen. </p>
<p><strong>Schon in den vergangenen Monaten gab es doch auch immer wieder positive Tendenzen an den Märkten?</strong><br />
<em>Heinz-Werner Rapp:</em> Die Krisengipfel haben natürlich für Hoffnung gesorgt. Allerdings waren die damit verbundenen kurzfristigen Kursgewinne eher Vorschusslorbeeren, die schnell wieder einkassiert waren, sobald klar wurde, dass es den Gipfel-Beschlüssen an Substanz fehlt. </p>
<p><strong>Wie wirkt sich die Unsicherheit auf die wirtschaftliche Entwicklung aus?</strong><br />
<em>Heinz-Werner Rapp:</em> Das Risiko, dass Europa 2012 in die Rezession gerät, ist da. Deutschland gilt jedoch dabei als positive Ausnahme und könnte immerhin auf ein Wachstum von 1 Prozent kommen. Das wäre zwar schwächer als 2011, würde aber immerhin auch ein begrenztes Kurspotenzial bergen. Weltweit zeigen zumindest die USA nach langer Schwächephase eine gewisse Stabilisierung. </p>
<p><strong>Bleiben die Märkte nervös oder lässt sich irgendwann auch einmal eine gewisse Abgeklärtheit feststellen? </strong><br />
<em>Heinz-Werner Rapp: </em>Klar ist, dass die Schuldenkrise zum Dauerthema geworden ist. Und das führt dazu, dass die Marktteilnehmer die Risiken zunehmend nüchterner bewerten. Viele verlassen sich dabei auch darauf, dass die Zentralbank bei einer Verschärfung der Situation immer wieder eingreifen wird, um den Euro zu retten. </p>
<p><strong>Was sollte die Maxime für 2012 sein, was müssen die Beteiligten tun?</strong><br />
<em>Heinz-Werner Rapp:</em> Das neue Jahr muss das Jahr der Lösungen für die Konjunktur- und Schuldenkrise sein. Die Märkte werden weiterhin stark von der Politik abhängen, insofern muss die Zeit der Debatten vorbei sein und das Handeln beginnen. In jedem Fall wird es weiterhin turbulent zugehen. </p>
<p><strong>Welche konkreten Schritte müsste die Politik dafür gleich zum Jahresbeginn unternehmen?</strong><br />
<em>Heinz-Werner Rapp:</em> Ein wichtiger Punkt wird sein, die Solvenz Griechenlands – und damit auch dessen Verbleib in der Euro-Zone – zweifelsfrei sicherzustellen. Das alleine ist sicher schon schwierig genug und erfordert klare Handlungen der Politik. Zusätzlich müssen die im ersten Quartal anstehenden Refinanzierungen von Ländern wie Italien und Spanien erfolgreich abgewickelt werden. Hier wird wohl die Europäische Zentralbank erneut unterstützend eingreifen müssen. Gebraucht wird also ein fehlerfrei und schnell funktionierendes Zusammenspiel von Politik, Europäischer Zentralbank und den Banken. Das kann klappen, ist aber keinesfalls ein Selbstläufer. </p>
<p><strong>Wie stelle ich mich als Anleger auf die auch weiterhin absehbare Unsicherheit an den Märkten ein?</strong><br />
<em>Heinz-Werner Rapp:</em> Gerade in unsicheren Zeiten ist es wichtig, über eine ausgewogene und flexible Depotstruktur zu verfügen. Das Kapital sollte über möglichst viele Anlageklassen breit gestreut sein, damit es weniger anfällig für Schocks ist. Die genaue Aufteilung und vor allem die ständige Aktualisierung und Anpassung an die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Marktentwicklungen können allerdings die wenigsten Privatanleger selbst vornehmen. Professionelle Vermögensverwalter berücksichtigen bei ihrer Geldanlagestrategie auch mögliche Krisen-Szenarien und treffen entsprechende Vorkehrungen für die Absicherung der Investments. </p>
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		<title>Schmelz-Risiko ist übertrieben</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2012/01/schmelz-risiko-ist-ubertrieben/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 09:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Themenbereiche]]></category>

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		<description><![CDATA[Wird die Bevölkerung immer älter, sinkt auch die Nachfrage nach Kapitalanlagen – und damit die Renditen. Dieses Szenario ist jedoch übertrieben. FORUM online erklärt, warum die demografische Entwicklung sogar Chancen für Anleger bietet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Wird die Bevölkerung immer älter, sinkt auch die Nachfrage nach Kapitalanlagen – und damit die Renditen. Dieses Szenario ist jedoch übertrieben. FORUM online erklärt, warum die demografische Entwicklung sogar Chancen für Anleger bietet. </h4>
