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Neues Chance/Risiko-Profil schafft Transparenz 

— Renditeprognosen in der Altersvorsorge sind oftmals Spekulation. Mit einer neuen, innovativen Methode schafft MLP mehr Sicherheit.

(Stand: April 2010)

Foto: Fotolia

Früher fiel die Entscheidung leichter. Wer bei seiner Altersvorsorge auf Nummer sicher gehen wollte, setzte auf eine klassische Rentenversicherung. Dort werden die Sparanteile vornehmlich in Festverzinslichem angelegt und erwirtschaften eine verlässliche Rendite. Oder er wählte eine fondsgebundene Lösung, deren wirtschaftlicher Erfolg bei vollem Risiko einzig und alleine von der Börsenentwicklung bestimmt wird. Doch seit mehreren Jahren vollzieht sich in der Produktlandschaft ein grundlegender Wandel – immer mehr Produktformen stehen zur Auswahl. Beispielsweise bringen Höchststandsfonds, klassische wie dynamische Hybridpolicen oder Variable Annuities Garantien und Renditechancen unter einen Hut. Doch ein Vergleich ist für den einzelnen Verbraucher schier unmöglich.

Innovative Vergleichsmethode
MLP hat seine Kunden schon jeher über Chancen und Risiken der unterschiedlichen Anlagen aufgeklärt. Um jedoch der gestiegenen Vielfalt im Vorsorgemarkt gerecht zu werden und die Transparenz weiter zu erhöhen, hat der Finanz- und Vermögensberater jetzt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften etwas im Markt vollkommen Neues entwickelt: Chancen/Risiko-Profile auf Basis von Kapitalmarktsimulationen. Mittels einer Software werden dafür 10.000 mögliche Kapitalmarkt-Szenarien inklusive Volatilitäten und Kosten simuliert und daraus Renditewahrscheinlichkeiten errechnet. „So können die Kunden selbst bei hochkomplexen Vorsorgemodellen auf einen Blick erkennen, wie realistisch ihre Erwartungen an Renditen sind und welcher Schwankungsbreite diese unterliegen“, sagt Miriam Michelsen, Bereichsleiterin Vorsorge bei MLP.

Michelsen weist in diesem Zusammenhang auf die größte Schwachstelle der im restlichen Markt üblichen Methode hin: „Dort werden Ablaufleistungen nur mit konstanten Wertzuwächsen von zum Beispiel drei, sechs oder neun Prozent jährlich hochgerechnet.“ Wie sich die Anlage aber tatsächlich entwickeln werde, könne diese Hochrechnung nicht sagen. Das Chance/Risiko-Profil von MLP liefere dagegen erstmals konkrete Renditewahrscheinlich-keiten.

Wie das neue Modell funktioniert, zeigt beispielhaft der Vergleich zweier Anlagekonzepte (siehe Grafik). Bei einer monatlichen Einzahlung von 200 Euro über 32 Jahre hinweg liegt die Ablaufleistung bei einer klassischen Rentenversicherung (in der Grafik links) mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent zwischen 130.000 und 165.000 Euro und mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent zwischen 140.000 und 155.000 Euro. Der Mittelwert der Prognose beträgt 150.000 Euro, und im schlechtesten Fall kommt der Versicherte auf eine Auszahlung von gut 100.000 Euro. Deutlich höher ist die Spannbreite bei einer fondsgebundenen Versicherung, die in einem Höchststandsfonds investiert (rechte Seite). Hier liegt die Ablaufleistung mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent zwischen 100.000 und 185.000 Euro. Der Mittelwert beträgt 165.000 Euro. Zum Vergleich: Bei einer herkömmlichen Modellrechnung mit neun Prozent Wertentwicklung stehen am Ende 350.000 Euro im Depot – ein Wert, der nach den Kapitalmarkt-Simulationen von MLP unrealistisch ist und in lediglich fünf Prozent der Fälle eintritt.

MLP setzt das neue Chance/Risiko-Profil bereits in der Beratung ein und erläutert den Kunden damit die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Vorsorgelösungen. Zudem fließen die Analysen in die Dokumentation des Beratungsgesprächs ein. „Alleiniger Maßstab in der Beratung kann nur die persönliche Risikoneigung des Kunden sein. Mit unserem neuen Modell stellen wir sicher, dass das ausgewählte Produkt immer exakt zu seinen Anforderungen passt“, sagt Michelsen.

Lesen Sie auch:
“Das falsche Versprechen”
Informativer Bericht über die neue Prognosemethode für Vorsorgeverträge von MLP in der Welt am Sonntag (18.04.2010)
www.wams.de

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