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	<title>Forum MLP - Das MLP-Magazin &#187; Leben &amp; Lifestyle</title>
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	<description>Forum MLP - Das MLP-Magazin</description>
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		<title>Der Geist der Frauen</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 13:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfelgendreher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gute alte Cognac ist wieder im Trend – mitverantwortlich dafür sind drei Französinnen aus drei Generationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Von wegen verstaubt: Die Asiaten lieben ihn, und US-Rapper machen ihn zum neuen Kultgetränk – dass der gute alte Cognac wieder im Trend ist, hat er auch diesen drei Französinnen zu verdanken.</h4>
<p>von <em>Brigitte Jurczyk</em></p>
<div id="attachment_6944" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/DerGeistderFrauen_ll_lead_FerdinandGrafLuckner.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11395" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/DerGeistderFrauen_ll_lead_FerdinandGrafLuckner.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="alignnone size-full wp-image-11396" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Ferdinand Graf Luckner</p></div>
<p><strong>21. Oktober 2011.</strong> Madame Trichets Arbeitsplatz ist kein sinnlicher Ort: ein kleiner, schlichter Raum im Erdgeschoss, mit Tageslicht und Regalen voller Flaschen. In der Mitte des Zimmers ein Tresen mit Reagenzgläsern und -kolben, die mit goldener, brauner und bernsteinfarbener Flüssigkeit gefüllt sind. Seit 2003 steht die kleine Frau mit dem Jungmädchen-Charme an diesem Platz und sorgt dafür, dass CognacTrinker in aller Welt glücklich werden.</p>
<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Pierrette_Trichet_FerdinandGrafLuckner.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11395" title="Pierrette Trichet; Foto: Ferdinand Graf Luckner"><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Pierrette_Trichet_FerdinandGrafLuckner-100x150.jpg" alt="Pierrette Trichet; Foto: Ferdinand Graf Luckner" title="" width="100" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-11397" /></a>Pierrette Trichet ist die „Nase“ von Rémy Martin, einem der großen Player im Geschäft mit dem Genussstoff namens Cognac. Das Haus mit dem prächtigen Stammsitz in Cognac steht in Frankreich, gemessen am Absatz, an erster Stelle, weltweit ist Rémy Martin die Nummer zwei, kurz hinter Hennessy. In ihrem schmucklosen „Laborraum“ mixt die 58-Jährige Weinbrände zusammen – aus verschiedenen Lagen und von unterschiedlichem Alter. Aus rund 600 Blends kann sie dabei wählen. Jahrgang-Cognacs gibt es so gut wie gar nicht. Es ist immer eine Komposition mehrerer Destillate, die mit Erfahrung und viel Eingebung kreiert wird.</p>
<p><strong>Vermählung der Aromen</strong><br />
Dieses subtile Zusammenspiel der Aromen, die da zur Assemblage, der Vermählung, zusammengesetzt werden – Pierrette Trichet hat sichtlich Spaß daran. Sie ist eine Künstlerin, auch wenn sie das auf ihre bodenständige Art von sich weisen würde. Sie nennt sich schlicht „Maître de Chai“ und ist damit eine der ganz wenigen „Kellermeisterinnen“ im Cognac. „Die Welt des Cognacs ist maskulin, und es gab nicht wenige, die überrascht waren, mich in dieser Position zu sehen“, erzählt die elegant im dunkelblauen Blazer gekleidete Dame mit tiefer Stimme. Sie hat sich trotzdem durchgesetzt.</p>
<p>„Meine Aufgabe ist es, in die Zukunft zu schauen!“, sagt Pierrette Trichet. Denn neben der Assemblage kontrolliert sie auch die Qualität der „Eaux de vie“ und muss die Vorstellungskraft und das Know-how haben, zu ermessen, was daraus in 20 Jahren wird. Schließlich wird auch ihr Nachfolger einmal auf ihre im Limousin-Eichenholzfass gelagerten Brände zurückgreifen, um auch dann noch erstklassigen Cognac hervorzubringen, wenn Madame Trichet schon längst im Ruhestand ist. Ihrem feinen Gespür für den Geist des Weines jedenfalls hat es das noble Cognac-Haus mit dem weltbekannten Namen zu verdanken, dass die Absatzzahlen stimmen, der Rémy Martin V.S.O.P., Louis XIII oder der Cœur de Cognac Fans in aller Welt haben und der einst verstaubt wirkende Digestif-Klassiker Aufwind verspürt.</p>
<p>Dafür sorgen auch US-Rapper wie Snoop Dogg, P. Diddy oder Busta Rhymes. Sie verleihen dem Weinbrand aus dem Südwesten Frankreichs ein sexy Image. Dabei goutieren sie das aristokratische Nobelgetränk wie ein Ausrufezeichen: „Seht her, wir haben den sozialen Aufstieg geschafft!“ – auch wenn sie den Edelbrand mit Coca-Cola mixen. Die Hip-Hop-Szene setzt den Cognac auf den Kultsockel, sogar eine eigene Hymne („Pass the Courvoisier“) wurde ihm verpasst. Cognac ist cool, ob als Abschluss eines Dinners oder als hipper Drink zur heißen Party.</p>
<p>153 Millionen Flaschen fanden ihre Abnehmer 2010 in aller Welt, fast 30 Prozent mehr als im Wirtschaftskrisenjahr 2009. 2000 waren es bloß 116, 1960 nur 52 Millionen Flaschen. Zu der rasanten Absatzsteigerung haben die Asiaten – allen voran die Chinesen – mit 18 Millionen Flaschen erheblich beigetragen. Die feine Art des französischen Alkoholgenusses gilt sowohl im Land der aufgehenden Sonne als auch im angekratzten Glanz des untergegangenen Zaren- und Sowjetreichs als très chic. Auch Deutschland hat kräftig aufgeholt und orderte im vergangenen Jahr 7,8 Millionen Flaschen aus der Region rund um den Fluss Charente. Grund genug für die 276 Handelshäuser des Cognacs, ihren Lagerbestand von etwa einer Milliarde Flaschen weiter aufzustocken. </p>
<p>Dabei wird an der Kreation von „universellen Lieblingen“ gearbeitet, die Engländern wie Indern, Chinesen wie Russen, Amerikanern wie Franzosen gleichermaßen munden. Denn auch der Grande Nation muss der Cognac wieder schmackhaft gemacht werden. Längst hatte schottischer Whisky dem französischen Weinbrand den Rang abgelaufen.</p>
<p><strong>Kompatibel schmackhaft</strong><br />
<a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Annie_Ragnaud_Sabourin_FerdinandGrafLuckner.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11395" title="Annie Ragnaud-Sabourin; Foto: Ferdinand Graf Luckner"><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Annie_Ragnaud_Sabourin_FerdinandGrafLuckner-100x150.jpg" alt="Annie Ragnaud-Sabourin; Foto: Ferdinand Graf Luckner" title="" width="100" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-11400" /></a>Ein „Allerwelts-kompatibler“ Cognac – das ist nicht die Sache von Annie Ragnaud-Sabourin. Wie sie da so in ihrer weißen Caprihose und dem blau-grün karierten Wollblouson zwischen den verwitterten Holzfässern und den von Spinnweben umgarnten Mauern ihres Weinkellers steht, könnte man meinen, die elegante Frau mit dem knallroten Lippenstift wäre nur zu Besuch in diesen dunklen, kühlen Räumen in Ambleville – einem kleinen überschaubaren Ort inmitten von Weinfeldern, mit Efeu bewachsenen Höfen und Traktoren, die über die kleinen Dorfstraßen knattern. Doch die studierte Juristin kennt das Anwesen mit dem alten Herrenhaus und den angrenzenden Gebäuden, in denen ihr Schatz lagert, schon seit Kindesbeinen. Seit Generationen werden bei Ragnaud Cognacs destilliert und ganz besondere Assemblages hergestellt. </p>