<div id="attachment_11935" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/12/AssetMeltdown_Boersch-Supan.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11933" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/12/AssetMeltdown_Boersch-Supan.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-11935" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: MLP</p></div>
<p><strong>14. Dezember 2011.</strong> Die Bevölkerung Deutschlands schrumpft und wird älter. Das hat nicht nur erhebliche Folgen für die Renten, sondern auch für die Entwicklung an den Kapitalmärkten. Denn ältere Menschen sparen in der Regel weniger als jüngere – und insgesamt legen immer weniger Menschen Geld an. Dadurch sinkt die Nachfrage nach Kapitalanlagen und damit auch deren Renditen. Das zumindest besagt die Hypothese vom demografiebedingten „Asset Meltdown“, also übersetzt, vom „Abschmelzen“ der Kapitalanlagen. </p>
<p>Wie stark sich der „Asset Meltdown“ in den kommenden Jahrzehnten aber tatsächlich auf die Kapitalmarktrenditen auswirken wird, ist äußerst umstritten. Als „finanzwissenschaftliches Horrorszenario, das nicht haltbar ist“, bezeichnen renommierte Wissenschaftler der Universität Mannheim die Theorie. Das Team um den Wirtschaftsprofessor Axel Börsch-Supan hat den „Asset Meltdown“ kritisch analysiert und kommt zum Schluss: Der Effekt ist zwar da, aber die Auswirkungen sind keinesfalls gravierend. Sie können sogar durch andere Effekte überkompensiert werden. </p>
<p>FORUM Online hat nachgefragt. </p>
<p><strong>Herr Professor Börsch-Supan, immer wieder hört man Warnungen vor den negativen Auswirkungen der Bevölkerungsalterung in Deutschland auf die Kapitalmärkte. Was ist dran am Rückgang der Renditen im Rahmen des so genannten „Asset Meltdowns“?</strong></p>
<p><em>Börsch-Supan:</em> Der „Asset Meltdown“ ist lediglich ein sehr pessimistisches Szenario. Die Argumente für diesen Effekt sind zwar grundsätzlich korrekt, aber auch unvollständig. In der Tat wird die Haushaltsersparnis sinken, und zwar insbesondere, wenn die Generation der „Babyboomer“ in Rente geht. Die Alterung dürfte damit auch Auswirkungen auf die Renditen haben, aber diese Veränderungen bewegen sich in Größenordnungen, die das dramatisierende Schlagwort vom „Asset Meltdown“ weit überzogen erscheinen lassen.</p>
<p><strong>In welcher Größenordnung wird der Rückgang der Renditen Ihren Berechnungen zufolge ausfallen? </strong></p>
<p><em>Börsch-Supan:</em> Demografiebedingt fallen die Renditen bei Anlagen der gesamten kapitalgedeckten Altersvorsorge im EU-Raum zwischen 2010 und 2030 jährlich lediglich um 0,015 Prozent. Das ist kaum spürbar angesichts der sonstigen kurzfristigen Schwankungen. Hinzu kommt: Die Verschiebungen aufgrund der demografischen Entwicklung sind ja weder ein plötzliches, noch ein unerwartetes Ereignis. Das bedeutet, dass die Kapitalmärkte diese Entwicklung im Prinzip schon längst antizipieren. </p>
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		<title>Rabatte beim Einkaufen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 08:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Themenbereiche]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Reisebuchung, Autokauf oder Shoppen: Beim neuen MLP-Vorteilsprogramm sparen Kreditkarten-Kunden bares Geld.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Ob Reisebuchung, Autokauf oder Shoppen: Beim neuen MLP-Vorteilsprogramm sparen Kreditkarten-Kunden bares Geld. </h4>
<div id="attachment_11906" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/12/Geldanlage_Kreditkarte_Mehrwerteportal.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11904" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/12/Geldanlage_Kreditkarte_Mehrwerteportal.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-11906" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: MLP</p></div>
