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Geld & Geldwert

Ein Kinderspiel 

— Mit der finanziellen Absicherung der eigenen Kinder können Eltern nicht früh genug beginnen. Schon mit dem clever investierten Kindergeld kann bereits im Babyalter der Grundstein für ein lebenslanges Finanzkonzept gelegt werden.

(Stand: März 2010)

Fotografie: Fotolia

Wenn ein Baby kommt, haben die Eltern alle Hände voll zu tun – im Stress der neuen Lebenssituation und vor lauter Fürsorge vernachlässigen dabei so manche das Thema Vorsorge. Dabei gilt gerade beim eigenen Nachwuchs ein altes Prinzip: Es ist nie zu früh.

Immerhin: Laut einer Umfrage legen drei Viertel aller Haushalte mit Kindern monatlich etwas für die nächste Generation zur Seite. Doch wie viel Geld ist nötig, um die Kleinen für die Zukunft abzusichern, und welche Strategien sind die besten?

Gesundheit und Alltagsrisiken:
Damit das Kind im Fall der Fälle die bestmögliche medizinische Behandlung erhält, ist eine private Voll- oder zumindest Zusatz- Krankenversicherung unerlässlich. Denn die gesetzlichen Krankenkassen kürzen immer mehr Leistungen – so bekommen kleine wie große Kassenpatienten heute weder eine Spezialistenbehandlung noch die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer bezahlt. Die private Kranken-Vollversicherung für das Neugeborene greift im Prinzip automatisch: Ist ein Elternteil mindestens drei Monate vor der Geburt privat versichert, wird das Kind bei dieser Gesellschaft im gleichen Umfang versichert. Wichtig: Den Antrag müssen Eltern innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt stellen, damit der uneingeschränkte Schutz auch ohne Gesundheitsprüfung greift.

Ebenfalls unerlässlich: eine private Unfallversicherung. Denn die gesetzlichen Invaliditätsleistungen gibt es für die Kleinsten und Kleinen nur in Ausnahmefällen. Praktisch: Eine solche Unfallversicherung lässt sich von Beginn an mit einer späteren Option auf eine Berufsunfähigkeits-Police (BU) koppeln. „Auch wenn sich viele frischgebackene Eltern vielleicht noch nicht mit dem Thema auseinandersetzen. Je früher sie für ihre Kinder richtig vorsorgen, desto besser sind die Heranwachsenden auf später mögliche Schicksalsschläge vorbereitet“, sagt Miriam Michelsen, Bereichsleiterin Vorsorge bei MLP. Schließlich hören schon heute mehr als 30 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland lange vor dem gesetzlichen Rentenbeginn auf zu arbeiten, weil sie zum Beispiel unter massiven körperlichen und zunehmend auch psychischen Problemen leiden.

Und da es aus der staatlichen Gemeinschaftskasse nur eine unzureichende halbe oder volle Erwerbsminderungsrente gibt, drohen in solchen Fällen erhebliche Versorgungslücken. Übrigens: Bei Babys und Kleinkindern haben private Kranken-Voll- und -Zusatzversicherungen sowie Unfallpolicen mit späterer BU-Option ein besonders günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Versicherer kalkulieren nämlich einen solchen Schutz letztlich auf Grundlage des individuellen Risikos und des Alters. Beide sind bei Babys in der Regel denkbar niedrig.

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