<p>Das Cognac-Haus ist klein, aber fein: Nur 50.000 bis 60.000 Flaschen werden jährlich produziert. Das Familienunternehmen, das Madame nach dem Tod ihres Vaters und einer Karriere als Juraprofessorin in Paris übernahm, gilt als einer der besten Cognac-Hersteller in der Charente-Maritime. Die 76-Jährige betont: „Wir haben hier 33 Hektar eigene Weinfelder in der besten Lage, der Grande Champagne!“ Eine Seltenheit. Denn die meisten Cognac-Produzenten müssen den Wein bei einem oder mehreren der 5.200 Winzer in der Region kaufen. </p>
<p>Kurz vor der Lese testet Annie Ragnaud-Sabourin täglich den Zucker- und Säuregehalt der Trauben und entscheidet dann, wann geerntet wird. „Und wenn ich in den Keller gehe, finde ich einen wunderbaren Vorrat an sehr guten Cognacs, die noch von meinem Großvater stammen!“ Die verwenden sie und ihr Kellermeister Pascal zur Assemblage mit den eigenen, auch noch in den vom Großvater angeschafften „Alambics“ destillierten Bränden. </p>
<p>Unter Kennern gelten Cognacs des Hauses Ragnaud-Sabourin als flüssige Meisterwerke. Wer in ihren Genuss kommt, schwelgt in Aromen: Aprikose, Feige, Zimt, Schokolade, Butter, Muskatnuss oder Kaffee. Die Welt des Cognacs kennt davon über 250.</p>
<p>Der „Anteil der Engel“ hat die Mauern der stolzen Destillerien im Cognac schwarz gefärbt. Dabei handelt es sich um einen Schimmelpilz, der sich vom Geist ernährt, der den mit Weinbrand gefüllten Fässern entweicht. Ein Schwund von jährlich 20 Millionen Flaschen, der so zu Buche schlägt. Doch der Engelsanteil ist ein notwendiger Verlust, ohne den der Cognac nicht reifen würde. Deshalb feiert die Branche ihren Schimmelpilz jedes Jahr mit einem besonderen Event. Im pompösen Rahmen trifft sich dann stets die Crème de la Crème der Cognac-Produzenten. Jeder bringt eine Auswahl der wertvollsten Schätze mit – meist hochkarätige Weinbrände in edel designten Flaschen –, die für einen gemeinnützigen Zweck versteigert werden.</p>
<p><strong>Die neue Cognac-Generation</strong><br />
<a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Elodie_Abecassis_FerdinandGrafLuckner.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11395" title="Elodie Abecassis; Foto: Ferdinand Graf Luckner"><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Elodie_Abecassis_FerdinandGrafLuckner-100x150.jpg" alt="Elodie Abecassis; Foto: Ferdinand Graf Luckner" title="" width="100" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-11401" /></a>Auch Elodie Abecassis von den Domaines ABK6 ist bei diesem Event mit dabei. Die 25-Jährige gehört zu den jüngsten Produzentinnen im Cognac. Ihre Familie besaß in Südfrankreich eigene Weinfelder, die sie aber aufgeben mussten. Ihrem Vater fiel der Verzicht schwer. Er kaufte deshalb vor elf Jahren 240 Hektar Rebflächen im Cognac-Gebiet in den besten Lagen: Grande Champagne, Petite Champagne und Fins Bois. Seitdem stellt er Cognac her und hievte seine zweitjüngste Tochter auf den CEO-Sessel des Unternehmens. Eine gute Wahl, denn die hübsche Französin, Absolventin der berühmten Business Schools HEC in Paris und Wharton in Boston, verkörpert die neue Cognac-Generation wie keine andere. Smart, quirlig und sehr eloquent repräsentiert die junge Frau souverän die drei Labels des Hauses auf den Märkten der Welt. 25 Länder hat sie schon mit ihrem Charme erobert. Jetzt will sie an die Zielgruppe der „Twentysomethings“: Mit „Ice Cognac by ABK6“ kreierte sie jüngst einen Weinbrand, der auf Eis getrunken wird – ein Volltreffer. Elodie Abecassis&#8217; Zukunft als eine der einflussreichsten Cognac-Damen Frankreichs ist programmiert. Und entfaltet ebenso wie das alte neue Kultgetränk generationenübergreifende Wirkung.</p>
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		<title>Zwei Kunden, eine Stadt – Tokio</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 13:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfelgendreher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben & Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie leben und arbeiten in aller Welt: Wie MLP-Kunden sich in ihrer Wahlheimat fühlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Sie leben und arbeiten in aller Welt: Wie MLP-Kunden sich in ihrer Wahlheimat fühlen.</h4>
<div id="attachment_6944" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/ZweiKundeneineStadt_ll_lead_jérémie_souteyrat.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11405" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/ZweiKundeneineStadt_ll_lead_jérémie_souteyrat.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="alignnone size-full wp-image-11406" /></a><p class="wp-caption-text">Pascal Gudorf (im Bild rechts), Jörg Ziarno (im Bild links); Foto: Jérémie Souteyrat</p></div>
<p><strong>21. Oktober 2011</strong><br />
<strong>Warum ich in Tokio arbeiten wollte … </strong><br />
<em>Pascal Gudorf:</em> Der Sprache wegen – und ein bisschen wegen des Essens. </p>
<p><em>Jörg Ziarno:</em> Schon während meines Studiums wurde das Interesse an Japan durch verschiedene Vorlesungen gestärkt – und vor allem der Reiz, in DER Finanzmetropole in Asien zu arbeiten, gab dann den Ausschlag für den Wechsel nach Japan. </p>
<p><strong>Was mich am meisten erstaunt hat, als ich nach Tokio gezogen bin … </strong><br />
<em>Gudorf:</em> … dass es keine Straßennamen gibt, sodass selbst Taxi-fahrer nach dem Weg fragen müssen.</p>
<p><em>Ziarno:</em> … wie organisiert dennoch diese Großstadt mit ihren Millionen von Einwohnern ist.</p>
<p><strong>Was ich an Tokio lieben gelernt habe …</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Die Menschen, die Lichter, die Küche.</p>
<p><em>Ziarno:</em> Die ideale Mischung aus Tradition und Zukunft, Tempel und Hightech-Wolkenkratzer. Die Ruhe der Menschen und ihre mentale Stärke. </p>
<p><strong>Was ich an dieser Stadt überhaupt nicht nachvollziehen kann &#8230;</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Warum die letzte U-Bahn schon um Mitternacht fährt.</p>
<p><em>Ziarno:</em> In einigen Restaurants ist Rauchen nur im Lokal erlaubt und im Biergarten oder auf der Terrasse verboten. </p>
<p><strong>Was nach der Katastrophe nie mehr so sein wird wie zuvor:</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Der vollkommen unvoreingenommene Blick von außen auf diese Stadt. </p>
<p><em>Ziarno:</em> In Tokio wird/hat sich durch die Katastrophe nicht viel verändert. In Tokio selbst gab es nur kleinere Schäden. Die Menschen in Japan wachsen mit dem Bewusstsein auf, dass jederzeit ein starkes Erdbeben Tokio erschüttern kann, und sind deshalb mehr vorbereitet. </p>
<p><strong>Warum ich trotzdem in Tokio geblieben bin …</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Weil Tokio schon längst wieder so dynamisch ist wie eh und je. </p>
<p><em>Ziarno:</em> Für mich und meine Familie stellte sich nie die Frage, Tokio zu verlassen.</p>
<p><strong>Was man in Tokio unbedingt gesehen/gemacht haben sollte …</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Frühmorgens natürlich den Fischmarkt, am Abend dann die vielen Kneipen in Yurakucho unter den Gleisen der Yamanote-Linie … </p>