<p><strong>12. Dezember 2011.</strong> Kein Punktesammeln, kein kompliziertes Prämienprogramm und keine weiteren Verpflichtungen: MLP-Kreditkartenkunden können ab sofort beim Einkaufen unkompliziert Geld sparen. Inhaber der Karten MLP GoldCard und MLP PlatinumCard erhalten im Rahmen des neuen MLP-Vorteilsprogramms bei zahlreichen Lifestyle-, Technik-, Auto- und Reiseanbietern attraktive Rabatte – unabhängig davon, ob sie mit der Kreditkarte zahlen oder nicht. Rabattpartner sind unter anderem Audi, Fleurop und Sixt.</p>
<p><strong>Händlerübersicht im MLP Financepilot</strong><br />
Das Besondere: Die Rabatte werden meist direkt beim Bezahlen verrechnet – Kunden müssen also weder über einen längeren Zeitraum Punkte sammeln noch komplizierte Prämienvereinbarungen abschließen. „Mit dem Vorteilsprogramm schaffen wir einen weiteren attraktiven Mehrwert für unsere Kreditkarten-Kunden“, sagt Carsten Soßna, Leiter Konto und Wertpapierabwicklung bei MLP. </p>
<p>MLP-Kunden erhalten über ihren Online-Zugang, den MLP Financepilot (Bereich: Report), jederzeit eine aktuelle Übersicht der teilnehmenden Händler. Voraussetzungen für die Teilnahme am Vorteilsprogramm: Die Karteninhaber beziehen ihre Abrechnung online und setzen MasterCard®SecureCode™ ein. Das Sicherheitsverfahren MasterCard®SecureCode™ mindert das Betrugsrisiko bei Internettransaktionen deutlich und gilt als das derzeit beste im Markt. </p>
<p>Inhaber der MLP Card können am Vorteilsprogramm teilnehmen, wenn sie auf die leistungsstärkere MLP GoldCard wechseln. Im ersten Jahr erhalten sie dafür vergünstigte Konditionen. </p>
<div class="topline link">
<p>
<strong> Weitere Informationen </strong></p>
<p>Wie Studenten bei MLP profitieren: Das gebührenfreie <a  href="http://www.forum-mlp.de/2011/09/gebuhrenfrei-und-top-verzinst/" target="_blank"> Girokonto</a> mit Top-Verzinsung.</p>
<p>Bargeld-Abhebungen an institutsfremden Automaten: MLP bietet eine<br />
<a  href="http://www.forum-mlp.de/2011/03/weiterhin-hohe-flexibilitat-am-geldautomaten/" target="_blank"> hochflexible Lösung</a>.
</p>
</div>
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		<title>„Der erste Schritt ist getan“</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pribaudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Feri-Vorstand Heinz-Werner Rapp über das Maßnahmenpaket für Griechenland, den überraschenden Alleingang des griechischen Ministerpräsidenten und die Konsequenzen für Anleger.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Feri-Vorstand Heinz-Werner Rapp über das Maßnahmenpaket für Griechenland, den überraschenden Alleingang des griechischen Ministerpräsidenten und die Konsequenzen für Anleger.</h4>
<div id="attachment_11655" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/11/Rap_nah.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11653" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/11/Rap_nah.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-11655" /></a><p class="wp-caption-text">Feri-Vorstand Heinz-Werner Rapp, Foto: MLP</p></div>
<p><strong>3. November 2011. Herr Dr. Rapp, die Euro-Staaten haben auf dem EU-Gipfel einen entscheidenden Durchbruch ausgehandelt, unter anderem bekommt Griechenland die Hälfte seiner Schulden erlassen. Ist das Finanzsystem in Europa jetzt wieder stabil?</strong></p>
<p><em>Heinz-Werner Rapp:</em> Auf jeden Fall sind die Systemrisiken reduziert worden. Die Entscheidungen sind jedoch teilweise noch sehr ungenau definiert, zum Beispiel, was die Hebeleigenschaften des europäischen Rettungsschirms ESFS betrifft. De facto soll sich die Schuldenquote Griechenlands von aktuell 156 Prozent auf 120 Prozent bis zum Jahr 2020 reduzieren – was jedoch immer noch zu hoch ist. Deswegen ist davon auszugehen, dass das Land weitere Maßnahmen zur Schuldenreduzierung ergreifen muss. </p>
