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Beruf & Berufung

Karriere trotz Krise 

— Junge Akademiker auf Jobsuche haben derzeit gute Chancen. Allerdings müssen sie aufgrund krisenbedingter Sparmaßnahmen auch mit Blick aufs Einstiegsgehalt einiges beachten, um richtig durchstarten zu können.

(Stand: Juni 2010)

Foto: Fotolia

Trotz des allmählichen Aufschwungs: Finanzkrise und Rezession sind an der deutschen Wirtschaft nicht spurlos vorüber gegangen. Neueste Studien von MLP zeigen: Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Akademikern sank im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent auf rund 39.000 Euro Jahresbrutto. Die Einstiegsgehälter sind zwar im Durchschnitt insgesamt etwas niedriger als noch im Vorjahr – aber in einigen Branchen winkt dem Nachwuchs nach wie vor eine attraktive Bezahlung. „Gute Aussichten bieten sich derzeit in der Luft- und Raumfahrt sowie der Chemie- und Pharmabrache. Merklich gesunken sind die Einstiegsgehälter aber bei den Automobilherstellern und Energieversorgern“, sagt Marc-Phillip Unger, Bereichsleiter Zielgruppenmanagement bei MLP.

In der Luft- und Raumfahrtbranche sind Bruttoeinkommen von 40.000 Euro* pro Jahr möglich. Auch frisch eingestellte Chemiker oder Unternehmensberater verdienen nicht selten auf diesem vergleichsweise hohen Niveau. Im Bank- und Finanzwesen sind dagegen krisenbedingt Einbußen zu verzeichnen. Gleichwohl verdienen Berufseinsteiger hier in den ersten drei Jahren nahezu fünf Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt; im Bereich Investmentbanking noch weit attraktivere Einstiegslöhne. Auf spürbare Einbußen einstellen müssen sich etwa junge Maschinenbauer (39.500 Euro). Auch Jobanfänger in der Automobilbranche (38.000 Euro) sowie der Energiewirtschaft (37.800 Euro) verdienen aktuell etwas weniger als 2009. Ein Dauertrend bleibt auch 2010 bestehen: Den niedrigsten Lohn erhalten Berufsanfänger in der Medien- und Werbebranche.

Wer sich als Studierender noch nicht auf eine Branche festgelegt hat, aber generell wissen will, wie viel er mit seiner Ausbildung momentan verdienen kann, dem bieten aktuelle MLP-Analysen einen guten Überblick – die Ergebnisse im Vergleich der Fachbereiche (siehe Grafik) decken sich weitestgehend mit denen zur aktuellen Branchenentwicklung. So erwarten Ingenieure oder Informatiker 40.000 Euro Jahresbrutto – demgegenüber müssen Geistes- und Sozialwissenschaftler mit rund 10.000 Euro weniger im Jahr rechnen. Freuen können sich derzeit Naturwissenschaftler: Ihre Gehaltsaussichten haben sich weiter verbessert. Ausschlaggebend dafür ist der vor allem im forschungsintensiven Chemie- und Pharmawesen wachsende Bedarf an wissenschaftlichem Know-how.

Zielgerichtet zum Erfolg
Abhängig ist das Gehalt aber nicht nur von Studienfach und Branche. Neben Faktoren wie Unternehmensgröße und -standort ist auch das individuelle Bewerberprofil wichtig. Von Bedeutung für potenzielle Arbeitgeber sind neben guten Studienleistungen und Soft Skills wie Teamfähigkeit auch jobrelevante Praxiserfahrungen, etwa wie sie MLP mit der internationalen Praktikumsinitiative Join the best ermöglicht. Um dann beim Vorstellungsgespräch umfassend zu punkten, sollten Bewerber ihre persönlichen Stärken richtig einschätzen und kompetent ausspielen können – vor allem, wenn das Thema Gehalt zur Sprache kommt. „Ein angemessener, den persönlichen Kompetenzen entsprechender Gehaltswunsch rundet eine herausragende Bewerbung ab – und ermöglicht eine Gehaltsverhandlung mit häufig überdurchschnittlichem Ergebnis“, betont Unger.

Doch welche ganz persönliche Gehaltsvorstellung ist wirklich angemessen? Ob beispielsweise Ingenieur, Betriebswirt oder Naturwissenschaftler: „Die ganzheitliche Gehaltsanalyse von MLP liefert individuell zugeschnitten alle wichtigen Informationen“, erklärt Unger. Von diesem Rundum-Service profitieren nicht nur Berufseinsteiger, sondern ebenfalls erfahrene Fach- und Führungskräfte. Außerdem bietet MLP weitere kostenfreie Karriereförderungsangebote – von der persönlichen Potenzialanalyse (G.P.O.P) über individuelle Bewerbungsstrategien bis hin zur konkreten Vorbereitung auf Assessment-Center oder Vorstellungsgespräche.

*Alle Angaben im Median.

MLP: der Karriere-Coach
Erfahren Sie hier, wie umfassend und gezielt MLP Studierende und Young Professionals beim persönlichen Karrierestart unterstützt.

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