<p><em>Ziarno:</em> … die Kirschblüte Ende März, Anfang April, außerdem eine Bootsfahrt auf dem Sumida-Fluss.</p>
<p><strong>Was der WM-Sieg im Frauenfußball Tokio gebracht hat …</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Vor allem schlaflose Nächte – die Spiele begannen morgens um drei Uhr!</p>
<p><em>Ziarno:</em> Der WM-Titel hat vielen Menschen weitere Hoffnung gegeben und stärkt das „Wir“-Gefühl eines ganzen Landes. Japan ist stolz auf seine Prachtnelken (Nadeshiko Japan) – das ist der offizielle Name des Teams. </p>
<p><strong>Wofür man in Tokio viel Geld ausgeben sollte …</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Ich gebe mein Geld am liebsten für die Spezialitäten in der überladenen Delikatessenabteilung des Isetan in Shinjuku aus. </p>
<p><em>Ziarno:</em> Essen! Tokio hat meiner Ansicht nach die beste Auswahl an hochklassigen Restaurants, und der Service ist einmalig. </p>
<p><strong>Wofür man Tokio lieber kein Geld ausgeben sollte …</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Für den neuen Fernsehturm …</p>
<p><em>Ziarno:</em> … genau, lieber das Rathaus in Shinjuku besuchen. Der Eintritt ist frei, und die Aussicht, besonders bei Sonnenuntergang, ist spektakulär.</p>
<p><strong>Meine Lieblingsbeschäftigung in dieser Stadt …</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Rund um den Kaiserpark joggen.</p>
<p><em>Ziarno:</em> Die Wochenenden mit meiner Familie und mit Freunden im Park zu verbringen.</p>
<p><strong>Was ich am meisten an meiner Wahlstadt vermissen werde …</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Die unendliche Auswahl an Ramen-Restaurants, vor allem das „Afuri“ in Ebisu.</p>
<p><em>Ziarno:</em> Die Freundlichkeit der Menschen.</p>
<p><strong>Was ich überhaupt nicht an meiner Wahlstadt vermissen werde &#8230;</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Die feuchtheißen Sommer. </p>
<p><em>Ziarno:</em> Die überfüllten U-Bahnen auf dem Weg ins Büro.</p>
<p><strong>Ein Vorurteil über Tokio, das ich ausräumen möchte …</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Die Strahlenwerte liegen hier nicht höher als in Frankfurt oder München.</p>
<p><em>Ziarno:</em> Tokio ist bei Weitem nicht so teuer wie gedacht. </p>
<p><strong>Meine eigentliche Traumstadt ist … </strong><br />
<em>Gudorf:</em> Lissabon.</p>
<p><em>Ziarno:</em> Tokio.</p>
<p><strong>Nach Deutschland komme ich …</strong><br />
<em>Gudorf:</em> Am liebsten im Sommer wegen der Biergärten.</p>
<p><em>Ziarno:</em> Etwa ein Mal pro Jahr, um meine Familie und Freunde zu besuchen.</p>
<div class="topline info">
<p>
<strong>Pascal Gudorf</strong>, 36 Jahre, PR-Manager, Leiter Unternehmenskommunikation, Pressesprecher; Arbeitgeber: Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan; verheiratet; seit 2001 in Tokio.<br />
Berater: Arne Meinking, Frankfurt</p>
<p><strong>Jörg Ziarno</strong>, 37 Jahre, Diplom-Betriebswirt; Chief Operating Officer für Global Markets; Arbeitgeber: Société Générale Securities, North Pacific Ltd.; verheiratet, eine Tochter (zwei Jahre); seit elf Jahren in Tokio. Berater: Jürgen Winter, Mannheim
</p>
</div>
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		<title>Fantastische Expedition</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/10/fantastische-expedition/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 13:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pribaudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben & Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Jochen Altenberger und seine Frau waren die glücklichen Gewinner einer 9-tägigen FORUM-Reise nach Patagonien. Was sie dort erlebt haben, schildern sie auf Forum Online.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Jochen Altenberger und seine Frau waren die glücklichen Gewinner einer 9-tägigen FORUM-Reise nach Patagonien. Was sie dort erlebt haben, schildern sie auf Forum Online.</h4>
<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/MLP_Forum-Portraits21.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11630" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/MLP_Forum-Portraits21.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="alignnone size-full wp-image-11644" /></a></p>
<p><strong>31. Oktober 2011.</strong> Im Mai erhielt ich einen Anruf von meinem MLP-Berater Dr. Diekmann, der mir mitteilte, dass ich der glückliche Gewinner der FORUM-Reise nach Patagonien sei – auch wenn ich es zunächst nicht glauben konnte, habe ich mich sofort riesig darauf gefreut, da es bei meinen Reisewünschen ganz oben auf der Liste stand. Einmal bis ans Ende der Welt!</p>
<p><strong>Tag 1 &#8211; 13.10.2011 – Teil 1 der Anreise</strong></p>
<p>Jetzt geht es wirklich los!!!</p>
<p>Puh ist das eng hier im Flieger – zum Glück nur bis Madrid. Auch in Madrid war das Umsteigen dank der großzügigen Umsteigezeit kein Problem. Wir hatten sogar noch genügend Zeit für Duty Free Shopping und ein paar Tapas.</p>
<p><strong>Tag 2 – 14.10.2011 Teil 2 der Anreise und Santiago de Chile</strong><br />
Ankunft in Santiago de Chile: Nach einer kleinen Verschnaufpause geht es auf Entdeckungstour. Die Stadt ist voller Gegensätze: Alte oder Historische Gebäude stehen direkt neben neuen Prunkbauten und der Übergang von Graffiti beschmierten Fassaden zur glatt polieren und gepflegten ist fließend. Unser Hotel liegt auch nur wenige Laufminuten von diversen Universitäten und Fakultäten entfernt, so dass auch eine Menge Studenten unterwegs sind. Generell sind sehr viele Menschen zur Fuß unterwegs. An jeder Ecke steht Polizei oder Security, was uns ein sehr sicheres Gefühl gibt. Überall gibt es kleine Shops, Cafés und Restaurants.</p>
<p>Mit einer Seilbahn geht es zum Cerro de San Christobal, den ‚Hausberg‘ von Santiago. Auf diesem Berg steht eine große Marienstatur. Es sieht aus wie eine Miniatur von Rio. Von dort oben haben wir einen tollen Überblick über die Stadt und die umgebenden Anden. Anschließend sind wir durch das Künstlerviertel – Lastarria – und die Fußgängerzonen geschlendert. Abends haben wir uns dann ein großes Steak einen schönen Chilenischen Rotwein und zum Abschluss einen traditionellen Pisco Sour gegönnt.</p>
<p><strong>Tag 3 – 15.10.2011 Punta Arenas und Boarding</strong><br />
Punta Arenas an einem Samstagnachmittag ist etwa so tot wie der Zentralfriedhof von Chicago. Wir verbringen die Zeit mit Kaffeetrinken in alten und historischen Cafés und lesend auf einer einigermaßen windgeschützen Bank. Bis zum Boarding auf die Cruceros Australis ist noch eine weitere Sicherheitskontrolle zu überstehen. Später gibt es dann die offizielle Begrüßung durch den Kapitän und die Vorstellung der Crew begleitet von Cocktails, Champagner und keinen Snacks. Es sind 16 verschiedene Nationen als Gäste an Bord – ein sehr internationales Publikum. Nach dem sehr leckeren Abendessen und einem kurzen Briefing zur Reise und dem nächsten Tag fallen wir relativ geschafft ins Bett.</p>
<p><strong>Tag 4 – 16.10.2011 Ainsworth Bucht  und Tucker Island</strong><br />