<p><strong>Die europäischen Banken sollen ihre Kernkapitalquote auf neun Prozent anheben. Dafür werden voraussichtlich 106 Milliarden Euro benötigt. Können die Banken das überhaupt schultern?</strong><br />
<em>Rapp:</em> Der Schuldenschnitt trifft vor allem den Finanzsektor und somit erhöht sich das Risiko für die ohnehin belasteten Finanzinstitute. Der Rettungsfonds ESFS kann nur im Notfall als Geldgeber einspringen. Er soll den Ausfall der kritischen Anleihen teilweise absichern und die kritischen Anleihen damit attraktiver machen. Ob das gelingt, muss jedoch erst an den Märkten getestet werden. </p>
<p><strong>Die Finanzmärkte haben die Maßnahmen zunächst mit Erleichterung aufgenommen. Kann Europa nun wieder optimistischer in die Zukunft blicken?</strong><br />
<em>Rapp: </em>Das hängt sicher auch davon ab, ob es den Politikern gelingt, langfristig die strukturellen Probleme und die Herausforderungen des Schuldenüberhangs in Europa zu meistern. Auch wenn der Gipfel keinen großen Wurf zur Lösung der Schuldenkrise lieferte – der erste Schritt ist getan. </p>
<p>Wir glauben, dass die weitere Entwicklung vor allem von zwei Faktoren abhängen wird: Zum einen davon, wie die Details der Einigung aussehen und umgesetzt werden. Und zum anderen ganz klar von der weiteren Entwicklung Italiens und Griechenlands. Die Schuldensituation in Italien ist zwar nicht ganz so dramatisch wie in Griechenland, jedoch sorgen vor allem die politischen Verhältnisse dafür, dass Italien derzeit ein weiterer großer Risikokandidat ist. Insofern rechnen wir damit, dass die Märkte mittelfristig weiterhin volatil bleiben – aber zumindest auf einem etwas höheren, stabilisierten Niveau. </p>
<p><strong>Welche Auswirkungen könnte ein Votum der Griechen über die Sparmaßnahmen haben?</strong><br />
<em>Rapp:</em> Nach neuesten Informationen zeichnet sich ab, dass die sechste Tranche aus dem Hilfspaket vorerst nicht an Griechenland ausgezahlt werden könnte. Das ist natürlich ein Power Play, mit dem der Druck auf Griechenland, sich beim Referendum „richtig“ zu entscheiden, erhöht werden soll. Ob das gelingt, und wie sich das kurzfristig entwickelt, ist schwer zu beurteilen. Sicher ist aber, dass der Alleingang des griechischen Ministerpräsidenten den Unmut vieler Politiker hervorgerufen hat, auch im eigenen Land. </p>
<p><strong>Wie sollten sich Anleger jetzt aufstellen?</strong><br />
<em>Rapp: </em>Die Börsen in Europa werden weiterhin sehr stark von politischen Faktoren und unvorhersehbaren Entscheidungen geprägt – siehe zuletzt wieder in Griechenland. Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro ist heute sicher etwas wahrscheinlicher als noch vor kurzem. Doch diese Prozesse sind nicht wirklich prognostizierbar und ein Anleger sollte hier bis auf weiteres auch nicht versuchen, pointierte eigene Wetten einzugehen. </p>
<p>Sinnvoll ist, gerade vor dem derzeit etwas unübersichtlichen Hintergrund, eine ausgewogene und flexible Depotstruktur und hinreichende Diversifikation des Kapitals über mehrere Anlageklassen. Die konkrete Aufteilung und das laufende Management, also auch das Reagieren auf überraschende Entwicklungen, sollte man aber am besten Profis überlassen.</p>
<div class="topline info">
<p>
<strong>Kaum Auswirkungen auf Altersvorsorgeverträge:</strong></p>
<p>Die europäische Schuldenkrise hat faktisch kaum Auswirkungen auf klassische Lebens- und Rentenversicherungen: Nach Angaben des deutschen Branchenverbandes GDV haben die deutschen Versicherer derzeit insgesamt etwa 14 Prozent in Staatsdarlehen und -anleihen investiert. Anleihen aus Krisenländern gehörten nur in geringem Umfang dazu. So sind nach GDV-Angaben etwas weniger als 0,3 Prozent in griechischen Bonds investiert. Ein Ausfall würde sich daher kaum auf die Gesamtrenditen auswirken. Außerdem haben die meisten Versicherer, die ihr Geld in Anleihen aus Krisenländern angelegt haben, ihre Verluste daraus bereits in ihren Bilanzen abgeschrieben.
