Der Wegbegleiter
Dr. Michael Wamsler, Gynäkologe, hat schon mehr als hundert Kinder auf die Welt geholt. MEHR
von Sabine Olschner
Ein klassischer Fall, bei dem ein Coach zu Rate gezogen wird, ist die eigene Karriereplanung. Andere suchen sich einen Sparringspartner, um zum Beispiel ihre Angst vor Entscheidungen abzubauen, um Stress in den Griff zu bekommen oder sich beruflich neu zu orientieren. Die Einsatzmöglichkeiten eines Coaches sind vielfältig.
Was kann ein Coach leisten?
Ein Coach liefert Denkanstöße und reflektiert die Ideen des Gecoachten (auch Coachee genannt). Was er nicht liefert, sind Gebrauchsanweisungen für die Lösung von Problemen, wie es zum Beispiel Berater tun. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Motto eines guten Coachings: Ein Coach soll den Coachee inspirieren, neue Sichtweisen aufdecken, nachdenklich stimmen und die verborgenen Ressourcen herauskitzeln. Für die Umsetzung der Ideen ist der Coachee schließlich selbst verantwortlich.
Wie verläuft eine Coaching-Sitzung?
Beim ersten Treffen oder Telefonat wird der Auftrag geklärt: Welche Ziele hat der Coachee? Wie lange soll das Coaching insgesamt dauern? Welche Methoden will der Coach anwenden? Wie gehen beide Seiten mit den – oft persönlichen – Informationen um, die bei den Treffen offengelegt werden? In den nächsten Sitzungen nähern sich Coach und Coachee langsam dem Ziel. Handelt es sich um eine längere Betreuung, sollten nach einer gewissen Zeit Meilenstein-Gespräche geführt werden, um zu klären, ob die Richtung noch stimmt oder neue Methoden gewählt werden müssen. Nach dem Abschlussgespräch lässt der Coach seinen Schützling dann eigene Wege gehen.
Was erwartet den Coachee?
Der Erfolg eines Coachings hängt stark davon ab, ob sich der Coachee auf die Gespräche mit seinem Ansprechpartner einlässt. Beiderseitige Sympathie spielt hier eine große Rolle ebenso wie die Bereitschaft, sich zu öffnen. Vor allem bei Coachees, die von ihrem Vorgesetzten zu einem Coaching geschickt wurden, ist diese Bereitschaft nicht immer vorhanden. Der Gecoachte muss sich darauf einstellen, dass eine Coaching-Sitzung auch einmal unbequem werden kann Denn ein Coach spricht persönliche Dinge direkt an, um dem Coachee sein Auftreten zu reflektieren.
Was kostet ein Coaching?
Zwischen 100 und 300 Euro liegen in der Regel die Stundensätze eines Coaches. Wer weniger nimmt, ist häufig sein Geld nicht wert. Top-Coaches für Spitzenführungskräfte kosten nicht selten einen vierstelligen Betrag. Je nachdem, wie lange man sich von einem Coach betreuen lässt, kann das Ganze also recht teuer werden. Nicht selten kommt der Arbeitgeber für die Kosten auf. Neben einer guten Ausbildung und viel Berufspraxis spielt auch der Sympathiefaktor eine große Rolle bei der Auswahl. Leider ist der Coach keine geschützte Berufsbezeichnung. Einen qualifizierten Experten erkennt man zum Beispiel an der Zertifizierung zum „DIN-geprüften Business Coach“. Das Deutsche Institut für Normung vergibt nach erfolgreicher Prüfung ein Qualitätssiegel an zertifizierte Business Coaches.
Dr. Michael Wamsler, Gynäkologe, hat schon mehr als hundert Kinder auf die Welt geholt. MEHR
Seit 2004 ist Filipe von Gilsa Revierleiter im Elefantenhaus des Wuppertaler Zoos. MEHR
Ob hauptberuflich oder ehrenamtlich – wer sich für die Allgemeinheit und soziale Zwecke engagiert, tut Gutes. … MEHR
LängERLEBEN
Hurra, wir leben länger!
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