Beim Blick aus dem Fenster nach dem Aufwachen am nächsten Morgen sehen wir die ersten Eisschollen – Titanic lässt grüßen. Beim ersten Erkundungsgang auf dem Schiff vor dem Frühstück können wir sogar die ersten beiden Delfine beobachten, die unser Schiff begleiteten. Es bleiben leider die letzen. Nach dem Frühstück steht dann die erste Expedition mit den Zodiaks (kleine Schlauchboote) durch die Eisschollen in die Ainsworth Bucht auf dem Programm. Auf der ersten kleinen Insel liegen gleich ein Paar Seeelefanten herum mit ihrem Nachwuchs. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Fremdschämen ist die kleine Schwester der Schadenfreude“</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/10/fremdschamen-ist-die-kleine-schwester-der-schadenfreude/</link>
		<comments>http://www.forum-mlp.de/2011/10/fremdschamen-ist-die-kleine-schwester-der-schadenfreude/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben & Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Christoph Maria Herbst, Schauspieler und MLP-Kunde, wird auch als Büro-Ekel von Fans geliebt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative"> — Je fieser er sich gibt, desto mehr lieben ihn seine Fans: Schauspieler und MLP-Kunde Christoph Maria Herbst über die neue „Stromberg“-Staffel, sein Läster-Buch über das ZDF-„Traumschiff“ und die Frage, wie wichtig es ist, nett zu sein. </h4>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Christoph_Maria_Herbst_ll_lead.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11147" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Christoph_Maria_Herbst_ll_lead.jpg" alt="" title="Christoph_Maria_Herbst_ll_lead" width="620" height="330" class="alignnone size-full wp-image-11149" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: ProSieben, Willi Weber</p></div>
<p><strong>19. Oktober 2011.</strong><strong> Herr Herbst, Sie gehen derzeit mit Ihrem Roman „Ein Traum von einem Schiff“ auf Lesetour – mit diesem Buch haben Sie sich, wie Sie sagen, Ihre „Langeweile“ während der sechswöchigen Dreharbeiten zu einer Folge des ZDF-Klassikers „Das Traumschiff“ vertrieben. Die Sendung und viele Kollegen der Produktion kommen darin nicht gerade gut weg, das gab Ärger. Haben Sie keine Angst davor, dass eingefleischte Traumschiff-Fans zu Ihren Lesungen kommen und Sie mit faulen Eiern bewerfen?</strong><br />
<em>Christoph Maria Herbst:</em> Nö. Da der durchschnittliche Traumschiff-Fan überdurchschnittlich gebildet, bestens erzogen und über 65 ist, wird er sich zu solch rüden Methoden wohl kaum hinreißen lassen. Zudem hat die Fans, mit denen ich bislang sprach, mein persönlicher satirischer Blick auf diese Institution eher amüsiert.</p>
<p><strong>Können Sie die Aufregung um Ihr Läster-Buch nachvollziehen?</strong><br />
<em><em>Herbst:</em></em> Gab es die? War doch wohl eher ein Sturm im Wasserglas. Ich wollte mit meinem Buch aus der Fliege Traumschiff einen unterhaltsamen Elefanten machen, und das wäre mir nicht gelungen, wenn ich die Realität eins zu eins erzählt hätte. Ich habe mich verschiedenster Mittel bedient, zum Beispiel dem der Überhöhung, der Übertreibung, der Überspitzung, daher heißt mein Buch ja auch im Untertitel „eine Art Roman“. Alles andere hätte doch auch gar keinen Sinn gemacht: Auf der einen Seite langweile ich mich an Bord, schreibe ein Buch darüber und erwarte dann, dass das die Leute kurzweilt? Nee, nee, ich bin da mal schön mit der fiktionalen Wurzelbürste über alles drübergegangen. Die Kollegen, die tatsächlich vorkommen, von denen weiß ich, dass sie sich sehr amüsiert haben, zumal ich ihnen „ihre“ Passagen selbst vorgelesen habe, um ihren Segen zu bekommen. </p>
<p><strong>Warum sollte man Ihre Lesung nicht verpassen – selbst wenn man das Buch schon kennt?</strong><br />
<em>Herbst:</em> Das ist ja meine eigentliche Leidenschaft in literarischen Dingen: vor-lesen. Das mochte ich immer schon wahnsinnig. Wenn damals die Deutschlehrerin fragte, wer denn den Ferdinand in „Kabale und Liebe“ spielen oder den nächsten Absatz aus Heinrich Manns „Der Untertan“ lesen wolle, konnte man reihenweise hochgezogene Schultern sehen; nur mein Rücken straffte sich. Ich denke, dass sich mein Buch vor allem vorgelesen verständlich macht, daher mag ich das Hörbuch noch lieber als das Geschriebene. </p>
<p><strong>Schauspieler wollen in der Regel ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen – bei Ihnen scheinen Rollen zu überwiegen, die irgendwo zwischen Unsympath, Kotzbrocken und dem Tod angesiedelt sind. War da der nette Familienvater aus dem Traumschiff nicht mal ein Genuss?</strong><br />
<em>Herbst:</em> Solange die eher negativ besetzten Figuren schillernder und spannender sind als die stromlinienförmig angepassten Sympathieträger, spiele ich lieber Erstere. Ich hab mir dieses Rollenfach nicht ausgesucht und übrigens am Theater immer die positiven Kerle gespielt. In „Ladykracher“ damals habe ich circa 300 verschiedene Rollen gespielt, über „Stromberg“ kam ich dann aber zu diesem Tunnelblick auf mich: Aha, der kann nur das! Detlev Buck wollte mich vor einigen Jahren mal kennenlernen. Wir tranken ein paar Bierchen, und hinterher sagte er zu mir, er habe nicht gedacht, dass ich so nett sei. Sie sehen, selbst Vollprofis wie er sind nicht davor gefeit, Darsteller mit Dargestelltem zu verwechseln. Ich verstehe dies aber immer noch als Kompliment, denn man scheint mir den Stromberg zu glauben, und dafür mache ich den Beruf ja.</p>
<p><strong>Mit diesen Rollen sorgen Sie für einen beeindruckenden psychologischen Effekt beim Zuschauer: Je fieser Sie sind, desto mehr schließt man Sie ins Herz. Wie machen Sie das?</strong><br />
<em>Herbst:</em> Ist das so? Cool. Nun ja, ich bemühe mich, nicht nur eine Seite einer Figur zu zeigen. Wenn eine Figur schon als Arsch geschrieben ist, muss ich das ja nicht auch noch mitspielen, das wäre dann doppelt gemoppelt. Spannend wird es dann, wenn man sich so einem Charakter von der anderen Seite nähert. In diesem Moment fächerst du einen kompletten Menschen auf und nicht mehr nur einen einzigen Charakterzug, und schon erkennen sich die meisten wieder, denn wir haben alle alles in uns. Letztlich mögen die Menschen an meinen Figuren, denke ich, genau diesen unbewussten Wiedererkennungseffekt.</p>
<p><strong>Welche nette Rolle möchten Sie unbedingt noch spielen?</strong><br />
<em>Herbst:</em> Weiß nicht. Den netten Romeo habe ich damals auf der Bühne gespielt. Glauben Sie mir, ich hätte lieber Mercutio oder Tybalt gegeben. Nett an sich reicht nicht. Nett ist auch mein zuständiger Finanzbeamter.</p>
<p><strong>Am 8. November startet die fünfte Staffel Stromberg auf ProSieben. Was dürfen die Fans erwarten? Bekommt Stromberg endlich das, was er verdient? Und was würde er Ihrer Meinung nach verdienen?</strong><br />
<em>Herbst:</em> Er verdient nur das Beste. Ich kann den nur spielen, wenn ich ihn auch lieb hab, denn ansonsten würde ich ihn vorführen, kommentiert spielen, unglaubwürdig sein. Klingt schizoid, ich weiß, aber um ihn zu hassen, muss ich ihn lieben, und deshalb werfe ich mich auch wie eine Lämmermutter vor ihn, wenn man ihm doof kommt. Objektiv betrachtet, ist er nicht haltbar und wäre im realen Leben längst geflogen. Aber grad das ist ja so spannend, mitzukriegen, wie er sich durchschlawinert und diesen Fettnäpfchen-Slalom hinbekommt. In der fünften Staffel wird er endlich das, wofür er sich von jeher gehalten hat, als der er geradezu schon geboren wurde: Chef. </p>