</p>
<p><strong> Weitere Informationen </strong></p>
<p>Alles unter einem Dach – wie die Geldanlage bei MLP funktioniert, lesen Sie <a  href="http://www.forum-mlp.de/2010/12/anlagemanagement-ein-haus-fur-alle-falle/" target="_blank"> hier</a>.
</p>
</div>
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		<title>Die Strategen</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/10/die-strategen/</link>
		<comments>http://www.forum-mlp.de/2011/10/die-strategen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Die MLP-Tochter Feri Finance AG analysiert seit fast 25 Jahren die internationalen Kapitalmärkte. Ein Besuch in der Feri-Zentrale in Bad Homburg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Die MLP-Tochter Feri Finance AG analysiert seit fast 25 Jahren die internationalen Kapitalmärkte. Diese Expertise fließt unmittelbar in die Vermögenskonzepte und in die Portfolios ein, die Feri für MLP verwaltet. Ein Besuch in der Feri-Zentrale in Bad Homburg.</h4>
<p>von: <em>Melanie Contoli</em></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/die_strategen_gg_lead_andreas_varnhorn.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11107" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/die_strategen_gg_lead_andreas_varnhorn.jpg" alt="" title="die_strategen_gg_lead_andreas_varnhorn" width="620" height="330" class="alignnone size-full wp-image-11108" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Andreas Varnhorn</p></div>
<p><strong>19. Oktober 2011.</strong> Dieser Tag hat es in sich: Das Thema Schulden beherrscht die internationalen Finanzmärkte. Zur angespannten Lage in Griechenland gesellt sich die drohende Zahlungsunfähigkeit der Vereinigten Staaten, und auch Italien gerät ins Visier der Spekulanten. An den Finanzmärkten hinterlassen diese Hiobsbotschaften ihre Spuren: Der Dax begibt sich auf Talfahrt, Gold und Schweizer Franken erreichen Allzeit-Hochs. Die Anleger flüchten in Scharen in vermeintlich sichere Investments.</p>
<p>Nein, es ist wahrlich kein Tag wie jeder andere. Auch nicht in Bad Homburg, einem beschaulich-mondänen Kurort, rund 20 Kilometer von der deutschen Finanz- und Börsenmetropole Frankfurt am Main entfernt. Im Herzen der 52.000-Einwohner-Stadt, vis-à-vis vom Rathaus, sitzt die Feri Finance AG, eines der renommiertesten Analyse- und Vermögensberatungshäuser Deutschlands. Seit 2006 ist Feri eine Tochtergesellschaft von MLP, seit April dieses Jahres zu 100 Prozent. </p>
<p>Mehr als 200 Mitarbeiter arbeiten hier im modern und mit viel Glas ausgestatteten „Haus am Park“. Dr. Heinz-Werner Rapp ist einer von ihnen: Als Chief Investment Officer trägt er die Verantwortung für die grundlegende Investmentphilosophie und die Anlagestrategie des Hauses. An einem Tag wie diesem ist es sein Job, die Weichen neu zu stellen. </p>
<p><strong>Routine in turbulenten Zeiten</strong><br />
Wie jeden Morgen verschafft sich der 49-jährige promovierte Betriebswirt zunächst einmal gemeinsam mit seinem Team einen Überblick über die aktuelle Marktsituation. Rapp und seine Kollegen analysieren die hochexplosive Nachrichtenlage. Von Krisenstimmung ist während des Treffens im Konferenzraum mit Blick über das grau verhangene Bad Homburg jedoch nichts zu spüren. Routiniert geben die Kollegen ihre Reportings ab: Goldpreis, Anleihezinsen, Dax und EuroStoxx – Informationen und Argumente, Einschätzungen und Fragen werden ausgetauscht. Wie soll Italien seine Geberposition im EU-Rettungsschirm beibehalten? Und ist der Schuldenkompromiss in den USA wirklich nachhaltig? Grundlage jeder Besprechung sind die Analysen des hauseigenen Research-Teams, das die fundamentale Basis aller strategischen Überlegungen, Handlungen und Empfehlungen liefert. Die Mitarbeiter dieses Teams beobachten die internationalen Marktentwicklungen, sie interpretieren Wirtschaftsdaten, sie berechnen Risiken. „Diese Expertise im eigenen Haus zu haben ist eines unserer wichtigsten Assets“, betont Rapp. In der Praxis bedeutet das: „Wir können uns hier jederzeit die aktuellen Berichte der Kollegen einholen, wir tauschen regelmäßig unsere Marktmeinungen aus und diskutieren.