<p><strong>Dieser Werdegang Strombergs bei der Capitol Versicherung ist empörend. Obwohl er weder Ahnung von der Materie noch soziale Kompetenzen hat, fällt er stets auf die Füße – und steigt sogar immer mal wieder in der Hierarchie auf. Kann man von Stromberg lernen, Karriere zu machen, ohne viel zu leisten?</strong><br />
<em>Herbst:</em> Ich denke, nein. Die Serie kommt in höchstem Maße realistisch daher, das ist ihr Charme und auch der Clou, aber letztlich ist alles nur behauptet und funktioniert nur fiktional. Wir sollten nie vergessen, dass Stromberg eigentlich eine Comedy sein will. Auch wenn ich es teilweise selbst so furchtbar finde, dass ich es schon „Tragedy“ getauft habe, sollten wir das Ganze aber nicht als echte Doku, Reportage oder Anleitung zum Karrieremachen missverstehen. Wer es dennoch probieren will: Prost Mahlzeit!</p>
<p><strong>Dieser Prototyp des Totalversagers als Führungskraft findet sich in nahezu jeder Branche wieder. Ist das das einzige Erfolgsgeheimnis von Stromberg?</strong><br />
<em>Herbst:</em> Ich glaube schon, dass die meisten vieles wiedererkennen: sich, einen Chef, einen Kollegen. Wie oft habe ich den Satz gehört: So einen Ernie haben wir auch! Ich habe auch Mails aus der Versicherungsbranche bekommen, da hieß es: „Wenn Sie glauben, das sei übertrieben, dann kommen Sie mal zu uns!“ Manche können die Serie gerade deswegen nicht gucken, weil sie sie zu sehr an ihren eigenen beruflichen Alltag erinnert. Die tun mir natürlich aufrichtig leid. Das „Fremdschämen“ ist, denk ich, auch noch wichtig. Das tun Menschen gerne, denn es ist die kleine Schwester der Schadenfreude, und die treffende Torte ist immer lustiger als die fliegende. Anderen wiederum ist das Gezeigte wie ein Strohhalm, nach dem Motto: Zum Glück ist es bei uns nicht so schlimm. Wieder andere erfreuen sich an den Sprüchen und Marotten der Figuren. Jeder findet was. Vor allem aber ist das Ganze mit unglaublich viel Liebe, auch zum Detail, gemacht, und das merkt der aufmerksame Zuschauer. </p>
<p><strong>Wie sieht dieser Prototyp in Ihrer Branche, der Schauspielerei, aus? </strong><br />
<em>Herbst:</em> Stromberg hat viele Gesichter. Von Leuten, die nach unten treten und nach oben buckeln, die rumschleimen, ihr Fähnchen in den Wind der Vorgesetzten hängen, selbstverliebt sind, sozial untauglich, im Kern diktatorisch, latent fremden- und offen frauenfeindlich, egozentrisch, aber nach außen ganz anders zu wirken versuchen &#8230; – herzlich willkommen in meiner Branche!</p>
<p><strong>Jetzt, da Sie selbst unter die Autoren gegangen sind – lesen Sie Drehbücher mit anderen Augen? Nehmen Sie mehr Einfluss auf Ihre eigenen Texte als vorher?</strong><br />
<em>Herbst:</em> Bei keinem Format wäre das so unnötig wie bei Stromberg. Die Autoren kennen die Figuren und uns Schauspieler wie ihre Westentasche und schreiben die Dialoge mittlerweile als Punktlandungen. Aber auch sonst bin ich ein Freund der Arbeitsteilung: Genauso wenig wie ich möchte, dass mir mein Regisseur vorhampelt, wie ich zu spielen habe, würde ein Autor wollen, dass ich ihm diktiere, was er schreiben soll. Wenn ich allerdings etwas schlecht oder unsprechbar finde, sage ich das, und das schon immer.</p>
<p><strong>Die Zuschauer identifizieren Christoph Maria Herbst mit der Rolle von Stromberg sehr stark. Führt das dazu, dass Sie selbst schon zur Kunstfigur geworden sind? Ist es dadurch anstrengender für Sie, neue Menschen kennenzulernen?</strong><br />
<em>Herbst:</em> Menschen, die ich selbst spannend finde, reduzieren mich nicht auf Stromberg, sondern sind an der Person dahinter interessiert. Letztens habe ich zum Beispiel im Ausland eine Frau kennengelernt und daraus hat sich eine Freundschaft entwickelt. Sie wusste nicht nur nicht, dass ich Stromberg spiele, sondern nicht mal, dass ich Schauspieler bin. Danach hat sie sich Stromberg dann angeguckt und meinte, der habe ja überhaupt nichts mit mir zu tun, es falle ihr schwer, das zu gucken und zu glauben. Das war interessant für mich, weil so herum erlebt man es nicht oft. Zum Glück finden diese Serie nur Leute lustig, die selbst recht pfiffig sind, und die können dann schon differenzieren. Ich selbst empfinde mich weder als Kunstfigur noch als Brand. Für mich bleibt das Wichtigste, mich in den Dienst einer Figur zu stellen. </p>
<p><strong>Sie haben selbst eine Banklehre absolviert und sind seit den 90er-Jahren MLP-Kunde. Wissen Sie, wie viel Geld Sie haben?</strong><br />
<em>Herbst:</em> Ja. Vor allem aber auch, wie viel ich ausgegeben habe.</p>
<p><strong>Sind Sie eher ein Sicherheitstyp oder genießen Sie auch schon mal ohne Bedenken Luxus?</strong><br />
<em>Herbst:</em> Für die Sicherheit hat eher mein MLP-Berater Matthias Jung gesorgt. Er war es, der mir vor etwa 15 Jahren Fragen stellte wie: „Stell dir doch mal vor, wenn &#8230; !“ und „Hast du mal überlegt, dass &#8230; ?“. Seitdem gebe ich nicht mehr zwei Euro aus, wenn ich nur einen habe. Dieser eine geht dann aber auch schon mal drauf für etwas, das mir gut tut, aber nicht zwingend notwendig ist. Das ist ja wohl Luxus. Zum Glück habe ich mich durch wachsenden Wohlstand nicht zu jemandem entwickelt, der täglich sein Dutzend Austern braucht oder ständig dem Stör die Brut stiehlt. </p>
<p><strong>Zu Beginn des Jahres sagten Sie in einem Interview, Sie hätten sich noch nie so sehr auf ein Jahr gefreut wie auf 2011. Hat sich diese Vorfreude erfüllt? Und was bringt 2012 für Sie?</strong><br />
<em>Herbst:</em> Ja. In jeder Hinsicht. Ich bin glücklich. Mit mir im Reinen, privat angekommen, mit tollen Freunden gesegnet und von ein paar wunderbaren Projekten verwöhnt. Hätte nichts dagegen, wenn es 2012 so weiterginge. Der Stromberg-Kinofilm winkt, ein weiterer „Kreutzer kommt“-Teil ist in Vorbereitung, und ein paar andere, noch nicht spruchreife Kinoprojekte liegen auf meinem Tisch. Herrlich. Und: Ich hab eine Idee für ein neues Buch …</p>
<p>Gewinnen Sie Tickets für die <a  href="https://www.forum-mlp.de/herbst">Lesetour von Christoph Maria Herbst!</a></p>
<div class="topline info">
<p>
<strong>Vom Bankkaufmann zum Schauspieler</strong></p>
<p>Christoph Maria Herbst wurde 1966 in Wuppertal geboren und absolvierte nach seinem Abitur zunächst eine Banklehre. Aus dem Hobby Theaterspielen wurde schließlich sein Beruf. Nach Engagements in Bremerhaven, München und Berlin folgten Ende der 90er-Jahre die ersten Fernsehrollen, unter anderem in der SAT.1-Comedy-Reihe „Ladykracher“. </p>
<p>Seit 2004 spielt Christoph Maria Herbst in der ProSieben-Serie „Stromberg“ den Titelhelden. Bernd Stromberg ist Abteilungsleiter in einer Versicherung, der sich bei Kollegen und Vorgesetzten mit seiner Mischung aus Inkompetenz und Bauernschläue, Faulheit und Tyrannei sowie seinem absoluten Wendehals-Gehabe unbeliebt macht. Für seine Darstellung des Bernd Stromberg erhielt Christoph Maria Herbst unter anderem den Adolf-Grimme-Preis 2006 sowie den Deutschen Comedypreis 2005, 2006 und 2007.</p>
<p>2010 spielte Herbst eine Gastrolle in der ZDF-Reihe „Das Traumschiff“ und schrieb während der Dreharbeiten aus „Langeweile“ ein zynisches Buch, mit dem er aktuell auf Lesetour ist. Außerdem spielt er in dem ProSieben-Krimi „Kreutzer kommt“ die Hauptrolle des Ermittlers Kreutzer.
</p>
</div>
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		<title>„Unvergessliche Eindrücke“</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben & Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Rainer Hasenbach war der glückliche Gewinner einer Reise nach China inklusive Kreuzfahrt über den Yangtse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative">– Rainer Hasenbach war der glückliche Gewinner, der beim Gewinnspiel in der FORUM-Ausgabe 2/2010 eine Reise nach China inklusive Kreuzfahrt über den Yangtse gewann. Auf FORUM online schildert er seine persönlichen Eindrücke. </h4>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Rainer_Hasenbach_gg_lead.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11171" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Rainer_Hasenbach_gg_lead.jpg" alt="" title="Rainer_Hasenbach_gg_lead" width="620" height="330" class="alignnone size-full wp-image-11172" /></a><p class="wp-caption-text">Fotos: Rainer Hasenbach</p></div>
<p><strong>19. Oktober 2011.</strong> Die Überraschung war groß, die Freude übergroß, als mein MLP-Berater Jürgen von Klitzing mir am Telefon die Nachricht überbrachte, dass ich bei der FORUM-Verlosung die Reise nach China für zwei Personen gewonnen hatte. </p>
<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/RainerHasenbach_klein.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11171" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/RainerHasenbach_klein-96x150.jpg" alt="" title="RainerHasenbach_klein" width="96" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-11173" /></a>Im April 2011 ging es los: Wir flogen mit China Air nach Shanghai. Vom Flughafen fuhren wir, eine Gruppe von fünfzehn Personen aus ganz Deutschland, mit dem Transrapid ins Stadt-Zentrum. Die 35 Kilometer schafft man bei einer Geschwindigkeit von maximal 430 km/h in acht Minuten. Noch am Abend stiegen wir auf den Jin Mao Tower hinauf, der bis 2007 das höchste Gebäude der Welt war. In Shanghai besuchten wir die beste Einkaufsstraße, die East Nanjing Road, das Stadtviertel Xintiandi mit vielen westlichen Restaurants (unter anderem sogar mit einem Paulaner Biergarten!), die noch original erhaltene Altstadt und die Yuyuan Gärten mit dem davorliegenden Huxintin-Teehaus mit seinen Zickzack- Brücken und dem Lotusteich. Auch eine Seidenfabrik und das Stadtplanungsmuseum standen auf dem Programm. Übrigens stehen in Shanghai mit seinen 25 Millionen Einwohnern über 2000 Hochhäuser, wobei ein Hochhaus erst ab 22 Stockwerken als solches gezählt wird. </p>
<p>Dann startete unsere Reise Richtung Yangtse-Fluss: Zunächst flogen wir nach Wuhan, einer Großstadt in Mittelchina, dann ging es weiter über die Autobahn Richtung Yichang am Yangtse. Hier betraten wir gegen Abend unser Schiff, das uns für vier Tage und vier Nächte den Yangtse flussaufwärts zum größten Staudamm der Welt und durch die „Drei Schluchten“ bringen sollte.<br />
Der Staudamm ist 2,3 Kilometer lang. Unser Schiff benötigte fast vier Stunden, um durch die fünf Schleusenkammern um 185 Meter höher auf die Stauseehöhe gehoben zu werden.</p>
<p>Die Flusskreuzfahrt führte uns zu zahlreichen kleineren Städten wie zur Geisterstadt Fengdu, die viele Chinesen für den Sitz des Königs der Unterwelt halten. Am Morgen des vierten Flusstages kamen wir in Chongqing an, der flächenmäßig größten Stadt der Welt (so groß wie Österreich!) mit 28 Millionen Einwohnern. Weiter ging es mit dem Flugzeug nach Xi`an, einer alten Stadt mit einer 500 Jahre alten, gut erhaltenen Stadtmauer und vielen Pagoden und Türmen. </p>
<p>Die Rundreise führte uns auch zum Entdeckungsort der Terrakotta-Armee. Die Armee aus 10.000den Terrakotta-Figuren bewacht den Grabhügel des ersten gesamtchinesischen Kaisers Qin Shi Huang. Dies ist wirklich sehr beeindruckend, besonders wenn man bedenkt, dass diese Ausgrabungsstätte erst 1974 bei einer Brunnenbohrung entdeckt wurde. Wir haben uns von einem der beiden Bauern, die damals dort nach Wasser gebohrt hatten, ein Autogramm geben lassen. Bis heute ist erst ein Viertel der Anlage freigelegt. Der Grabhügel selbst ist noch unberührt.</p>
<p>Am folgenden Tag flogen wir nach Beijing. Dort besuchten wir den Tian`anmen Platz, den Platz des himmlischen Friedens mit dem Mao-Mausoleum. Weiter ging es in die verbotene Stadt und den dahinter liegenden Jingshan-Park. Es schloss sich ein Besuch des Sommerpalastes und des Himmelstempels an, von dem die Chinesen glaubten, es sei die Mitte des Universums. Viele der Gebäude sind farbenprächtig im Rahmen der Olympischen Spiele restauriert worden. Am Abend rundete ein Besuch eines Kung-Fu Spiels den Tag ab.</p>
<p>Am darauf folgenden Tag war der 1. Mai, auch in China ein Feiertag. Das machte sich auch beim Besuch der Chinesischen Mauer bemerkbar, denn es war sehr voll. Ein Besuch des Olympiastadions und des Olympiageländes sowie ein Abstecher zu  Pekings „Fressmeile“ mit echter Peking-Ente rundete den Besuch ab. </p>
<p>Die Reise war perfekt organisiert und unsere Reiseleiterin sprach nicht nur ausgezeichnet Deutsch, sondern sorgte auch stets für einen reibungslosen Ablauf. Die Rundreise durch China ist für mich ein unvergessliches Erlebnis und ich danke MLP dafür. </p>
<p>Rainer Hasenbach</p>
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		<title>Vietnam für Genießer</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben & Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Michael Jäger gewann die Vietnam-Reise. Für Forum Online hat er ein ganz persönliches Fotoalbum der Reise zusammengestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative">– Dr. Michael Jäger gewann die Vietnam-Reise, die FORUM in der Ausgabe 2/2010 verlost hat. Für Forum Online hat er ein ganz persönliches Fotoalbum der Reise zusammengestellt. </h4>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Michael_Jaeger_gewinnspiel_lead.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11180" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/Michael_Jaeger_gewinnspiel_lead.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="alignnone size-full wp-image-11185" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Micheal Jäger</p></div>
<p><strong>19. Oktober 2011.</strong> „Im Juni 2011 haben wir die großartige Erfahrung gemacht, mit dem Spezial-Reiseveranstalter Asian Adventure und Vietnam Airlines für 13 Tage durch Vietnam zu reisen. Die Reise umfasste zahlreiche kulinarische Stationen, Luxushotels und spannende kulturelle Highlights wie die Altstadt von Hanoi, das „Nizza des Osten“ Nha Trang und Saigon. Am Strand von Ke Ga Bay ließen wir die erlebnisreiche Reise ausklingen. Die Organisation war durchweg exzellent. Die ausgesuchten Hotels waren durchweg das Beste, was wir bisher erlebt haben. Wir haben so viel sehen und erleben können, dass wir noch heute davon schwärmen. Besonder gefiel uns das kulinarische Motto der Reise, das sich auch mehr als erfüllt hat: tolles Essen, ob nun europäisch oder lokal vietnamesisch- ein Genuss höchster Güte. Wir danken MLP dafür, dass wir das erleben durften. Vietnam ist auf jeden Fall eine Reise wert und hat unser Interesse für Asien geweckt.“</p>
<div class="topline info">
<p>
<a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/logo_asian_adventure.png" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11180" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/logo_asian_adventure-150x66.png" alt="" title="" width="150" height="66" class="alignright size-thumbnail wp-image-11182" /></a><strong>Asian Adventure </strong><br />
Der Reiseveranstalter veranstaltet seit über 20 Jahren maßgeschneiderte Reisen nach Südostasien, vor allem nach Vietnam und in das restliche Indochina. Alle Ziele und Programme:<br />
<a  href="http://www.asian-adventure.com" target="_blank">asian-adventure.com</a></p>