“ So wie heute, wo Rapp und sein Team angesichts der Dynamik an den Börsen eine besonders schnelle Einschätzung brauchen. „Schnell und fundiert zugleich“, betont Rapp. Und das funktioniere nur dann, wenn wie bei Feri ein eingespieltes und erfahrenes Team eng unter einem Dach zusammenarbeite. „Und nicht wenn – wie bei vielen Banken – etwa die volkswirtschaftliche Abteilung aus Kostengründen nach Indien ausgelagert wird.“ </p>
<p><strong>Einmalige Kombination</strong><br />
Kerngeschäftsfelder der Feri Finance AG sind die Vermögensberatung und -verwaltung für vermögende Privatkunden und für professionelle Anleger wie Stiftungen, Pensionskassen oder Versicherungen, daneben das Research und Kapitalmarktrating sowie Branchen- und Marktstudien. Die Feri Gruppe gilt als einer der führenden unabhängigen Berater von Familienvermögen, Stiftungen und institutionellen Adressen im deutschsprachigen Raum. Auf Basis eines eigenständigen Researchs entwickelt Feri umfassende, innovative und individuelle Anlagekonzepte. Neben der Zentrale in Bad Homburg gibt es Dependancen in Düsseldorf, München, St. Gallen, Wien, London, Paris, Luxemburg und Mailand. </p>
<p>Ursprünglich von der Harald Quandt Holding 1987 als Wirtschaftsforschungsinstitut gegründet, entwickelte sich die Feri (Financial &#038; Economic Research Institute, so der Gründungsname) rasch zur Vermögensberatung, die sich das Alleinstellungsmerkmal einer eigenen Research-Abteilung leistete – eine bis heute auf dem Markt einmalige Kombination. </p>
<p>Bereits seit 1993 arbeiten Feri und MLP zusammen – zunächst bei der Auswahl von Anlageprodukten wie Investmentfonds. So spielen etwa die branchenweit anerkannten Fondsanalysen eine entscheidende Rolle bei der Zusammenstellung des MLP titan portfolios. Das titan portfolio bietet aktiven Anlegern eine Auswahl von Investmentfonds, die Feri als die besten und leistungsfähigsten in ihrem jeweiligen Marktsegment empfiehlt. Über die Jahre ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Feri so gewachsen, dass sich MLP im Jahr 2006 entschied, die Partnerschaft beider Häuser zu vertiefen. „Wir haben unser Vermögensmanagement durch Feri deutlich gestärkt und können Kunden nun den Zugang zu einer Expertise gewähren, die üblicherweise nur sehr vermögenden Anlegern vorbehalten ist“, sagt Jakob Trefz, Leiter Produktmanagement Vermögensmanagement und Finanzierung bei MLP.</p>
<p>Heute verwalten Feri und MLP gemeinsam ein Vermögen von fast 21 Milliarden Euro und sind damit der führende unabhängige Vermögensverwalter auf dem deutschen Markt. Zu den institutionellen Kunden gehören große Automobilkonzerne wie Daimler oder BMW, der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft oder Versorgungswerke wie die Ärztekammer Wien, im Bereich Research auch das französische Finanzministerium.</p>
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		<title>Im Blick: Offene Immobilienfonds</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/10/offene-immobilienfonds-krise-fordert-weiteres-opfer/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjungermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Geldwert]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Home]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Abwicklung von Offenen Immobilienfonds berichten derzeit viele Medien umfangreich. Forum Online beantwortet die wichtigsten Fragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Über die Abwicklung von Offenen Immobilienfonds berichten derzeit viele Medien umfangreich. Forum Online beantwortet die wichtigsten Fragen. </h4>