<p><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/logo_Vietnam_Airlines.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-11180" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/10/logo_Vietnam_Airlines-150x29.jpg" alt="" title="" width="150" height="29" class="alignright size-thumbnail wp-image-11181" /></a><strong>Vietnam Airlines</strong><br />
Vietnam Airlines fliegt von Deutschland aus mehrmals pro Woche nonstop nach Vietnam. Aktuelle Angebote und Informationen zum Vietnam Stopover Programm mit zwei Inlandsflügen unter:<br />
<a  href="http://www.vietnamairlines.com" target="_blank">vietnamairlines.com</a> </p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Zwei MLP-Kunden, eine Stadt: Dublin</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/03/zwei-mlp-kunden-eine-stadt-dublin/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 08:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mcontoli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie leben und arbeiten in aller Welt: Wie MLP-Kunden sich in ihrer Wahlheimat fühlen. Diesmal: Dublin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative">— Sie leben und arbeiten in aller Welt: Wie MLP-Kunden sich in ihrer Wahlheimat fühlen. Diesmal: Elisabeth Schmitt, Online Marketing Account Strategist bei Google und Felix Rudhart, Diplom-Kaufmann und Leiter Produktmarketing und Planung bei der Volkswagen Group Ireland, leben in Dublin. </h4>
<div id="attachment_7916" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/02/S68_ZweiKundeneineStadt_James-Horan_lead.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-7581" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/02/S68_ZweiKundeneineStadt_James-Horan_lead.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-7916" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: James Horan</p></div>
<p><strong><br />
Warum ich in Dublin arbeiten wollte …</strong><br />
<em>Elisabeth Schmitt:</em> Es war nicht einfach, nach meiner Dissertation in Deutschland eine Stelle zu finden – da kam das Angebot von Google. </p>
<p><em>Felix Rudhart:</em> Beruflich und auch privat war es schon immer mein Wunsch, ins Ausland zu gehen. Irland war das ideale Angebot. Meine Frau hat zum Glück dieselben Vorstellungen wie ich. </p>
<p><strong>Derzeit fühle ich mich hier … </strong><br />
<em>Schmitt:</em> Zu Hause. Ich habe einen netten Freundeskreis, Lieblingsgeschäfte, Wochenendrituale. </p>
<p><em>Rudhart:</em> Sehr wohl! Die Lebensqualität ist klasse, Dublin ist eine sehr internationale Stadt mit vielen Möglichkeiten. Und die Iren machen es einem mit ihrer offenen Art sehr leicht, zurechtzukommen. </p>
<p><strong>Die Krise in Dublin spüre ich am ehesten … </strong><br />
<em>Schmitt:</em> An den sinkenden Mietpreisen. </p>
<p><em>Rudhart:</em> Beim Zeitunglesen und im Gespräch mit meinen Kollegen. Als Expatriate habe ich das Glück, finanziell eher am Tropf unserer Muttergesellschaft zu hängen. </p>
<p><strong>Auf die Sparpläne reagieren die Menschen hier &#8230; </strong><br />
<em>Schmitt:</em> Ablehnend. Sie sind der Meinung, dass die Verantwortlichen für die Immobilienkrise nicht zur Rechenschaft gezogen wurden und die Bevölkerung nun die Zeche zahlen soll. </p>
<p><em>Rudhart:</em> Mit Verständnis, aber auch mit Traurigkeit. Die internationalen Interventionen wirken sich auf das subjektive Gefühl der Unabhängigkeit aus. Dafür haben die Iren Jahrhunderte gekämpft. </p>
<p><strong>Warum ich für immer in Dublin bleiben möchte:</strong><br />
<em>Schmitt:</em> An langen Sommerabenden leuchten das Meer, die Felsen und der Farn, und man kann nach der Arbeit noch im Steinbruch von Dalkey klettern gehen. Oder gemütlich auf dem Balkon sitzen. </p>
<p><em>Rudhart:</em> Mein Vertrag endet voraussichtlich Ende 2011. Insofern stellt sich die Frage für mich nicht. </p>
<p><strong>Warum ich auf keinen Fall für immer in Dublin bleiben möchte: </strong><br />
<em>Schmitt:</em> An den häufigen Regen habe ich mich immer noch nicht ganz gewöhnt. Und an das eigenwillige Nahverkehrssystem ohne vernünftige Fahrpläne. </p>
<p><em>Rudhart:</em> Dafür gibt es keine rationalen Argumente: Wer in Dublin nicht zurechtkommt, wird es wohl auch in jeder anderen Stadt der Welt schwer haben. </p>
<p><strong>Meine Traumstadt ist und bleibt … </strong><br />
<em>Schmitt:</em> Kopenhagen.</p>
<p><em>Rudhart:</em> Ich bin ein Großstadtmensch und würde mich in vielen Städten dieser Welt wohlfühlen.</p>
<p><strong>Ein Vorurteil, das ich ausräumen möchte &#8230; </strong><br />
<em>Schmitt:</em> Dass alle Iren rote Haare und Sommersprossen haben. </p>
<p><em>Rudhart:</em> Irland ist nicht mehr so wie in den 70er- und 80er-Jahren. Es hat sich trotz aller momentanen Schwierigkeiten enorm weiterentwickelt. </p>
<p><strong>Was Touristen hier falsch machen: </strong><br />
<em>Schmitt:</em> Viele sind vom Guiness Storehouse enttäuscht. </p>
<p><em>Rudhart:</em> Die Touristen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Sie sollten wiederkommen, wenn sie das Land lieben gelernt haben. </p>
<p><strong>Welche Plätze man hier unbedingt besuchen sollte: </strong><br />
<em>Schmitt:</em> Für Bücherfans: Die Chester Beatty Library im Park von Dublin Castle. In Temple Bar gibt es am Meeting House Square zwei interessante Fotogalerien. Bei schönem Wetter lohnt sich ein Ausflug auf die Insel Howth mit ihren Fischlokalen oder an den Strand nach Bray. </p>
<p><em>Rudhart:</em> Die Peninsula „Howth“ nördlich von Dublin: eine Wanderung an den beeindruckenden Klippen und frischer Fisch am Hafen im Anschluss. </p>
<p><strong>Wofür man hier viel Geld ausgeben sollte: </strong><br />
<em>Schmitt:</em> Der Räucherlachs, den man am Flughafen kaufen kann, ist ein tolles Mitbringsel – nicht ganz billig, aber sehr gut. Ich mag auch die schönen bunten Wolldecken, zum Beispiel von Avoca. </p>
<p><em>Rudhart:</em> Touristenattraktionen und abends ausgehen. </p>
<p><strong>Wofür man hier kein Geld ausgeben sollte: </strong><br />
<em>Schmitt:</em> Irischer Whiskey wie z. B. Bushmills, Red Breast oder Connemara ist lecker – aber kaufen sollte man ihn lieber in Deutschland, da er hier aufgrund der Alkoholsteuer schon ziemlich teuer ist. </p>
<p><em>Rudhart:</em> Shoppen. Nach wie vor zu teuer. </p>
<p><strong>Nach Deutschland komme ich:</strong><br />
<em>Schmitt:</em> Alle paar Monate, um meine Eltern und Freunde zu sehen, mich mit Spätzlemehl, Bratwürsten und anderen typisch deutschen Dingen einzudecken und zum Friseur zu gehen.</p>
<p><em>Rudhart:</em> Maximal einmal im Monat, meistens aus beruflichen Gründen. </p>
<div class="topline link">
<p>
<strong>Weitere Informationen:</strong><br />
<a target="_blank" href="http://www.dublincity.ie ">Offizielle Seite der Stadt Dublin</a><br />
<a  target="_blank" href="http://www.dublin-inside.de">Veranstaltungskalender und Sehenswürdigkeiten</a><br />
<a  target="_blank" href="http://www.cbl.ie">Tipp: Die Chester Beatty Library im Park von Dublin Castle</a><br />
<a target="_blank" href="http://www.howthismagic.com  ">Tipp: Das Fischerörtchen Howth</a></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf dem Zenit</title>
		<link>http://www.forum-mlp.de/2011/03/auf-dem-zenit/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 11:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mcontoli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben & Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch nie hatten 40-Jährige so viel Leben vor sich wie heute. Doch wie kaum eine Generation vorher stehen sie auch im Mittelpunkt gesellschaftlicher Umbrüche.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative">— Noch nie hatten 40-Jährige so viel Leben vor sich wie heute. Doch wie kaum eine Generation vorher stehen sie auch im Mittelpunkt gesellschaftlicher Umbrüche.<br />
</h4>
<p>Von <em>Martina Petersen</em></p>
<div id="attachment_7880" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/02/S54_Endlich40_Signum-communication_lead.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-7672" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/02/S54_Endlich40_Signum-communication_lead.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-7880" /></a><p class="wp-caption-text">Illustration: Signum communication</p></div>
<p><strong>24. Februar 2011 </strong>Die alten Griechen nannten das Alter um 40 die „Akme“, die Zeit der höchsten Reife. Der Geist galt als voll erblüht, und der Mensch stand auf dem Höhepunkt seines Lebens. Tatsächlich konzentriert sich auch heute bei den 40-Jährigen Verantwortung, Macht und Einfluss. Das Klischee von der Midlife-Crisis hat zum Glück ausgedient, was vor allem bedeutet, dass die eigene Vergänglichkeit deutlich weniger im Mittelpunkt steht als noch vor einigen Jahren. </p>
<p>Vierzig zu werden heißt heute vor allem, vor großen Chancen zu stehen. „Die heute 40-Jährigen sind aufgewachsen in einer Zeit ohne äußere Krisen“, sagt die Schweizer Psychologin Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello, die die Erforschung des mittleren Alters zu einem ihrer Schwerpunkte gemacht hat. „Die Jahrgänge, die Anfang der 70er-Jahre geboren wurden, sind gesundheitlich bestens versorgt worden und haben eine gute Bildung genossen. Wie in keiner Generation davor herrscht bei ihnen außerdem Geschlechtergerechtigkeit; Frauen haben eine den Männern vergleichbare Ausbildung absolviert. Da Bildung mit gesundem Lebensstil, Lebenszufriedenheit und Langlebigkeit korreliert, haben die heute 40-Jährigen daher die besten Karten in der Hand.“ </p>
<p><strong>Mitten im Leben </strong><br />
Während vor 100 Jahren die Lebenserwartung in Deutschland bei gerade einmal 48 Jahren lag, markiert heute der 40. Geburtstag ziemlich exakt die Lebensmitte: Ein 40-jähriger Mann hat noch durchschnittlich 38,6 Jahre vor sich, eine Frau kommt auf weitere 43,3 Lebensjahre. Verglichen mit Gleichaltrigen früherer Generationen sehen die heute 40-Jährigen nicht nur jünger aus, sie fühlen sich auch so – laut Emnid-Umfrage exakt wie 34,4. „Mit 35 ist unsere Persönlichkeit weitgehend ausgeformt“, erklärt Perrig-Chiello. „Das Selbst altert nicht. Dieses innere Lebensgefühl muss aber immer wieder in Einklang gebracht werden mit dem Körper, der sich verändert.“ </p>
<p>Und tatsächlich schleichen sich mit Anfang 40 die ersten körperlichen Alterserscheinungen ein: So verlangsamt sich etwa der Stoffwechsel. Wer jetzt nicht damit beginnt, sich bewusst zu ernähren und Ausgleichssport zu betreiben, bekommt von seinem Körper die Quittung. Bei beiden Geschlechtern beginnt zudem der Hormonspiegel zu sinken. Für Frauen bedeutet dies, sich mit der Endlichkeit ihrer Fruchtbarkeit und gegebenenfalls mit ihrem bisher unerfüllten Kinderwunsch auseinanderzusetzen. Auch bei den Männern kann die Befindlichkeit leiden. Wer dann noch unzufrieden ist mit dem Partner oder dem Beruf, der ist bereit für tief greifende Veränderungen. Flexibel genug sind die heute 40-Jährigen dafür zwar immer noch. In diesem Alter steigt jedoch der Druck, endgültige Entscheidungen treffen zu müssen. </p>
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		<title>„Ich koche Emotionen, keine Rezepte“</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 10:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mcontoli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er ist ein Koch ohne Philosophie – denn das wäre Einschränkung, und das ist so gar nicht sein Ding. Tim Mälzer erzählt im Interview wie viel Show im Kochen steckt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="alternative">— Er ist ein Koch ohne Philosophie – denn das wäre Einschränkung, und das ist so gar nicht sein Ding. Tim Mälzer, frischgebackener 40-Jähriger, erzählt im Interview mit FORUM, wie viel Show im Kochen steckt und warum er keine 80 Sorten Salz braucht.  </h4>
<p>Interview: <em>Iris Quirin</em></p>
<div id="attachment_7887" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a  href="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/02/S64_TimMaelzer_Westermann-Studios-GbR_lead.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-7686" title=""><img src="http://www.forum-mlp.de/wp-content/uploads/2011/02/S64_TimMaelzer_Westermann-Studios-GbR_lead.jpg" alt="" title="" width="620" height="330" class="size-full wp-image-7887" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Westermann Studios GbR</p></div>
<p><strong>25. Februar 2011 </strong>Tim Mälzer – wie MLP Jahrgang 1971 – hat am Vorabend des Interviews noch ein bisschen gefeiert. Mit O-Saft und Zigarette in der Hand wirkt er noch etwas müde, doch sein Geist ist hellwach. Beim Interview mit FORUM in seinem Restaurant „Bullerei“ verrät er, dass er nur noch „unverschämt gutes Fleisch“ isst, und zieht ein Fazit seiner ersten Lebenshälfte. </p>
<p><strong>Ihre 2009 eröffnete Bullerei ist eine Kombination aus Restaurant, Café und Deli. Gemütlichkeit und saisonale Zutaten statt Schickimicki und abgehobener Gourmetküche. Wie kommt das Konzept bei den Gästen an?</strong><br />
<em>Tim Mälzer: </em>Das erste halbe Jahr haben wir zu Recht viel Kritik einstecken müssen, weil der Laden viel größer geworden ist, als wir es erwartet hatten. Wir konnten es gerade einmal bewerkstelligen, überhaupt Essen rauszubekommen. Inzwischen bekommen wir für unsere Größe überraschend wenig Kritik. Wir halten jeden Abend 80 Sitzplätze für spontane Walk-ins frei, das ist das Konzept des Ladens: wie eine Pizzeria ohne Pizza, da schneit man auch einfach mal rein. Unser Publikum ist das normalste Publikum, das man sich als Gastronomwünschen kann: von Touristen aus Wanne-Eickel, die mal Tim Mälzer sehen wollen, über die Porschefahrer, die Familien mit Kindern, die Kreativen bis hin zu den Schanzenbewohnern – einfach querbeet. </p>
<p><strong>Mit Ihren Fernsehsendungen wollen Sie auch bei dem wenig kochbegabten Publikum die Leidenschaft fürs Kochen wecken. Glauben Sie, dass jeder kochen kann und soll?</strong><br />
<em>Mälzer: </em>Ich glaube, dass jeder kochen kann und auch sollte. Ich glaube aber nicht, dass jeder ein Kochkünstler wird. Wir reden nicht von Magie, sondern von Wasser und Salz und ein paar Produkten. Ich beispielsweise beherrsche zwei Dinge überhaupt nicht: Salzkartoffeln und Pfannkuchenteig. Dafür kann ich sensationell gut schmoren. Mit 20 hatte ich noch keine große Ahnung vom Kochen. Ich bin aber schon mit 18 ausgezogen, meine Mutter war nicht mehr da, also musste ich mir selbst was zu essen machen. Halt die einfachen Dinge wie Spaghetti und Kartoffelgratin. Und über die Jahre habe ich dann immer mehr dazugelernt. </p>
<p><strong>Sie sind gerade 40 geworden. Viele verbinden damit die Lebensmitte und rekapitulieren das bisher Erreichte. Wie sieht Ihre persönliche Bilanz aus?<br />
</strong><em>Mälzer: </em>Ich bin wirklich stolz auf das Weiße Haus, das ich damals mit wenig Geld, viel Energie und einer guten Idee aufgemacht hatte (Anm. d. Red.: Das „Weiße Haus“ war Tim Mälzers erstes Restaurant). Die Fernsehgeschichte ist ein Zufall, das hätte jeden anderen auch treffen können. Ich freue mich, dass mich die Zuschauer mögen, aber nach meinem Verständnis habe ich dafür nichts Besonderes getan. </p>
<p>Ich bin stolz auf jeden Abend in der Bullerei, wenn die Leute hier fröhlich sitzen. Aber jede Phase bringt ein neues Fenster mit sich. Mit 18 war es mein Ziel, 100.000 Mark im Jahr zu verdienen. Dann habe ich irgendwann festgestellt, es ist gar nicht das Geld, sondern die Befriedigung, die man bei der Arbeit haben sollte, weil man damit sehr viel Zeit verbringt. Das erhalte ich mir bislang aufrecht. Jetzt versuche ich, mir neue Fenster aufzumachen, und überlege, was ich neben der Gastronomie noch Sinnvolles tun könnte. Ich werde häufig gefragt, warum ich keinen Stern habe. Darauf gibt es zwei Antworten: Vielleicht kann ich es nicht, oder es interessiert mich nicht. Ich koche Emotionen und Momente, nicht Rezepte. Für mich ist der Moment wichtiger als der Stern. </p>
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