<div id="attachment_11511" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Immobilienfonds_fotolia.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11510" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Immobilienfonds_fotolia.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-11511" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fotolia</p></div>
<p><strong>26. Oktober 2011.</strong> Rund ein Jahr ist die Diskussion um Offene Immobilienfonds her, jetzt haben sich mit dem Axa Immoselect und dem Degi International zwei weitere Fonds gegen eine Wiedereröffnung und für eine geordnete Liquidation entschieden. Forum Online erklärt, was das konkret bedeutet und liefert Antworten auf die wichtigsten Fragen.</p>
<p><strong>Was erwartet mich bei der Liquidierung eines Fonds?</strong><br />
Je nachdem, wie sich die Fondsgesellschaft mit der Aufsichtsbehörde BaFin einigt, gibt es ganz unterschiedliche Szenarien. Im Fall des Axa Immoselect ist es das Ziel des Managements, alle 66 Immobilien und Beteiligungen innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren sukzessive zu bestmöglichen Preisen zu verkaufen. Die Erlöse werden voraussichtlich ab April 2012 in halbjährlichen Raten an die Anleger ausgezahlt. Auch der Degi International plant halbjährliche Auszahlungen ab April 2012 kommenden Jahres. </p>
<p>Branchenexperten halten dieses geordnete Verfahren für eine sinnvolle Entscheidung: Nur so ist gewährleistet, dass jeder Anleger, ob Groß- oder Kleininvestor, zum Zuge kommt und nicht die reaktionsschnellsten Verkäufer belohnt werden. Der lange Zeitraum ist notwendig, um das Immobilienportfolio ohne Zeitdruck zu verkaufen, Notverkäufe zu vermeiden und einen möglichst hohen Kapitalrückfluss zu erzielen.</p>
<p><strong>Was soll ich mit meinen Anteilen machen, wenn diese von der Fondsgesellschaft nicht mehr zurückgenommen werden?</strong><br />
Es gibt die Möglichkeit, die Anteile über die Börse zu veräußern. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass der Anteilsverkauf über die Börse zu einem deutlich höheren Abschlag als bei der Wiedereröffnung des Fonds erfolgt. Zurückblickend sollte diesen Weg daher nur derjenige wählen, der sein Kapital dringend benötigt. Alle anderen sollten darauf setzen, dass das Management während der Liquidation bestmögliche Preise am Markt für seine Immobilien erzielen kann. Eine Garantie gibt es dafür aber leider nicht. </p>
<p><strong>Was könnte im schlimmsten Fall mit meinem Geld passieren?</strong><br />
Die Fondsgesellschaft bemüht sich während der Schließung, die Immobilien zu einem fairen Wert zu veräußern. Ob das gelingt, hängt von den Marktumständen ab. Im schlimmsten Fall müssen die Immobilien unter Buchwert verkauft werden mit der Folge, dass der Wert der Fondsanteile sinkt. </p>
<p><strong>Inwiefern betrifft das Problem MLP-Kunden?</strong><br />
Innerhalb der gemanagten MLP-Geldanlagekonzepte stellen Offene Immobilienfonds nur eine geringe Beimischung dar. Anleger sind also aufgrund der breiten Streuung des Kapitals über sämtliche Anlageklassen wie Aktien, Renten und alternativen Investments vor größeren Verlusten geschützt. Damit bleiben Anleger der MLP-Geldanlagekonzepte liquide: Käufe und Verkäufe sind jederzeit möglich.</p>
<p>Anders sieht es hingegen für Anleger aus, die im Rahmen des „MLP titan portfolios“ in den Einzelfonds Axa Immoselect investiert sind. Sie können bei einer Kündigung ihre Anteile am Axa Immoselect seit dem 17. November 2009 nicht veräußern. Da das titan portfolio jedoch aus rund 40 Fonds besteht, können stattdessen andere Investmentfondsanteile veräußert werden.  </p>
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